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postheadericonEine Solarlaterne für Entwicklungsländer

Publiziert am 19 März, 2013 unter Wirtschaft
Gute Nachrichten

Donn Tice ist US-Amerikaner und Chef einer Firma, die eine solarbetriebene LED-Lampe mit dem Handelsnamen d.light verkauft. Er tritt gerne in Werbespots auf und sagt Sätze in die Kamera wie: “Wir verkaufen eine leuchtende Zukunft.”

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Bild-Quelle: dlightvideos (Video screen capture)

Die Solarlampen sind für Entwicklungsländer gedacht, wo viele Menschen ohne Stromanschluss leben müssen. Laut Erhebungen der Weltbank leben 1,4 Milliarden Menschen ohne Strom und weitere 1,3 Milliarden haben keine sichere Energieversorgung.

Die Solarlampe ist kein Produkt, das gerade aus dem Labor kommt, sondern sie wird bereits seit fünf Jahren verkauft. Das bedeutet, dass sie keine Kinderkrankheiten mehr haben sollte. Die Verkaufszahlen können sich sehen lassen: vor allen Dingen in Ländern in Afrika und in Asien sind bisher über 10 Millionen Stück verkauft worden.

Donn Tice arbeitet bereits seit über 30 Jahren in der Cleantech-Branche. Er hat also genügend Erfahrung, um grüne Ideen an den Mann zu bringen. Seit 2010 ist er Chef von d.light. Diese Firma hat er schon kurz nach der Gründung im Jahr 2007 beraten. Er hat zusammen mit den beiden Erfindern Sam Goldmann und Ned Tuzon der Wunderlampe zum Durchbruch verholfen.

Bei der Konstruktion der Lampe legte man weniger Wert auf das Design als auf die Robustheit und auf die Eignung für den Betrieb unter rauen klimatischen Bedingungen. Heftiger Regen, ein Sandsturm oder selbst ein darüber fahrendes Auto sollten die Lampe nicht am Leuchten hindern. Je nach Modell leuchtet die Lampe zwischen vier und 16 Stunden lang. Der Akku hält laut Tice zehn Jahre und kann auch zum Laden von Handys benutzt werden. Dazu ist die Solarleuchte auch noch umweltfreundlich, denn sie ersetzt die in vielen Entwicklungsländern benutzten Kerosinlampen, die umweltschädlich und gefährlich sind.

Tice verkauft mittlerweile 300.000 Laternen pro Monat, obwohl der Preis zwischen sieben und 40 Dollar für Menschen in armen Ländern sicherlich kein Schnäppchen ist. Das ist aber dem Amerikaner noch genug, denn er möchte bis 2020 100 Millionen Laternen verkaufen, also mehr als das Zehnfache von heute.

Weitere Infos zur solarbetriebene LED-Lampe findet ihr unter dlightdesign.com.

 

Quelle: green.wiwo.de