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postheadericonJobboom bei deutschen Firmen in den USA

Publiziert am 3 Mai, 2012 unter Wirtschaft
Gute Nachrichten

Im kommenden Herbst sind in den USA Präsidentschaftswahlen. Da die Wirtschaft in den USA immer noch auf wackeligen Beinen steht, wird der Ausgang der Wahl vom Zustand der Wirtschaft und der Lage auf dem Arbeitsmarkt stark beeinflusst werden.


Bild-Quelle: mm/dpa

Kein Wunder, dass sowohl Präsident Obama als auch sein Herausforderer Mitt Romney nach positiven Anzeichen in der Wirtschaft suchen, um Stimmen bei den Wählern zu sammeln.

Wo gibt es also gute Zahlen in der US-Wirtschaft?

Fragt man hierzu Barack Obama, taucht ein deutscher Name auf, nämlich Siemens. Siemens hat auf geradezu vorbildliche Art und Weise Arbeitslose geschult, um diese in einem von Siemens gebauten Gasturbinenwerk in North Carolina einzusetzen. Das geht dem Präsidenten runter wie Öl, liegt doch die aktuelle Arbeitslosenquote in den USA bei acht Prozent. Diese muss bis zu den Wahlen gesenkt werden, sonst wird es eng für Obama.
Dabei “helfen” dem Präsidenten – unabsichtlich – die deutschen  Konzerne, die in den USA Produktionsstätten betreiben.

Im Jahr 2011 beschäftigten deutsche Firmen in den USA 461.000 Menschen, das waren acht Prozent mehr als im Jahr 2010. Größter deutscher Arbeitgeber ist Siemens mit etwa 60.000 Beschäftigten.

Der Jobboom in deutschstämmigen Firmen kommt von den kräftig steigenden Umsätzen in deren Fabriken. Während die Gesamtwirtschaft in den USA im Jahr 2011 nur um zwei Prozent wuchs, legten die deutschen Top-50 in den USA um 7,5  Prozent zu.

Besonders eindrucksvoll wuchsen die deutschen Autobauer Daimler, Volkswagen und BMW. Deutscher Spitzenreiter hinsichtlich des Umsatzes ist Daimler mit 28 Milliarden Dollar vor Siemens, T-Mobile und BASF.

So betrachtet können deutsche Unternehmen einen guten Teil dazu leisten, dass die USA-Wirtschaft wieder “auf die Beine” kommt, denn letzten Endes profitieren wir als Exportnation davon auch wieder.

 

Quelle: manager-magazin