Gute Nachrichten http://www.gute-nachrichten.com.de ... braucht der Mensch! Mon, 18 Jan 2016 22:06:19 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.4.2 ″Perspective Daily″: Medien-Start-Up will über Lösungen sprechen http://www.gute-nachrichten.com.de/2016/01/kultur/perspective-daily-medien-start-up-will-ueber-loesungen-sprechen/ http://www.gute-nachrichten.com.de/2016/01/kultur/perspective-daily-medien-start-up-will-ueber-loesungen-sprechen/#respond Sun, 17 Jan 2016 11:01:18 +0000 http://www.gute-nachrichten.com.de/?p=10808 Ein Start-Up aus Münster will den konstruktiven Journalismus in Deutschland salonfähig machen. Das Rezept der drei Naturwissenschaftler: Ein tägliches Medienpaket mit gut recherchiertem, wissenschaftlich fundiertem und lösungsorientierten Journalismus.

Perspective Daily

Die Gründer von Perspective Daily: Bernhard Eickenberg, Maren Urner und Han Langeslag.
© Perspective Daily

„Die Wirklichkeit hat immer Licht und Schatten. Die Medien transportieren mit Vorliebe den Schatten, das Schreckliche. Gut wenn sich jemand die Mühe macht, auch das Licht, die Ermutigung zu verbreiten!“ Ernst Ulrich von Weizsäcker, ehemaliges Mitglied des Bundestages und Ko-Präsident des Club of Rome, hat die Notwendigkeit guter Nachrichten erkannt: Wenn man die Menschen ermutigen möchte, etwas zu verändern, darf man sie nicht permanent mit Hiobsbotschaften zermürben.

Diese Erkenntnis kommt nun auch langsam bei den Medienmachern in Deutschland an. Denn nicht nur, dass Zeit, Spiegel und Co immer öfter vom Konstruktiven Journalismus reden und schreiben: Mit Perspective Daily geht demnächst – Erfolg bei der Crowdfunding-Kampagne vorausgesetzt – ein neues Online-Medium an den Start, das sich dem Prinzip voll und ganz verschrieben hat.

Maren Urner, Han Langeslag und Bernhard Eickenberg heißen die Gründer des Start-Ups. Sie werkeln seit fast einem Jahr in der Gründergarage der Universität in Münster an Perspective Daily. Die Idee, die dem Projekt zugrunde liegt, erklärt Langeslag so: „Wir beschreiben nicht nur Probleme, sondern versuchen, bestehende Lösungen und Ideen vorzustellen.“ In den Worten des amerikanischen Psychotherapeuten Steve de Shazer, auf den sich drei gerne beziehen, heißt das: „Das Reden über Probleme schafft Probleme, das Reden über Lösungen schafft Lösungen.“ Das gelte gerade auch für Medien, sind sich die Gründer sicher.

Diese Ansicht ist gut begründet: Die Idee des konstruktiven Journalismus, der in den USA, den Niederlanden und Skandinavien schon wesentlich verbreiteter ist, ruht auf einem soliden, wissenschaftlichen Fundament. Studien zeigen, dass die Leser eines Artikels viel eher die Existenz des beschriebenen Problems anerkennen, wenn der Autor es ihnen nicht als Sackgasse präsentiert, sondern auch Auswege mit aufzeigt. Und nicht nur das: Auch die Bereitschaft, das eigene Verhalten zu ändern, steige mit dem Aufzeigen von Lösungen und guten Beispielen. „Destruktive“ Medien, die nur bad news für good news halten, seien in vielen Fällen sogar mit verantwortlich für Antriebslosigkeit, Stress und ein negatives Weltbild.

© Perspective Daily

© Perspective Daily

Bei der Recherche wollen die drei promovierten Naturwissenschaftler sehr gründlich vorgehen und wissenschaftliche Arbeits- und Dokumentationsstandards einhalten – ein Anspruch, den Massenmedien nach Ansicht der Gründer aufgrund von Zeit- und Kostendruck heute längst aufgegeben hätten. Zahlen und Fakten sollten stets nachvollziehbar mit Studien belegt werden.

Als Vorbild dient den drei Gründern und ihrem Team De Correspondent aus den Niederlanden, das seine Leser seit über zwei Jahren mit konstruktiven Nachrichten versorgt. Wie beim niederländischen Vorbild sollen die Perspective-Daily-Mitglieder einmal am Tag Zugriff auf das neueste  Beitrags-Paket erhalten. „Das wird nicht hyperaktuell, sondern reflektiert und relevant sein“, sagt Langeslag. Die Verdaulichkeit ihrer Wissenskost wollen die drei mit eingestreuten Spielen, Rätseln und einer schlanken Optik erhöhen – auch hier stützen sie sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse. Der Correspondent überzeugte mit diesem Rezept bisher über 40.000 Abonnenten – und kann so nicht nur auf Werbung verzichten, sondern den festen Redakteuren auch genügend Zeit geben, um gründlich zu recherchieren.

Auf einen ähnlichen Erfolg hofft das Team um Perspective Daily, wenn im Januar die einmonatige Crowdfunding-Phase beginnt. In dieser Zeit wollen die drei mindestens 12000 Menschen überzeugen, für 42 Euro für zunächst ein Jahr Mitglied zu werden, und so den Betrieb für diese Dauer finanzieren. Damit das gelingt, gehen die Macher währenddessen auf Diskussions-Tournee durch Deutschland, auf der sie mit Interessierten über Journalismus und Perspective Daily diskutieren wollen – konstruktiv, versteht sich.

Zu allen weiteren Infos und zur Anmeldung geht’s hier entlang: perspective-daily.de.

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Titikakasee: Rettung des größten Süßwassersees Südamerikas http://www.gute-nachrichten.com.de/2016/01/umwelt/titikakasee-rettung-des-groessten-suesswassersees-suedamerikas/ http://www.gute-nachrichten.com.de/2016/01/umwelt/titikakasee-rettung-des-groessten-suesswassersees-suedamerikas/#respond Sat, 16 Jan 2016 14:50:49 +0000 http://www.gute-nachrichten.com.de/?p=10798 Die Regierungen von Bolivien und Peru wollen mit einem Zehnjahresplan Südamerikas größten Süßwassersee sanieren. Die Regierungen der beiden Länder unterschrieben am Samstag, 08.01., einen bilateralen Zahnjahresvertrag zur Zusammenarbeit, um den Titikakasee mittels einer Investition von mehr als 400 Mio $ zu sanieren und zu schützen. Der Vertrag wurde in der Bolivianischen Hauptstadt La Paz, von den jeweiligen Umweltministern unterschrieben und war das Ergebnis eines Treffens hoher Politiker der Länder im Juni 2015.

Isla del Sol: eine zu Bolivien gehörende Insel im Titicacasee. © eduardorudas / flickr.com (CC BY 2.0)

Isla del Sol: eine zu Bolivien gehörende Insel im Titicacasee.
© eduardorudas / flickr.com (CC BY 2.0)

Die Bolivianische Umweltministerin Alexandra Moreira sagte: „Am 23. Juni hatten Peru und Bolivien ein historisches Treffen eines erweiterten Kabinetts. Wir sind stolz, dass der Umweltsektor als Erster direkte und konkrete Resultate vorlegt, indem dieser Vertrag unterschrieben wird und Richtlinien zur Rettung/Erholung des Titikakasees festlegt.“ Moreira fügte hinzu, dass der Vertrag die Wiederherstellung der Umwelt besonders hervorhebt und dass seine Umsetzung die Umweltverwaltung des gemeinsamen Sees, durch bi-nationale, umfassende Management Programme besser koordinieren wird. Der Bolivianische Außenminister David Choquehuanca sagte, dass die beiden Länder daran arbeiten, ein bi-nationales Forschungszentrum aufzubauen, welches die Aufgabe hat, die biologische Vielfalt des Titikakasees wieder herzustellen. Laut Bolivianischem Umweltministerium wird es eine erste Initiale-Investition von 63 Mio $ geben, um die Wasserbehandlung zu verbessern, dann eine mittelfristige Investition von 117 Mio $. Bis 2025 wollen beide Regierungen zusammen 400 Mio $ investieren.

Der Peruanische Umweltminister Manuel Pulgar sagte außerdem: „Ich begrüße, dass der plurinationale Staat von Bolivien und Peru jetzt schon konkrete Schritte und konkrete Investitionen für die Pflanzen-Abwasser-Behandlung (im Original: plants’ wastewater treatment) in Angriff nimmt, denn das ist das Hauptproblem mit welchem der See konfrontiert ist.“

© johrling / flickr.com (CC BY 2.0)

© johrling / flickr.com (CC BY 2.0)

Der Titikakasee liegt 4000 Meter über dem Meeresspiegel und ist der größte Süßwassersee Südamerikas. Minen und Industrie in der Nähe der Ufer habe in den vergangenen 50 Jahren die Verunreinigung des Wassers verursacht. Drei Millionen Menschen in Bolivien und Peru hängen auf die ein oder andere Weise von des Ressourcen des Sees ab. Der Titikakasee ist außerdem ein wichtig touristisches Ziel.

 

Den Originalartikel auf Englisch findet ihr unter: www.telesurtv.net/english

Übersetzung P. Geissler-Heinze – herzlichen Dank dafür.

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Aus alter Reiselust wird aktuelle Freude http://www.gute-nachrichten.com.de/2016/01/kultur/aus-alter-reiselust-wird-aktuelle-freude/ http://www.gute-nachrichten.com.de/2016/01/kultur/aus-alter-reiselust-wird-aktuelle-freude/#respond Tue, 05 Jan 2016 11:11:15 +0000 http://www.gute-nachrichten.com.de/?p=10789 Spezial-Recycling für einen guten Spenden-Zweck

Spenden sind eine gute Sache, stimmt doch, oder? Wäre das eine Hörerfrage an Radio Eriwan, würde die Antwort lauten: „Im Prinzip ja, aber…“. Bei Parteienspenden z.B. gibt es nämlich bestimmt ganz unterschiedliche Bewertungen. Auf so ein schmales Brett wollen wir uns mit unserer kleinen Geschichte gar nicht begeben. Denn erstens handelt es sich um einen, zweifelsfrei guten, sozialen und humanitären Spendenzweck. Und zweitens ist es eine (unseres Wissens) neue Spenden-Idee eines kleinen Reisebüros im Ruhrgebiet. Sie besticht durch eine ganz eigene Logik, bei der kein riesiger Geldbetrag und nicht viel Drumherum nötig war.

Ein Haufen gebrauchter Reiseführer

Das Foto zeigt die gebrauchten Reiseführer, die eine ältere Dame auf einen Rutsch abgegeben hat. Gerne haben die Reisebüro-Mitarbeiter mit angepackt und die schwere Tasche vom parkenden Auto in den Laden getragen. ″Ich finde es schön, dass Sie mit dieser Idee dem Hospiz helfen″, lobte die Dame.
© M.Krawutschke

In dem Reisebüro hatte man sich nach Ende der letzten Sommerferien gedacht, jetzt sei der richtige Zeitpunkt: Wir sammeln alte Reiseführer ein und spenden dafür jeweils 5 € an das Hospiz im Stadtteil. In vielen Haushalten liegen die Bücher dann nur noch im Schrank und werden nicht mehr gebraucht. Darüber hinaus sollte die eingesammelte alte Reiseliteratur zum Weiterverkauf an den Secondhand-Laden der Sozialeinrichtung übergeben werden.

Das traf auf positive Resonanz, obwohl sich gerade wegen der Flüchtlingswelle ein großer Teil der Hilfs- und Spendenbereitschaft auf diese Notlage richtete. So erhielt das Reisebüro zu seiner Spendenaktion folgende Facebook-Nachricht: „Die Not der Flüchtlinge steht natürlich bei den aktuellen Spendenaktionen im Vordergrund. Das ist gut so. Diese Menschen, die bei uns vor einem ungewissen und völlig neuen Leben stehen, brauchen das dringend. Aber mindestens genauso brauchen das auch die Menschen, die bei uns kurz vor dem Ende ihres Lebens stehen. Und auch die, die sie dabei begleiten.“

Erfreut und dankbar darüber, wie groß die Unterstützung für die Spendenidee war, zeigte sich natürlich die Hospiz-Geschäftsführung, und nahm vor Weihnachten den Scheck über immerhin 500 € im Namen der Bewohner und Mitarbeiter entgegen. So wurde aus vergangenen Reiseträumen aktuelle Hilfe – quasi per Spezial-Recycling.

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Echolokation in Bilder umgewandelt – was Delfine sehen http://www.gute-nachrichten.com.de/2015/12/wissen/echolokation-in-bilder-umgewandelt-was-delfine-sehen/ http://www.gute-nachrichten.com.de/2015/12/wissen/echolokation-in-bilder-umgewandelt-was-delfine-sehen/#respond Thu, 24 Dec 2015 09:00:18 +0000 http://www.gute-nachrichten.com.de/?p=10777 Jack Kassewitz, ein Verhaltensforscher aus Miami, ist es erstmals gelungen, eine Abbildung zu erzeugen, die das Bild widerspiegelt, das ein Delfin mithilfe seiner Echolot-Fähigkeiten „sieht“, wenn ein Gegenstand vor ihm auftaucht.

Ein Taucher: Das extrahierte dreidimensionale Abbild aus den Echolot-Daten eines Delfins. © speakdolphin.com

Ein Taucher: Das extrahierte dreidimensionale Abbild aus den Echolot-Daten eines Delfins.
© speakdolphin.com

Im vorliegenden Fall handelt es sich beim dem „Gegenstand“ um einen Taucher, der dem Meeressäuger begegnet ist. Die Tiere sind offenbar in der Lage, dreidimensionale Informationen mit Hilfe ihrer Echolokation in Bilder umzuwandeln.

Der Leiter des Forschungsteams, Jack Kassewitz, sagte in einer Pressemitteilung: „Unser jüngster Erfolg hat uns alle sprachlos werden lassen. Wir denken nun, dass es sicher ist zu vermuten, dass Delfine eine Form von „Klangbild-Sprache“ verwenden, eine Bildersprache, die sie mit Artgenossen teilen. Wenn es sich herausstellt, dass dies wahr ist, dann liegt eine aufregende Zukunft vor uns, um mit diesen Tieren zu kommunizieren.“

Die Forschungsarbeiten wurden am Delfin Forschungszentrum in Puerto Aventuras in Mexiko durchgeführt. Kassewitz bat seinen Kollegen Jim McDonough vor der Delfindame „Amaya“  in einem Forschungsbecken zu tauchen. Ein Problem musste jedoch vorab gelöst werden. Damit man keine Bläschen vom Ausatmen unter Wasser sah, die eventuell das Wahrnehmungsbild des Delfins stören könnten, benützte McDonough einen schweren Gürtel, der verhindern sollte, dass sein natürlicher Auftrieb zu groß sein würde und außerdem atmete er nahezu vollständig aus, bevor er tauchte.

Als Amaya ihre Echolotsignale in Richtung des Tauchers dirigierte, konnten über eine aufwendige Anordnung von hochempfindlichen Schallmessgeräten die Signale des Delfins aufgenommen werden. Dafür zuständig waren zwei Kollegen, Alex Green und Toni Saul. Die beiden sendeten das aufgenommene Signal zum CymaScope Labor in Großbritannien, wo ein weiterer Kollege für die Auswertung zuständig war, John Stuart Reid. Er ist ein Physiker mit dem Spezialgebiet Akustik. Er sendete das Akustiksignal auf eine Wassermembrane woraus dann das Bild computergestützt entwickelt wurde.

Begegnung mit einem Delfin im offenen Meer. © Mike Locke / flickr.com (CC BY-ND 2.0)

Begegnung mit einem Delfin im offenen Meer.
© Mike Locke / flickr.com (CC BY-ND 2.0)

Reid erklärte: „die Fähigkeit von CymaScope ein Bild von dem wiederzugeben, was der Delfin sah, resultiert aus den holographischen Eigenschaften von Klang und dessen „Verwandtschaft“ zu Wasser.“ Die Holographie ist ein Verfahren zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Wellen.

Es stellte sich heraus, dass Amaya McDonough aus mehreren Metern Entfernung mit ihrem Echolot erfasst hatte. Daraus folgerte Kassewitz: „Nachdem wir gezeigt hatten, dass CymaScope das festhalten kann, was der Delfin sah, können wir daraus schlussfolgern, dass Delfine mindestens die komplette Silhouette eines Gegenstandes mit ihrem Echolotsystem erfassen und sehen können, aber die Tatsache dass der Delfin erkannt hat, dass Jim den Gürtel abgelegt hat, lässt vermuten, dass Delfine auch Oberflächen erkennen können.“

Sollte die Technologie noch besser an das Echolotsystem der Meeressäuger angepasst werden, kann es durchaus sein, dass die Bilder noch detailgenauer zu erkennen sein werden. Wie sagt Kassewitz: „Der Delfin hatte 50 Millionen Jahre Zeit, seine Sinne auf der Echolotbasis zu entwickeln, während Meeresbiologen die Physiologie von Waltieren seit nur etwa fünf Jahrzehnten erforschen und ich habe zusammen mit John Stuart Reid kaum fünf Jahre daran gearbeitet.“

Eine Geschichte, die wir euch nicht vorenthalten wollten, wenn es um diese faszinierenden Geschöpfe geht.

 

Quellen: news.discovery.com, grenzwissenschaft-aktuell.de, speakdolphin.com

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Das ″Tütle″ könnte die Plastiktüte ablösen http://www.gute-nachrichten.com.de/2015/12/umwelt/das-tuetle-koennte-die-plastiktuete-abloesen/ http://www.gute-nachrichten.com.de/2015/12/umwelt/das-tuetle-koennte-die-plastiktuete-abloesen/#respond Sat, 05 Dec 2015 16:43:07 +0000 http://www.gute-nachrichten.com.de/?p=10767 Eine einfache braune Papiertüte, auf schwäbisch „Tütle“, hat das Zeug dazu, der lästigen Plastiktüte den Garaus zu machen. Das Tütle ist eine stabile Tüte aus 100 Prozent ungebleichtem, stabilem Altpapier. Anfangs kann man sie mehrmals zum Einkaufen verwenden und dann, wenn sie starke Gebrauchspuren aufweist, kann sie getrost als Biomülltüte eingesetzt werden. Das Spezialpapier, aus dem das Tütle besteht, ist von einer sehr dünnen Harzschicht umgeben. Dies hat zur Folge, dass die Tüte bei Feuchtigkeit nicht reißt aber trotzdem vollständig kompostierbar ist.

Das Tütle

© tuetle.de

Damit hat die schwäbische Erfindung zwei überzeugende Eigenschaften: Sie ist wesentlich nachhaltiger als Plastiktüten und besser als Bioplastik-Tüten, die bei der Kompostierung wesentlich länger brauchen.

Einer der beiden Entwickler des Tütles, Daniel Birkhofer, sagt: „Ich habe in Geschäften beobachtet, wie Kunden Biomüll-Tüten kaufen und sie dann an der Kasse in Plastiktüten einpacken. Das fand ich absurd. So entstand der Gedanke, eine Tüte zu entwickeln, die zum Transport und als Biomülltüte benutzt werden kann und so eine Tüte einspart.“

Die geniale Tüte, die es in drei variablen Größen gibt (4; 8,5 und 22 Liter), wird komplett in Deutschland hergestellt und mit umweltfreundlicher Farbe bedruckt. Der Druck kann auch individuell an das entsprechende Unternehmen angepasst werden, welches das Tütle ebenfalls anbietet. Das komplette CO2, das bei der Produktion und beim Transport entsteht, wird durch Investitionen in Aufforstungsprojekte ausgeglichen.

In den letzten Monaten wurde im schwäbischen Holzgerlingen ein Pilotprojekt gestartet. Hier wird das Tütle von Endverbrauchern, Einzelhandel, Stadt und Abfallwirtschaft benützt. Steffen Krötz, der andere Entwickler sagt stolz: „Das Holzgerlinger Konzept, das sowohl Einweg- als auch Mehrweglösungen beinhaltet, verbannt die Plastiktüten ganz ohne Gesetze aus dem Stadtbild.“

Von diesem Projekt haben alle Beteiligten nur Vorteile. Über 30 Händler in Holzgerlingen nehmen an dem Projekt teil und bieten ihren Kunden das Tütle an. Da sie große Mengen bestellen, sind die Einkaufspreise entsprechend günstig. Die Kunden erhalten eine umweltfreundliche Transport- und Biomülltüte, die Abfallwirtschaft muss weniger Bioplastiktüten aus der Kompostierungsanlage sammeln und nicht zuletzt profitiert die Stadt vom Image-Gewinn.

Die umweltfreundliche Tüte der schwäbischen Tüftler ist sicher eine zukunftweisende Alternative zu den Plastiktüten und man kann nur hoffen und wünschen, dass sich das Tütle aus Schwaben heraus in ganz Deutschland verbreitet.

Alle weiteren und überaus interessanten Infos zum Thema findet ihr unter www.tuetle.de.

 

Quellen: www.tuetle.de, news.utopia.de

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Grundeinkommen in Namibia http://www.gute-nachrichten.com.de/2015/11/wirtschaft/grundeinkommen-in-namibia/ http://www.gute-nachrichten.com.de/2015/11/wirtschaft/grundeinkommen-in-namibia/#respond Sun, 01 Nov 2015 18:40:41 +0000 http://www.gute-nachrichten.com.de/?p=10759 Im Dorf Otjievero, das im Staat Namibia, im Südwesten Afrikas liegt, ist es bereits Realität, dass dort ein Grundeinkommen für alle eingeführt wurde. Das Vorhaben wird von der westfälischen Landeskirche unterstützt.

Kirche in Windhoek,

Windhoek: Kirche in der Hauptstadt Namibias.
© Caitlinator / flickr.com (CC BY 2.0)

Seit sechs Monaten ist in Namibia Präsident Hage Geingob im Amt. Dieser hat in sein Kabinett ein eigenes Ministerium zur Bekämpfung der Armut im Land aufgenommen, mit dem ehrgeizigen Ziel, landesweit ein Grundeinkommen, auf Englisch Basic Income Grant (BIG), zu schaffen.

Einhundert Kilometer östlich der Hauptstadt Windhoek liegt das Dorf Ojievero. In diesem Dorf erhält jeder Einwohner im Monat umgerechnet acht Euro. Das Pilotprojekt hat im Jahr 2008 die lutherische Kirche in Namibia ins Leben gerufen. Deren Oberhaupt war damals Bischof Zephania Kameeta, der heute das Ministeramt für Armutsbekämpfung begleitet.

 

Wie funktioniert das Projekt?

Mit Spenden der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) konnte das Projekt „angeschoben“ werden. Als die Spenden ausblieben wurde das Projekt eingestellt. Heute läuft der Versuch auf Spendenbasis im reduzierten Umfang weiter.

Kürzlich war eine Abordnung der Kirchenleitung aus Bielefeld vor Ort und konnte anschließend von positiven Erfahrungen berichten. Ein Beispiel von vielen ist der 24-jährige Alfred Nuseb. Er bezeichnet sich mit einem gewissen Stolz als „Händler und Unternehmer“. Mit dem Grundeinkommen hat sich Nuseb einen kleinen Laden aufgebaut. Man kann bei ihm Grundnahrungsmittel, Kosmetikartikel und Mobiltelefonkarten kaufen. Seine Kundschaft kommt aus dem 3000-Seelen-Dorf Otjievero und von den umliegenden Farmen. Pro Tag setzt er etwa 40 bis 50 Euro um. Das reicht, um seine Familie mit drei Kindern zu ernähren und deren Schulgeld zu bezahlen. Der Lehrer Stefan Eigowab sagte der Kirchendelegation aus Bielefeld: „BIG hat uns unsere Würde zurückgegeben.“

Gegner von Projekten solcher Art sind – natürlich – die Weltbank und der Internationale Währungsfonds (IWF). Mit dem Argument, dass ein Grundeinkommen die Leute faul und bequem machen würde.

Kinder auf einem Spielplatz in Windhoek.

Kinder auf einem Spielplatz in Windhoek.
© Marco Zanferrari / flickr.com (CC BY-SA 2.0)

Nennen wir lieber die positiven Auswirkungen:

Lehrer Stefan Eigowab sagt: „Vorher herrschte eine depressive Grundstimmung.“ Das wäre jetzt Vergangenheit, da mehr Geld im Umlauf ist, können die Leute mehr kaufen und verkaufen. Der Anteil an unterernährten Kindern hat sich verringert, die Zahl der Arbeitenden hat sich erhöht und die Kriminalität ist zurückgegangen. Minister Kameeta betont: „Ich bin nicht naiv“, wenn er die Argumente der Zweifler hört. Großverdiener, von deren Steueraufkommen das Grundeinkommen auf Dauer finanziert werden muss, wehren sich dagegen. Dabei muss man wissen, dass Namibia weltweit zu den Ländern mit den größten Einkommensunterschieden gehört. Eine Besteuerung mit Augenmaß bei den Wohlhabenden könnte hier wohl die Lösung sein, denn langfristig würden davon alle im Land profitieren.

 

Quelle: westfalen-blatt.de

Herzlichen Dank für den Tipp, lieber Tim! ;)

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Treibstoff aus Kohlendioxid erzeugen http://www.gute-nachrichten.com.de/2015/10/technik/treibstoff-aus-kohlendioxid-erzeugen/ http://www.gute-nachrichten.com.de/2015/10/technik/treibstoff-aus-kohlendioxid-erzeugen/#respond Thu, 15 Oct 2015 15:56:39 +0000 http://www.gute-nachrichten.com.de/?p=10744 Das Dresdner Start-Up Sunfire hat ein Verfahren entwickelt, das die Herstellung von Diesel-Treibstoff revolutionieren könnte. Dem Unternehmen ist es gelungen, CO2-Moleküle aufzuspalten und wieder zu Kohlenwasserstoffketten zusammenzufügen, wie sie in der Natur vorkommen.

Der dabei entstehende Treibstoff ist äußerst rein, so dass der Technikvorstand von Sunfire, Christian von Olshausen, sagen kann: “Er enthält keine Aromaten und verbrennt rußfrei.” Das hat zwei positive Folgen: Die vorhandenen Dieselmotoren müssen nicht umgerüstet werden und aus dem Auspuff kommen keine Rußpartikel, sondern nur so viel CO2, wie bei der Herstellung des Treibstoffes der Atmosphäre erspart geblieben ist. Einer der größten Nachteile bei Dieselfahrzeugen, der Ausstoß von Ruß, wäre damit behoben. Seit April hat Sunfire eine Anlage in Betrieb, die täglich etwa 150 Liter Diesel produzieren kann.

Woher kommt nun die zur Herstellung benötigte Energie?

Hierzu hat Sunfire ein Verfahren entwickelt, mit dem man elektrische Energie möglichst wirkungsvoll in chemische Grundstoffe umwandeln kann. Das Verfahren heißt Power-to-Liquids (PtL). Ausgangspunkt hierbei war ein vom Bundesforschungsministerium gefördertes Projekt mit Lufthansa aus dem Jahr 2012.
Das Verfahren läuft, vereinfacht dargestellt, folgendermaßen ab: eine Solid Oxide Electrolyzer Cell (SOEC), spaltet bei hohen Temperaturen elektrolytisch Wasserdampf (H2O) in Wasserstoff (H2) und Sauerstoff (O2). Aus H2 und CO2 entsteht das Synthesegas (H2 und CO). Daraus kann man beliebige Kohlenwasserstoffketten “bauen”. Bei der Synthese entweicht Wärme, die man wieder am Anfang des Prozesses einspeist, um damit das Wasser für die Elektrolyse zu verdampfen. Damit ist es Sunfire gelungen, den Wirkungsgrad von 70 auf 90 Prozent zu erhöhen. Über den ganzen Prozess hinweg, also vom Strom bis zum gebrauchsfertigen Sprit sinkt der Wirkungsgrad letztlich wieder auf 70 Prozent. Der ganze Ablauf ist nur dann wirklich umweltfreundlich, wenn der Strom aus erneuerbaren Energiequellen kommt.

Einer der Vorteile dieses Verfahrens ist seine Vielseitigkeit. Bei Bedarf kann das SOEC den Wasserstoff wieder zurück in Strom verwandeln. Somit hätte man einen Pufferspeicher für Wind- und Sonnenstrom. Weiterhin kann man aus Synthesegas nicht nur Treibstoff herstellen, sondern auch Grundstoffe für die chemische Industrie.

Laut Sunfire könnte man den synthetischen Diesel für 1,20 Euro pro Liter herstellen. Damit kostet er zwei- bis dreimal so viel wie herkömmlicher Diesel, was bedeutet, dass er von den üblichen Abgaben befreit  oder anderweitig gefördert werden müsste. Wie bemerkt Christian von Olshausen ganz nüchtern: “Die künftige Herausforderung ist weniger die technische Herstellung, sondern eher die regulatorischen Rahmenbedingungen.”

Alle weiteren Infos findet ihr unter sunfire.de.

 

Quelle: heise.de/tr/
Herzlichen Dank für den Tipp, lieber Rainer! ;-)

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Fotos unterstützen soziale Projekte auf der ganzen Welt http://www.gute-nachrichten.com.de/2015/09/erfolgsgeschichten/fotos-unterstuetzen-soziale-projekte-auf-der-ganzen-welt/ http://www.gute-nachrichten.com.de/2015/09/erfolgsgeschichten/fotos-unterstuetzen-soziale-projekte-auf-der-ganzen-welt/#respond Tue, 22 Sep 2015 20:11:35 +0000 http://www.gute-nachrichten.com.de/?p=10675 Kennt Ihr das? Vor der großen 40 haben die meisten ein wenig Angst. Nicht so Photocircle, dort wird ausgelassen gefeiert. Denn das Berliner Sozialunternehmen hat inzwischen 40 großartige Bildungs- und Entwicklungsprojekte auf der ganzen Welt finanziert!

Auf photocircle.net bieten Fotografen ihre Bilder zum Verkauf an. Kunden können entweder hochwertige Fotokunst aus der Galerie kaufen oder eigene Bilder drucken lassen. Mit jedem Kauf fließen je nach Bild bis zu 50% des Gesamtpreises in ein soziales Projekt in der Region, in der das Bild entstanden ist.

 

Hier ein kleiner Überblick über die Projekte:

Karte von rund 40 sozialen Projekten von Photocircle

© Photocircle

 

Amerika

 

Wasserfilter für Guatemala

Ein Projekt der Vamos Adelante Foundation

Mit 1.040 € erhielten 30 Familien in Guatemala Zugang zu sauberem Wasser.

Wasserfilter

© Photocircle

 

Eine Patenschaft für Olrich in Haiti

Ein Projekt mit Plan International

337 € trugen zur Verbesserung der Lebensumstände des achtjährigen Olrich aus Haiti bei – das betrifft zum Beispiel Katastrophenschutz, Schulmaterialien und medizinische sowie psychologische Unterstützung in Folge des desaströsen Erdbebens im Jahr 2010.

Photocircle Sponsor in Haiti

© Photocircle

Und noch ein Projekt in Haiti:

 

Hoffnung für Haitis Slum-Kinder

Ein Projekt mit LESPWA e.V.

Mit 855 €, haben über 600 Kinder aus Haitis ärmsten Slums die Gelegenheit erhalten, im Rahmen eines Tagesausflugs die Welt  “da draußen” zu erkunden. Für viele von Ihnen war dies das erste Mal, dass sie unberührte Natur oder sauberes Wasser sehen durften.

Aufstellung vor der Abfahrt zur Source Zabett

© Photocircle

 

Eine Patenschaft für Maicol in Kolumbien

Ein Projekt von Plan International

342€ gingen zugunsten der Rechte von Kindern wie dem sechsjährigen Maicol in der kolumbianischen Region Villanueva. Ein Teil des Geldes wurde auch in den Bau guter sanitärer Anlagen investiert.

Maicol

© Photocircle

 

Eine Patenschaft für Erik in Brazil

Ein Projekt von Plan International

Mit 340 € konnte eine Patenschaft für den dreijährigen Erik aus Brasilien finanziert werden, um den Grundstein für seine schulische Ausbildung zu legen.

Erik

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Afrika

 

Schutz für malische Flüchtlinge

Ein Projekt des UNO Flüchtlingshilfswerks

300 € trugen dazu bei, humanitäre Hilfe für diejenigen Menschen zu gewährleisten, die vor dem bewaffneten Konflikt zwischen Tuareg-Rebellen und Regierungstruppen geflohen sind. Das UNHCR brachte Flüchtlinge aus gefährlichen Grenzregionen ins Inland und flog Hilfsgüter in die Zielländer.

Malische Fluechtlinge

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Armut mit Tieren bekämpfen

Ein Projekt mit CARE

Mit nur 60 € konnten Ziegen für eine Familie in Niger gekauft werden! Ziegen geben nicht nur Milch (also Nahrung und Proteine), sie bekommen auch Babys, die verkauft oder gegen Gemüse, Früchte und andere Notwendigkeiten getauscht werden können.

© Photocircle

© Photocircle

 

Hilfsgüter für sudanesische Flüchtlinge

Ein Projekt des UNO Flüchtlingshilfswerks

Mit 240 € wurde der Bau eines neuen Flüchtlingscamps unterstützt, sowie circa 285 Tonnen Hilfsgüter und tausende Zelte aus Kenia und den Vereinigten Arabischen Emiraten in den Südsudan geflogen.

Mutter und Kind beim Kochen

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Eine Patenschaft für Dalia un Ägypten

Ein Projekt von Plan International

336 € halfen der achtjährigen Dalia aus Ägypten mit sauberem Trinkwasser in ihrem Dorf und schafften außerdem die Grundlage für ihre Schulbildung.

Dalia

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Schulen in Guinea-Bissau unterstützen

Ein Projekt mit Plan International

220 € halfen Schulen in der Bafatá-Region zu unterstützen. So konnten mehr Kinder zur Schule geschickt und die Qualität des Lehrplans sowie des Lehrmaterials erhöht werden: Lehrer erhielten Schulungen, 5. Und 6. Klassen wurden geschaffen und die Kapazitäten der lokalen Organisationen und Verwaltung verbessert.

Schulkinder in Guinea-Bissau

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Den Hunger in Ostafrika stillen

Ein Projekt des UNO Flüchtlingshilfswerks

Um den Hunger in Ostafrika zu bekämpfen, wurden im Rahmen dieses Projekts mit 250 € der Bau von Flüchtlingscamps unterstützt und die Verteilung von Hilfsgütern sowie medizinische Versorgung von Flüchtlingen aus Somalia finanziert. Bewaffnete Konflikte, Dürren und Hungersnöte hatten über eine Million Menschen über die Grenzen in die Nachbarländer getrieben.

Familie in Ostafrika

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Kindergarten in Burkina Faso

Ein Projekt mit Netzwerk Wunschträume

100 € verschafften einem Kind in Burkina Faso die Chance, zwei Jahre lang den Kindergarten zu besuchen. Die Kinder des Wend Raabo School Complex Kindergartens werden betreut, können vor Ort lernen, spielen, singen, tanzen und bekommen jeden Tag ein warmes Mittagessen – eine solide Basis für Gesundheit und Bildung.

Kindergarten in Burkina Faso

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Mit 324 € bekamen später weitere sechs Kinder in Burkina Faso die Gelegenheit, den Kindergarten zu besuchen!

Kind in Burkina-Faso

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Hoffnung für Kapstadt

Ein Projekt der Deutschen AIDS-Stiftung

Dieses Projekt unterstützte HIV-positive Babys, die während des Stillens eine Resistenz gegen Medikamente entwickelt hatten. 260 € finanzierten einen Resistenz-Check sowie die richtige Medikation für ein Kind.

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Europa

 

Drei Tutoren für arabischsprachige Kinder in Berlin

Ein Projekt mit Schülerpaten Berlin

Mit 450 € erhielten in Berlin drei Kinder individuelles Tutoring – dieses Projekt wurde dann noch zweimal erneuert!

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photocircle-berlin

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5.000 Flyer für Kulturleben Berlin

Ein Projekt mit Kulturleben Berlin

Mit 196 € erhielt Kulturleben Berlin 5.000 neue Flyer, damit noch mehr Menschen von dem kostenlosen (!) Programm der Organisation hören, freie Sitzplätze bei Kulturveranstaltungen an Menschen mit geringem Einkommen zu bringen.

Kulturleben Berlin

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Moabit hilft! Nimmt 50 Kids mit in den Zoo

Ein Projekt mit Moabit hilft!

Gemeinsam mit Moabit hilft! und 357 € konnte ein Tag weit weg vom Flüchtlingsheim für 50 Flüchtlingskinder in Berlin organisiert werden. Ziel war der Zoo.

Strahlende Kinder im Zoo

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Winter Wonderland im Flüchtlingsheim

Ein Projekt mit Moabit hilft!

Darüber hinaus finanzierten 600 € ein Winter-Festival für Vertriebene in Berlin Moabit. Auf diese Weise wurde ihnen ihr erster Winter in Deutschland mit einem Willkommensgruß etwas vereinfacht.

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Mobilität für Flüchtlinge

Ein Projekt mit Moabit hilft!

1.215 € halfen außerdem dabei, ihnen auch mehr Mobilität zu verschaffen, indem Fahrscheine für die öffentlichen Verkehrsmittel sowie Fahrräder gekauft werden konnten.

 

Bildung für jugendliche Roma in Bosnien und Herzegowina

Ein Projekt von Schüler Helfen Leben

In Bosnien & Herzegowina erhielten Roma-Jugendliche und -Kinder in Bijeljina die Chance auf Bildung. Zugang zu Bildung ist dort für Roma sehr limitiert, während er ein wichtiger Schritt innerhalb des Integrationsprozesses ist. Mit 250 € konnten 800 Notizhefte, 40 Geometrie-Sets sowie 80 Malboxen, Radiergummis, Blei-, Bunt- und Filzstifte gekauft werden.

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Street Work in Mazedonien

Ein Projekt von Schüler Helfen Leben

Mit weiteren 480 € wurden Roma-Kinder in Skopje, Mazedonien, ermutigt, an Bildungsaktivitäten teilzunehmen: Ein Tanzprojekt für Mädchen zwischen acht und 14 Jahren erhielt so 20 T-Shirts, 20 Paar Schuhe, 10 Leggings, Röcke und Kronen, Bastelmaterial, zwei Mikrofone und 30 Spielreifen.

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Asien

 

Medizin für syrische Flüchtlinge

Ein Projekt von CARE

Viele Millionen Menschen mussten seit 2011 aus Syrien fliehen. Viele von ihnen hatten kaum mehr als die Sommerkleidung bei sich, die sie auf dem Körper trugen, als sie ihre Häuser verließen. 630 € finanzierten Medizin für sieben Flüchtlinge.

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Winterpakete für syrische Flüchtlinge

Ein Projekt von CARE

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Gemeinsam mit CARE konnten 602 € in Winterpakete für fünf syrische Flüchtlingsfamilien investiert werden, darin befanden sich ein Ofen, Benzin, Decken und Winterkleidung.

 

Nothilfe nach dem Haiyan

Ein Projekt mit CARE

Nachdem 13.2 Millionen Menschen vom stärksten Taifun getroffen wurden, der je die Philippinen erreichte, verloren vier Millionen Menschen ihr Zuhause, ungefähr 5.200 sogar ihr Leben. Mit 240 € konnten CARE Pakete mit Werkzeugen und Baumaterialien gekauft werden, die es zehn Familien erlaubten, ihre Häuser zu reparieren. Dieses Projekt wurde einmal erneuert.

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Schutz für Kamalari Mädchen in Nepal

Ein Projekt mit Plan International

Kinderarbeit ist in Nepal seit dem Jahr 2000 verboten. Dennoch werden viele Mädchen aus dem Südwesten als sogenannte “Kamalari” (“hart arbeitende Frauen”) verkauft und arbeiten für ein Jahresgehalt von 40-50 €. Im Rahmen dieses Projekts wurden 510 € investiert, um Kamalari-Mädchen aus ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen Zugang zu Bildung zu verschaffen.

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In Myanmar helfen Tiere gegen Armut

Ein Projekt von CARE

Mit 60 € konnten einer Familie in Myanmar zwei Ferkel als Basis für eine kleine Schweinefarm geschenkt werden… und mit weiteren 90 € noch einmal drei Ferkelchen!

Ferkel und Mädchen nähern sich einander an

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10 Wasserfilter für Myanmar

Ein Projekt von CARE

In Myanmar halfen Keramikfilter für 100 € zehn Familien mit sauberem Trinkwasser.

Frau an Brunnen mit Wasserfilter

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Eine Patenschaft für Sannchay in Kambodscha

Ein Projekt von Plan International

Dieses Projekt unterstützte die zehnjährige Sannchay  aus Indien mit einer Patenschaft über 336 € für ein Jahr. Die Patenschaft deckt zum Beispiel Gesundheitserziehung, bessere Bildungschancen und Zugang zu sauberem Trinkwasser in der Region Angkor Chum ab.

sannchay

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Hilfe für syrische Flüchtlinge

Ein Projekt mit CARE

Millionen von Syrern sind in ihrem eigenen Land auf der Flucht oder suchen Zuflucht in anderen Ländern. Mit 160 € wurden zwei syrische Familien einen Monat lang über CARE Pakete versorgt.

syrisches Flüchtlingskind

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“SCHOOL FOR THE POOR” in Bangladesch

Ein Projekt von NETZ e.V.

Mit 230 € konnte Mädchen in Bangladesch die Grundschulbildung finanziert werden. Da das ein so wichtiges Anliegen ist, wurde dieses Projekt einmal erneuert.

Lächelnde Schülerin in Bangladesch

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Schüler in Bangladesch im Unterricht

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Bildung für Mädchen in Bangladesch

Ein Projekt von NETZ e.V.

Gemeinsam mit Netz e.V. konnten im Rahmen eines anderen Projekts mit 230 € noch einmal weitere zehn Mädchen zur Schule geschickt werden. Das Highlight: Für jedes Mädchen, das so zur Schule gehen konnte, garantiert NETZ, dass drei weitere Kinder auch lesen, schreiben und rechnen lernen können – dank eines Vertrags mit dem deutschen Entwicklungsministerium!

Zwei Schülerinnen in Bangladesch

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Eine Patenschaft für Jyoti in Indien

Ein Projekt mit Plan International

Der drei Jahre alte Jyoti aus einem winzigen Dorf in Uttar Pradesh, Indien, erhielt eine Patenschaft über 192 € für ein Jahr. Diese Art von Patenschaft trägt dazu bei, Bildung, Gesundheitsvorsorge und sanitäre Anlagen in der Gegen zu schaffen.

Jyoti

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Medizinische Versorgung für Kinder in Indien

Ein Projekt mit dem Kovalam Surf Club

Der Kovalam Surf Club motiviert die Kinder der umliegenden Dörfer, zur Schule zu gehen und fleißig zu lernen, indem er ihnen im Gegenzug umsonst Surf-Stunden gibt. Die einzige Regel dabei lautet: “No school – no surfing”. Mit 350 € wurde ein Beitrag zur Gesundheitsversorgung der Kids geleistet.

Ein surfendes Kind in Indien

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Eine Patenschaft für Orang-Utan-Baby Miko

Ein Projekt der BOS Foundation

122 € finanzierten dem Orang-Utan-Waisenkind Miko einen einjährigen Aufenthalt in einem der BOS-Reha-Zentren. Dort werden verwundete und heimatlose Orang-Utans aufgepäppelt, medizinisch versorgt und gepflegt.

Miko

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Hilfe für syrische Flüchtlinge

Ein Projekt von CARE

120 € unterstützen eine syrische Flüchtlingsfamilie in Jordanien, damit sie Medizin, Nahrung sowie die Miete bezahlen konnte.

Syrisches Flüchtlingskind

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Alle weiteren Infos über Photocircle findet ihr unter photocircle.net.

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Die ersten Sonnenbrillen aus alten Fischernetzen http://www.gute-nachrichten.com.de/2015/09/wirtschaft/die-ersten-sonnenbrillen-aus-alten-fischernetzen/ http://www.gute-nachrichten.com.de/2015/09/wirtschaft/die-ersten-sonnenbrillen-aus-alten-fischernetzen/#respond Thu, 03 Sep 2015 08:46:36 +0000 http://www.gute-nachrichten.com.de/?p=10649 Mit großer Begeisterung haben wir bereits im Juli letzten Jahres über das Startup Bureo Skateboards geschrieben, das alte Fischernetze recycelt, um daraus stylische Skateboards herzustellen. Nun hat das Unternehmen aus Chile in Zusammenarbeit mit der ortsansässigen Brillenfirma Karün die grandiose Idee, aus den sogenannten Geisternetzen, die im Meer herumtreiben und eine Gefahr für Fische, Säugetiere und Vögel darstellen und auch die Schifffahrt erheblich beeinträchtigt, qualitativ hochwertige Sonnenbrillen zu produzieren.

Bureo Skateboard und drei Sonnenbrillen aus alten Fischernetzen

Die Kollektion von Sonnenbrillen aus gebrauchten Fischernetzen auf einem Bureo Skateboard.
© bureoskateboards.com

Ein Schritt nach dem anderen

Bis heute hat Bureo durch das Recycling-Programm bereits 20.000 Kilogramm an Fischernetzen aus dem Ozean gefischt. Herrenlose Fischernetze in den Weltmeeren sind ein riesiges Umweltproblem. Laut WWF machen die treibenden Netze etwa zehn Prozent des Plastikmülls in den Ozeanen aus. Dass Bureo bereits erfolgreich etwas dagegen unternimmt, ist schon mal erfreulich, und jetzt durch die Idee mit den schicken Brillengestellen eine Schippe draufsetzt, um dem Müllproblem entgegenzuwirken, umso mehr.

 

Exzellentes Konzept

Die aus 100 Prozent recyceltem Nylon-Fischernetz bestehenden Brillengestelle wurden nach der Design-Philosophie von Karün gestaltet, inspiriert von verschiedenen Walarten, die dort an der Küste Patagoniens in Chile leben. Bei den Brillengläsern hat man sich für hochwertige und polarisierte CR-39 Gläser der Marke Carl Zeiss entschieden, die noch dazu leicht, stoß-, kratzfest und entspiegelt sind. Sollte die alte Brille dem Träger/der Trägerin nicht mehr taugen oder gar kaputt gehen, fordert Bureo dazu auf, das gebrauchte Modell zurückzuschicken, damit es erneut recycelt werden kann.

 

Jeder kann mithelfen

Durch den Kauf eines der aus Fischernetzen gefertigten Produkte hilft man dabei mit, die Ozeane von Plastikmüll zu befreien und unterstützt gleichzeitig Förderprogramme für die Küstengemeinden Chiles. Die Mittel aus den Käufen werde für bessere Ressourcen und Bildung für einkommensschwache Fischereigemeinden verwendet, die am stärksten von den Netzabfällen betroffen sind.

Den Fischergemeinden bietet man hier die Möglichkeit, sich aktiv daran zu beteiligen, ihre Umwelt sauber zu halten. Die Gemeinden sehen jetzt was eine schlechte Verwaltung ausrichtet und welche verheerenden Auswirkungen durch die herrenlosen Netze im Meer entstehen. Bureo gibt Anreize in Form von Ausgleichzahlungen an die örtlichen Arbeitnehmer und einen Sachpreis für jedes gesammelte Kilogramm Fischernetz.

 

Kampagne läuft erfolgreich

Um das Projekt für die Sonnenbrillen zu realisieren und das nötige Kleingeld aufzutreiben, hat Bureo auf der Finanzierungsplattform Kickstarter die Kampagne “The Ocean Collection – Recycled Fishing Net Sunglasses” ins Leben gerufen. Wer begeistert ist, kann hier mitwirken und sich zum Beispiel eines der drei modernen, so wie klassischen Modelle sichern. Finanzierungsziel sind 30.000 US-Dollar. Mittlerweile wurde bereits eine Summe von über 130.000 Dollar durch rund 950 Unterstützer erreicht. Die Aktion läuft noch 7 Tage.

Hier ist das offizielle Video zur Kickstarter-Kampagne:

Und hier ist ein allgemeines Video über die Herstellung der Skateboard-Decks von Bureo:

Bureo Skateboards from Bureo Skateboards on Vimeo.

Auch wenn in diesem Fall “nur” an den Küsten von Chile Fischernetze aus dem Wasser gesammelt und recycelt werden, ist das ein Vorzeigeprojekt junger engagierter Menschen, das auch andere Unternehmen inspirieren und motivieren kann, um gemeinsam etwas gegen die Umweltverschmutzung und für Mutter Erde zu tun.

Mehr über Bureo Skateboards und deren Gründer findet ihr in unserem Artikel oder unter auf bureoskateboards.com.

Das Brillen-Unternehmen Karün, das danach strebt in Harmonie mit unserem Heimatplaneten zu leben, möchte den Menschen die Wertschätzung der Natur wieder näher bringen, so wenig wie nur irgendwie möglich in die Umwelt eingreifen und Hand in Hand eng mit den Gemeinden vor Ort zusammen arbeiten. Alle Infos dazu finden ihr hier: karunworld.com. Kleiner Tipp, guckt euch mal das ansprechende Video auf ihrer Webseite an.

 

Quelle: bureoskateboards.com, kickstarter.com

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″8 wichtige Punkte über das Leben″ – Paulo Coelho http://www.gute-nachrichten.com.de/2015/08/philosophie/8-wichtige-punkte-ueber-das-leben-paulo-coelho/ http://www.gute-nachrichten.com.de/2015/08/philosophie/8-wichtige-punkte-ueber-das-leben-paulo-coelho/#respond Sun, 30 Aug 2015 08:28:08 +0000 http://www.gute-nachrichten.com.de/?p=10629 Über ein Jahr ist es nun her, dass wir das letzte Mal eine von Paulo Coelhos Kurzgeschichten übersetzt und mit euch geteilt haben. Da immer mal wieder einige von euch danach gefragt haben, wird es allerhöchste Zeit für eine weitere “Botschaft” auf den “Gute Nachrichten”. Diesmal ist es keine Geschichte des Bestsellerautors selbst, sondern eine Zusammenfassung ein paar seiner “Weisheiten” von Gina Senarighi. Inspiriert von Paulo Coelho hat sie auf ihrem Blog acht seiner Zitate gesammelt, um sie mit der Welt zu teilen und den Menschen aufzuzeigen, was wirklich langfristig zum Glücklichsein verhilft. Wir springen auf das Boot mit auf und haben sie wie immer für euch ins Deutsche übersetzt. Gefunden auf Paulo Coelhos Blog am 27. April 2015 unter dem Titel “8 important points about life“. Was zum Nachdenken – viel Freude und Inspiration! :)

Schmetterling sitzt auf einer fliederfarbenen Blüte

 

Wir sind alle zu einem Zweck hier

“Egal, was der Mensch tut, jeder spielt eine zentrale Rolle in der Geschichte der Welt. Und in der Regel weiß er es nicht.”

“Jeder trägt ein kreatives Potenzial in sich und von dem Moment an, wo er dieses entdeckt und zum Ausdruck bringt, ist er in der Lage, die Welt zu verändern.”

 

Das Einzige, was zwischen Dir und Deinen Träumen steht, sind Deine Ängste

“Höre nicht auf Deine Ängste. Wenn du das tust, wirst Du nicht in der Lage sein, mit deinem Herz zu sprechen.”

“Es gibt nur eine Sache, die es unmöglich macht einen Traum zu erreichen: die Angst vor dem Scheitern.”

 

Fehler sind Teil des Lebens

“Wenn Du Deinen Weg findest, musst Du keine Angst haben. Du musst den Mut haben, Fehler zu machen. Enttäuschung, Niederlage und Verzweiflung sind die Werkzeuge die Gott benutzt, um uns den Weg zu zeigen.”

 

Suche die Liebe nicht außerhalb von Dir

“Liebe findet man nicht in jemand anderem, sondern in einem selbst; wir wecken sie einfach auf. Doch um das zu tun, brauchen wir die andere Person.”

 

Wenn Du Dich änderst, ändert sich die ganze Welt mit Dir

“Wenn wir lieben, bemühen wir uns immer besser zu werden als wir es bereits sind. Wenn wir uns darum bemühen, besser zu werden als wir sind, wird alles um uns herum ebenfalls besser.”

 

Kümmere dich um deine eigenen Angelegenheiten

“Viele Menschen scheinen eine genaue Vorstellung davon zu haben, wie andere ihr Leben führen sollten, aber sie selbst haben keine von ihrem eigenen Leben.”

“Wir sind nicht in der Lage das Leben anderer zu beurteilen, weil jeder Mensch nur seine eigenen Schmerzen und seine eigene Entsagung kennt. Es ist eine Sache, dass Du fühlst, auf dem richtigen Weg zu sein, aber eine andere zu denken, dass Deiner der einzige Weg sei.”

 

Niemand ist dafür verantwortlich wie du dich fühlst oder nicht fühlst

“In der Liebe kann niemand jemand anderen schaden; jeder selbst ist für seine eigenen Gefühle verantwortlich und kann nicht jemand anderen für das was man fühlt verantwortlich machen.”

 

Umarme Deine Wahrhaftigkeit

“Du musst der Mensch sein, der Du nie mutig genug warst zu sein. Nach und nach wirst Du entdecken, dass Du bereits dieser Mensch bist, aber um das klar zu sehen, musst Du so tun als ob und dich erfinden.”

“Wenn du Erfolg haben möchtest, musst Du eine Regel respektieren – Belüge Dich niemals selbst.”

 

Quelle: paulocoelhoblog.com

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