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postheadericonJunge überlebt Kontakt mit Hochspannungsleitung

Publiziert am 5 April, 2012 unter Allgemein
Gute Nachrichten

Viele von uns haben schon mehr oder weniger unfreiwillig “an den Strom” gelangt, sei es bei einer Reparatur im Hause oder beim Basteln mit elektrischen Geräten. Das Gefühl beim Kontakt mit dem Strom kennen wir alle als unangenehm und schockartig. Es gibt einem regelrecht einen “Schlag”, wie man im Volksmund sagt. Bei solchen Kontakten hat man es in der Regel in Deutschland mit einer Spannung von 230 Volt zu tun, also mit der üblichen Spannung, die an den Steckdosen in deutschen Haushalten anliegt.


Bild-Quelle: strom-wechsel

Wie muss sich das nun anfühlen, wenn man mit 15.000 Volt in Berührung kommt! Normalerweise tödlich!

Diese Woche hat aber ein 16-Jähriger in Heilbronn einen Stromschlag mit einer Spannung von 15.000 Volt überlebt. Der junge Mann war am frühen Mittwochmorgen mit zwei Freunden nach einem Kneipenbesuch auf einen abgestellten Eisabahnwaggon geklettert. Dort wollte er seinen Regenschirm in die über dem Waggon verlaufende Oberleitung hängen. Dabei kam es zum Unglück. Der Teenager wurde vom Waggon herab geschleudert und blieb neben den Gleisen liegen. Er wurde von Rettungskräften in eine Klinik gebracht und ist jetzt außer Lebensgefahr. Bundespolizeisprecher Dieter Natterer sagte: “Der junge Mann hatte einen Schutzengel. Normalerweise enden solche Unfälle tödlich.”

Schon alleine durch die Annäherung an eine solche Leitung kann es zu tödlichen statischen Spannungsüberschlägen kommen.

Was wird der junge Mann sagen, wenn er sich endgültig erholt hat: Das war eine “spannende” Nacht!?

 

Quelle: augsburger-allgemeine