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postheadericonSelbstleuchtende Pflanzen statt Glühbirnen?

Publiziert am 3 Mai, 2013 unter Wissenschaft
Gute Nachrichten

Warum sein Wohnzimmer mit Glühlampen beleuchten wenn man dafür leuchtende Pflanzen nehmen könnte? Diese Frage wurde von Antony Evans, dem Chef eines Teams  von Biochemikern in San Francisco gestellt. Dieses Team hat eine Kampagne mit dem Namen Kickstarter mit dem Ziel ins Leben gerufen, Geld einzusammeln, um ihr Forschungsprojekt vorantreiben zu können.

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© glowingplant.com

Die Wissenschaftler haben sich zum Ziel gesetzt, die Gene, die Glühwürmchen zum Leuchten bringen, auf Pflanzen zu übertragen, damit diese im Dunkeln leuchten. Man arbeitet bisher mit einem Unkraut mit dem eher unbekannten lateinischen Namen Arabidopsis, im Deutschen bekannt als Gänserauke, das genetisch stark dem Senfkraut und dem Kohl ähnelt.

Mit einer Software namens Genome Compiler ist es gelungen, die DNA von Pflanzen zu entschlüsseln. Die Gene werden dann in die Gänserauke eingesetzt, ohne deren gesamten genetischen Code zu verändern. Man verändert nur den Teil der mithilfe des Proteins Luciferase die Pflanze zum Leuchten bringt.

Das Team hat bisher weit mehr als die erhofften 65.000 US-Dollar an Spenden eingesammelt, die man sich als Zielsumme gesetzt hat. Man möchte die Öffentlichkeit auf die Möglichkeit der leuchtenden Pflanzen aufmerksam machen, weil man überzeugt ist, damit Energie zu sparen und den CO2-Ausstoß drosseln zu können.

Also statt in der Dämmerung zum Lichtschalter zu greifen oder von Straßenlaternen im Dunkeln begleitet zu werden, könnten das eventuell irgendwann Pflanzen übernehmen. Das erinnert ein wenig (wie auch im zweiten Video gezeigt wird) an den Film Avatar. Mal sehen, welch leuchtende Zukunft auf uns wartet. ;-)

Weitere Infos findet ihr unter glowingplant.com.

 

Quelle: inhabitat.com