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postheadericonAutistischer Teenager gilt als zukünftiger Nobelpreisträger

Publiziert am 26 Juni, 2015 unter Erfolgsgeschichten
Gute Nachrichten

Bei dem heute 17 Jahre alten Teenager Jacob Barnett wurde im Alter von zwei Jahren moderater bis schwerer Autismus diagnostiziert. Die Ärzte meinten, dass er weder Sprechen noch Lesen lernen würde. Er galt als äußerst schwer erziehbar. Heute studiert er mit dem Ziel, seinen Master in Quantenphysik zu machen. Nebenbei hält er kostenlose Vorlesungen auf Youtube.

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Bild-Quelle: TEDx Talks (Video screen capture)

Seine Mutter, Kristine Barnett, die Autorin eines Buches über ihren Sohn mit dem Titel “Die Erleuchtung: Die Geschichte einer Mutter die ein Genie umsorgt”, erzählte im Frühstücksfernsehen der BBC, dass es ursprünglich sehr schwer war, ihrem Sohn die richtige Erziehung angedeihen zu lassen.

Kristine Barnett bemerkte sehr früh, dass ihr Sohn beim Anblick von Mustern regelrecht fasziniert war. Sie nahm ihn aus der Schule für behinderte Kinder und ließ ihm die Dinge näher untersuchen, für die er ein großes Interesset zeigte.

Heute sagen Experten, dass Jacob ein Wunderkind ist, ausgestattet mit einem IQ, der höher als bei Einstein ist und dass sein Weg, einen Nobelpreis zu gewinnen, quasi vorgezeichnet ist. Der Schlüssel zu dieser positiven Entwicklung, sagt seine Mutter, war, dass sie ihm die Dinge hat tun lassen, für die er sich wirklich interessierte und dass man ihn nicht in ein Schulkorsett gezwängt hat.

Eines Tages zeigt Kristine Barnett ihrem Sohn den Sternenhimmel und ging mit ihm ein paar Monate später in ein Planetarium, wo ein Professor einen Vortrag hielt. Jedes Mal wenn der Professor eine Frage stellte, schnellte die Hand des kleinen Jacob nach oben und er konnte selbst die kompliziertesten physikalischen Zusammenhänge zum Lauf der Planeten erklären. Jacob war damals dreieinhalb Jahre alt! Von da an hat sich Kristine entschlossen, die Erziehung ihres Sohnes, der in der Schule als äußerst schwierig und bockig galt, selbst in die Hand zu nehmen.

Jacob blühte unter der sorgfältigen und einfühlsamen Erziehung seiner Mutter förmlich auf. Er erforschte die Sterne, den Schatten und diverse Muster. Gleichzeitig sorgte die Mutter dafür, dass Jacob auch mit „normalen“ Kindern Kontakt hatte, sei es beim Softball spielen oder beim Picknicken mit Gleichaltrigen.

Mit elf Jahren war Jacob bereit für das College. Mittlerweile studiert er Festkörperphysik an der Purdue University in Indiana. Sein IQ wurde mit 170 gemessen und übertrifft den von Albert Einstein. Er arbeitet an einer neuen Sichtweise auf die Relativitätstheorie. Damit beeindruckte er Wissenschaftler vom Institute for Advanced Studies in Princeton.

Ein autistischer Junge, der als schwer erziehbar galt und sich unter der Fürsorge seiner Mutter frei entwickeln konnte, so dass er auf dem Weg zum Nobelpreis ist – eine nicht alltägliche Erfolgsgeschichte, die nur geschrieben werden kann, weil eine Mutter sich gegen alle Widerstände in ihrem Umfeld durchgesetzt hat, ihrem Gefühl vertraut und ihren Sohn SEIN lässt.

 

Quellen: nydailynews.com, bbc.comwakeup-world.com, indianapolismonthly.com