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postheadericonZauberteppich produziert Öko-Strom

Publiziert am 2 Februar, 2013 unter Umwelt
Gute Nachrichten

Die Firma SunKid GmbH aus der Tiroler Stadt Imst ist mit einem Marktanteil von 70 Prozent der Weltmarktführer auf dem Gebiet der Personenförderung auf Outdoor-Förderbändern. Jeder, der schon mal in einem der größeren Wintersportorte in den Alpen war, kennt diese Förderbänder aus den Kinder-Skischulen. Dort werden die kleinen Nachwuchs-Skiläufer auf diesen Bändern – kindgerecht auch Zauberteppiche genannt – an die Bewegung auf Skiern vorbereitet. Weiterhin dienen diese auch an manchen Skiliften, um den Einstieg in den Lift zu erleichtern.

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Moving Carpet von SunKid: Auf dem Dach befinden sich Solarzellen.
Bild-Quelle: youtube.com (Video-Screenshot)

Die Männer aus der Entwicklungsabteilung von SunKid beschäftigen sich ständig mit der Weiterentwicklung und neuen Anwendungsmöglichkeiten ihrer Produkte. Die neueste Entwicklung der Tiroler Firma steht auf 2.000 Meter Seehöhe in der Zillertal-Arena – einem der ganz großen Skigebiete in Österreich.
Dort läuft ein Zauberteppich mit einer Länge von 180 Metern während der Wintersaison täglich von 9 bis 16 Uhr.
CEO Emanuel Wohlfarter von der SunKid GmbH erklärt: “Die mit Solarmodulen bestückte Überdachung des Förderbandes produziert mehr Strom als die Anlage selbst benötigt. Der überschüssige Reststrom kann ins Stromnetz eingespeist werden.”
Der Zauberteppich oder auf “Neu-Hochdeutsch” Moving Carpet, benötigt während der ganzen Saison etwa 16.000 kWh Strom. Die auf der Galerie installierte Photovoltaikanlage produziert in der gleichen Zeit etwa 22.000 kWh. Der überschüssige Strom, rund ein Drittel der produzierten Strommenge, kann ins öffentliche Netz eingespeist werden.

Eine sehr originelle, umweltfreundliche Lösung: unten auf dem Förderband vergnügen sich die Kleinen und über deren Köpfen wird gleichzeitig Ökostrom produziert.

 

Quelle: sunkid.at