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postheadericonChiphersteller baut Werk in Dresden kräftig aus

Publiziert am 20 Juni, 2012 unter Wirtschaft
Gute Nachrichten

In Anlehnung an das Silicon Valley in Kalifornien nennt man Dresden auch Silicon Saxony. Der Name kommt daher, dass in Dresden gleich zwei Chiphersteller Produktionsstätten betreiben. Der eine ist Infineon und der andere ist die Firma Globalfoundries.

Chiphersteller, Halbleiterhersteller, Globalfoundries in Dresden
Dresden: Arbeiter im Werk des Chipherstellers Globalfoundries.
Bild-Quelle: handelsblatt / dpa

Bei Globalfoundries fertigen derzeit 3.500 Mitarbeiter pro Monat 60.000 Wafer. Im Endausbau werden es 80.000 dieser Scheiben sein. Vereinfacht ausgedrückt sind Wafer Scheiben auf denen in einer Vielzahl von Fertigungsschritten Chips für Computer, Notebooks, Smartphones und Tablet-PCs aufgetragen werden. Marktführer mit großem Abstand ist hier die Firma TSMC aus Taiwan. Globalfoundries möchte sich mit der Werkserweiterung in Dresden dem asiatischen Konkurrenten nähern.

Das Werk in Dresden ist jetzt schon das modernste seiner Art in Europa. Der Vizepräsident von Globalfoundries, Rutger Wijburg sagt: “Dresden ist unsere Lokomotive”. Globalfoundries gehört zu 100 Prozent der Advanced Technology Company aus Abu Dhabi. Die Araber haben weitere Werke in Singapur und in den USA.

Analysten gehen davon aus, dass die Umsätze der Chiphersteller weltweit dieses Jahr um zwölf Prozent steigen werden.

Gute Aussichten für die Chiphersteller und letztlich gute Aussichten für den Standort Dresden.

 

Quelle: handelsblatt