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postheadericonHonigbienen helfen bei der Krebs-Früherkennung

Publiziert am 27 Dezember, 2013 unter Gesundheit
Gute Nachrichten

Anlässlich der diesjährigen Dutch Design Week in Eindhoven, Niederlande, präsentierte die portugiesische Designerin Susana Soares ein Gerät, das Krebs und andere Krankheiten erkennen kann, und zwar unter der entscheidenden Mithilfe von Honigbienen.

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© susanasoares.com

Bienen sind bekannt für ihren außerordentlichen Geruchssinn. Sie können Moleküle in der Luft erkennen, die in einem Verhältnis von eins zu einer Billion verdünnt auftreten. Darüber hinaus kann man ihnen beibringen, dass sie Gerüche erkennen können, die typisch sind für Krankheiten wie Lungen-, Haut- oder Bauchspeicherdrüsenkrebs oder auch für Tuberkulose.

Der Apparat besteht aus zwei Kammern. Die kleinere Kammer ist quasi der Diagnoseraum, in den die Patienten hineinatmen müssen. Die entsprechend ausgebildeten Bienen befinden sich in der größeren Kammer, die die kleinere umschließt. Sie bewegen sich sofort in die kleinere Kammer, wenn sie den Duft riechen, auf den sie trainiert wurden. Sobald der Patient ausatmet, wird dies durch Kondensation des Atems sichtbar gemacht.

Ganz erstaunlich ist, dass das Abrichten der Bienen auf einen bestimmten Duft nur etwa zehn Minuten in Anspruch nimmt. Die Bienen werden bei ihrer Arbeit mit einem Gemisch aus Zucker und Wasser belohnt und  somit sind sie während ihrer sechswöchigen Lebensdauer effizient einsatzfähig.

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© susanasoares.com

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Bienen auf diese Weise bestimmte Krankheiten in einem sehr frühen Stadium erkennen können. Sie reagieren besonders sensibel auf Duftstoffe aus sogenannten apokrinen Drüsen, die Informationen über den Gesundheitszustand eines Menschen liefern. Apokrine Drüsen senden Duftstoffe aus, so wie die Schweißdrüsen.

Die nützlichen Bienen liefern also nicht nur den köstlichen Honig für die Brötchen zum Frühstück, nein, sie können wohl auch ohne großen Aufwand und ohne sie quälen zu müssen, erfolgreich in der Medizin eingesetzt werden.

 

Quelle: inhabitat.com