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postheadericonChinesische Regierung will mehr soziale Gerechtigkeit für eigene Bevölkerung

Publiziert am 15 März, 2012 unter Wirtschaft
Gute Nachrichten

Gute Nachrichten von der chinesischen Regierung. Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao will die wachsende Lücke zwischen Arm und Reich verkleinern. Auf einer Pressekonferenz gab er zu, dass der Wohlstand in China “unfair verteilt” ist.


Bild-Quelle: shanghai infos

Es lässt sich den Bauern und Wanderarbeitern in China nicht mehr länger verheimlichen, dass vor allen Dingen die in den Städten lebende Elite immer reicher wird, während die Landbevölkerung weiter in Armut lebt. Jiabao will die Einkommen der Besserverdiener mehr regulieren. Sein Augenmerk richtet sich hier vor allem auf die Top-Verdiener der staatlichen Unternehmen und der Finanzbranche.

In dem Bewusstsein, dass China der weltgrößte Energieverbraucher ist, will Jiabao sich für Reformen stark machen, die ein nachhaltiges Wachstum ermöglichen.

Weiterhin gilt die Landeswährung Yuan als stark unterbewertet. Das schafft zwar Vorteile beim Export aber gleichzeitig bringt es Nachteile beim Warenimport. Die Folge davon war eine Inflationsrate, die über dem von der Regierung angestrebten Wert von vier Prozent in 2011 lag. Steigende Inflation bedeutet natürlich steigende Preise, was wiederum besonders den armen Teil der Bevölkerung hart trifft.

Das bedeutet, dass China den Yuan nicht weiter künstlich “billig” machen kann, wenn es der Regierung mit der sozialen Gerechtigkeit ernst ist.

Das sind gute Aussichten für die Masse der Chinesen und letztlich auch für stark vom Export abhängige Volkswirtschaften wie die von Deutschland.

 

Quelle: reuters