Gute Nachrichten http://www.gute-nachrichten.com.de ... braucht der Mensch! Sun, 07 May 2017 17:53:59 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7.5 Wassergewinnung mit Luft und Sonne http://www.gute-nachrichten.com.de/2017/05/technik/wassergewinnung-mit-luft-und-sonne/ http://www.gute-nachrichten.com.de/2017/05/technik/wassergewinnung-mit-luft-und-sonne/#respond Sun, 07 May 2017 17:53:59 +0000 http://www.gute-nachrichten.com.de/?p=11033 Nach Angaben des World Wildlife Fund (WWF) haben etwa 780 Millionen Menschen auf der Welt keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Neben klimatischen Gründen wie lang anhaltende Trockenperioden ist es die zunehmende Verschmutzung von Gewässern und Grundwasser, die zu Wassermangel und Krankheiten führen. Da hilft es eher wenig, dass die UNO-Vollversammlung 2010 den Zugang zu sauberem Trinkwasser als Menschenrecht anerkannt hat.

Mann trinkt Wasser aus einer Flasche und blickt gen Himmel

© nuzree / pixabay.com (CC0 1.0)

Nun gibt es Veröffentlichungen von amerikanischen Forschern, die ein Gerät entwickelt haben, mit dem es möglich ist, Wasser mithilfe der Sonne aus Luft zu gewinnen.
Erfunden haben dieses Gerät Prof. Evelyn Wang vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Prof. Omar Yaghi von der University of California in Berkeley. Vorgestellt wurde die Maschine in einem Artikel im Fachblatt „Science“.

Wie funktioniert die „Wassermaschine“?

Der wichtigste Teil ist eine metallorganische Verbindung, kurz „MOF“ genannt, die vergleichbar wie ein Schwamm funktioniert. Sie saugt Wasser aus der Luft auf und lagert es zunächst an ihrer Oberfläche an. Dann kommt die Sonne ins Spiel. Die Sonnenenergie lässt das Wasser verdampfen. Der Dampf lagert sich an der Oberfläche eines Kondensators an und kann von dort in einen Behälter fließen.

Frau Wang erklärt gegebüber science.ORF.at: „Unser Gerät funktioniert bis zu einer Luftfeuchte von nur 20 Prozent. Es eignet sich also auch für aride Regionen, wie zum Beispiel Wüsten“. Die Forscher schreiben in ihrer Abhandlung, dass des ihnen gelungen ist, mit einen Kilogramm MOF 2,8 Liter Wasser in zwölf Stunden zu gewinnen. Durchgeführt wurde der Test vom MIT und natürlich hoffen die Wissenschaftler, dass die Industrie sich beteiligt, den Prototypen weiter zu entwickeln und seine Leistung weiter zu steigern. Die Firma BASF arbeitet bereits an diesem Projekt mit und man ist der Meinung, dass in wenigen Jahren die ersten Geräte am Markt zu kaufen sein werden. Dazu ergänzt Frau Wang: „Die Bestandteile sind relativ billig, der Preis wird nicht mehr als ein paar Hundert Dollar betragen“.

Nach Aussagen des Miterfinders Omar Yaghi, ist die Technik des Gerätes noch nicht an ihre Grenzen gestoßen. Der jetzt verwendete „Schwamm“ kann 20 Prozent seines Eigengewichtes an Wasser aufnehmen. Frau Wang hält 40 Prozent für machbar. Der Beweis hierfür sei bereits vorhanden.

Die Erfahrung mit anderen technischen Geräten zeigt, dass bei industrieller Produktion, die Kosten für solch ein Gerät rasch drastisch nach unten gehen, so dass auch Menschen in armen Gegenden zu einem erschwinglichen Preis an sauberes Trinkwasser kommen können.

Hier ist ein Bild vom besagten Luftentfeuchter des Massachusetts Institute of Technology: http://drl.mit.edu/photos/news/cc_device_final.png

 

Quellen: science.orf.at; oe1.orf.at
Besten Dank für den Tipp, liebe Edith! ;-)

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Kokosöl gegen Krebs http://www.gute-nachrichten.com.de/2017/04/gesundheit/kokosoel-gegen-krebs/ http://www.gute-nachrichten.com.de/2017/04/gesundheit/kokosoel-gegen-krebs/#respond Thu, 13 Apr 2017 17:41:45 +0000 http://www.gute-nachrichten.com.de/?p=11020 Kokosöl ist ein sehr vielseitig einsetzbares Naturmittel und geradezu ein echtes Naturwunder – wie sich immer mehr herausstellt. Das weiß man mittlerweile auch in unserer so genannten zivilisierten Welt.

Eine geöffnete Kokosnuss

© Alexander Mils / unsplash.com

 

Ein natürliches Hausmittel, vielfältig einsetzbar

 

Nur ein paar Beispiele, wo man Kokosöl beziehungsweise den auf unterschiedliche Art und Weise gewonnenen Inhalt der Kokosfrucht, überall anwenden kann:

Kokosöl passt ausgezeichnet zu Müsli oder zu Smoothies, ist aber auch als Butterersatz im „festen“ Zustand hervorragend geeignet. Das Öl ist hoch erhitzbar und lange haltbar und eignet sich hervorragend zum Dünsten von Gemüse, so wie es in der thailändischen Küche praktiziert wird. Sportler, die auf ihre Gesundheit achten, trinken gerne Kokoswasser, da es Krämpfe verhindert und dem Körper viel Flüssigkeit zur Verfügung stellt. Im Zweiten Weltkrieg wurde Kokoswasser an der pazifischen Front in Notzeiten sogar als Ersatz für Blutplasma eingesetzt, da es zwei wertvolle Eigenschaften mit sich bringt: Das Wasser der Kokosnuss ist steril und isotonisch, was bedeutet, dass es einen ähnlichen Salz- und Nährstoffgehalt hat. Komplett ersetzen kann es das Blutplasma jedoch nicht und ist als reines Wasser für eine Infusion ungeeignet.

Kokosöl eignet sich nicht nur zum Verzehr sondern genauso gut für die äußere Anwendung. Zum Beispiel ist das Naturmittel auch als Sonnenschutzcreme einsetzbar, da es einen natürlichen Lichtschutzfaktor von circa 5 mit sich bringt. Gleichzeitig schützt es auch vor Zecken. Grund hierfür ist der hohe Gehalt an der sogenannten Laurinsäure im Öl, den Zecken gar nicht mögen, wie bereits klinische Studien und Untersuchungen gezeigt haben. Selbst wenn Zecken anbeißen, fallen sie bereits nach kurzer Zeit wieder ab. Auch für Haustiere, wie zum Beispiel Hunde, ist das Öl bestens geeignet. Zudem kann Kokosöl bei Hautunreinheiten eingesetzt oder als Ganzkörpercreme verwendet werden. Am besten nach dem Duschen gleich in die noch feuchte Haut einmassieren oder auch nach der Haarwäsche in die Spitzen kneten.
Das Öl der Kokosnuss beugt sogar nachweislich Karies vor und stärkt allgemein das Immunsystem. Ihr merkt schon, es gibt etliche Einsatzgebiete für die tropische Frucht und das hier waren nur ein paar davon.

Eine Hand, die eine Kokosnuss hält,vor einem Hintergrund aus Palmen

© Sebastien Gabriel / unsplash.com

 

Schützt auch vor Krankheiten

 

Damit aber nicht genug. Wissenschaftler der University of Adelaide in Australien haben in einer Studie, die im Cancer Research Journal veröffentlicht wurde, geschrieben, dass die im Kokosnussöl enthaltene Laurinsäure krebszerstörende Eigenschaften besitzt. Im Laborversuch vernichtete das Kokosöl 93 Prozent der Krebszellen. Es handelte sich zwar erst um einen reinen Laborversuch und nicht um ein Experiment am lebenden Organismus, aber es gibt Anlass zur Hoffnung.
Um die Studien weiterführen zu können, fehlen aktuell die finanziellen Mittel. Vor allen Dingen werden die Forschungen nicht von Pharmaunternehmen gefördert, denn für diese wäre die Kokosnuss quasi geschäftsschädigend.

Nach Aussagen der American Society of Nutrition gibt es mehrere Studien, die untermauern, dass Kokosnussöl vor Krankheiten schützt und diese sogar heilen kann.
Insbesondere bei Osteoporose, Gallenblasenerkrankungen, Herpes, Alzheimer, Krebs und chronischen Krankheiten hilft offenbar die in Kokos enthaltene Laurinsäure, die auch Bestandteil der Muttermilch ist.

Kurz und gut, die Kokosnuss ist eine ausgezeichnete „Allzweckwaffe“ für die Anwendung im Alltag und gegen viele Krankheiten.

 

 

Quellen: collective-evolution.com, nutrition.org, ourworld.unu.edu

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Das Glück in dir http://www.gute-nachrichten.com.de/2017/03/philosophie/das-glueck-in-dir/ http://www.gute-nachrichten.com.de/2017/03/philosophie/das-glueck-in-dir/#respond Thu, 23 Mar 2017 17:55:36 +0000 http://www.gute-nachrichten.com.de/?p=11011 Der Sinn des Lebens ist glücklich sein, so glaubt der Dalai Lama. Eine schwere Kunst und doch so erstrebenswert und weit verbreitet. Denn je älter Menschen werden, desto eher streben sie nach diesem Wunsch und machen sich ihn zum Lebensziel. Leider kommen viele nie an diesem Ziel an, weil sie viel zu sehr der Meinung sind, bestimmte äußere Umstände zu brauchen, um glücklich zu sein. Natürlich sind gewisse Umstände hilfreich, um glücklich zu sein, aber alles, was wir im Außen suchen, um Erfüllung zu finden ist vergänglich – und somit auch das Glück, das wir damit verbinden.

Eine junge Frau die mit geschlossenen Augen und zufriedenem Gesichtsausdruck den Wind auf ihrem Gesicht spürt

© Eli DeFaria / unsplash.com

All unsere äußeren Verlangen, das Suchen im Außen nach Glück, rühren meist daher, dass wir uns selbst nicht geben, was wir brauchen. Wir fühlen uns nie gut genug, nie schön genug. Wir fühlen uns unzulänglich, wertlos. Nicht dauerhaft, aber doch immer wieder. Wir fühlen Mangel in uns und unserem Leben und sind deswegen unzufrieden und unglücklich. Aufgrund dieses Mangels wollen wir Anerkennung, Bestätigung, Macht und Erfolg. Wir wollen den Mangel in uns aufheben, kompensieren, füllen. Wir wollen das, was andere haben und sein, wie andere sind, dann wären wir glücklich, dann wären wir ganz, so glauben wir und definieren daraus unser Ziel, das wir als Sinn des Lebens sehen.

Aber das ist ein Irrtum.

Wenn Besitz und Macht der Sinn des Lebens wären, wie erklärst du dir den Umstand, dass du nichts davon mitnehmen kannst, wenn deine Lebensreise zu Ende ist? Wenn Reichtum und Luxus das Ziel im Leben wären, wie erklärst du dir die Aussagen von Hunderten von alten Menschen, die dir den Rat ans Herz legen, so zu leben, dass du nichts bereust oder dir selbst treu zu bleiben, weil das das Geheimnis eines erfüllten Lebens ist?

Wie erklärst du dir die Tatsache, dass Menschen in den ärmsten Ländern oft glücklicher sind als wir hier? Auch Steve Jobs, ein sehr weiser Mann, hat in seinen letzten Stunden vor dem Tod erkannt, dass Geld nicht glücklich macht: „In den Augen der Menschen gilt mein gesamtes Leben als eine Verkörperung des Erfolgs. Jedoch abgesehen von meiner Arbeit, habe ich wenig Freude in meinem Leben.(…) In diesem Augenblick, wo ich in einem Krankenbett liege und auf mein ganzes Leben zurückblicke, verstehe ich, dass all die Anerkennung und all der Reichtum, worauf ich so stolz war, an Wert verloren haben vor dem Gesicht des kommenden Todes.(…) Den Reichtum, den ich angehäuft habe, kann ich jetzt nicht mitnehmen. Was ich jetzt noch mitnehmen kann, sind Erinnerungen, die auf Liebe basieren und mit Liebe erschaffen worden sind. Dein Reichtum – das ist die Liebe zu deiner Familie, das ist die Liebe zu deiner Frau und deinem Mann, das ist die Liebe zu deinen Nächsten. Passt auf euch auf und sorgt euch um die anderen.“

Was dich auf Dauer glücklich machen kann, findest du nur in dir.

Dazu musst du dich auf die Reise begeben. Auf die Reise zu dir selbst und einem Leben in Harmonie mit dir. Und Harmonie heißt Liebe. Daher ist Liebe der Weg zum Glücklich-sein. Die Liebe zu anderen, aber in erster Linie die Liebe zu dir selbst, weil du erst in dir tragen musst, was du anderen geben möchtest. Wenn du dich selbst liebst – und damit meine ich nicht eine überhebliche Selbstlieben – sondern dich zu akzeptieren und anzunehmen, liebevoll mit dir umzugehen, mit deinen Fehlern und Schwächen und dich in deinen Fähigkeiten und Stärken zu festigen sowie deinen Bedürfnissen und Sehnsüchten zu folgen, dann sorgst du gut für dich.

Dann lebt die Liebe in dir und wird dich durchs Leben führen. Du wirst anderen in Liebe begegnen, weil du Liebe in dir trägst. Du wirst andere Menschen bereichern, du wirst andere Menschen beschenken und wertvolle Momente und Begegnungen erleben. Du wirst in Fülle zurückbekommen, was du gibst.

Du wirst dankbar sein für das, was du hast und wie du lebst.
Du wirst erfüllt sein von Glück, weil du Reichtum im Herzen hast.

Zumindest ist das meine Erfahrung. Das bedeutet Glück für mich.

Was ist Glück für dich?

 

(Bettina, Bloggerin von www.kreativgedacht.de)

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Lebensmittel-Retter: Kölner Laden verkauft was lecker abgelaufen ist http://www.gute-nachrichten.com.de/2017/02/erfolgsgeschichten/lebensmittel-retter-koelner-laden-verkauft-was-lecker-abgelaufen-ist/ http://www.gute-nachrichten.com.de/2017/02/erfolgsgeschichten/lebensmittel-retter-koelner-laden-verkauft-was-lecker-abgelaufen-ist/#respond Mon, 20 Feb 2017 21:01:31 +0000 http://www.gute-nachrichten.com.de/?p=10998 Im Kölner Stadtteil Ehrenfeld gibt es einen Markt, „Sommerladen“ genannt, im dem der Kunde alles findet, nur nicht das, was ein „normaler“ Supermarkt anbietet: krumme Zucchini, zusammengewachsene Karotten oder unschöne geformte Kartoffeln. Weiterhin gibt es „altes“ Brot vom Vortag und Marmeladen, der Verzehrempfehlungsdatum einige Zeit zurück liegt.

Onst und Gemüse an einem Lebensmittelstand

© Anurag Arora / unsplash.com

 

Und genau solch ein Angebot zieht Kunden an, die solche „Reste“ kaufen wollen. Der Laden wurde am 7. Juli 2016 eröffnet und die Betreiberin, Nicole Klaski, kann jetzt schon stolz sagen: „Wir haben sogar schon einige Stammkunden.“

Der Laden wird von Mitgliedern des Start-Ups „The Good Food“ betrieben, bietet das an, was anderswo bereits entsorgt werden würde. Frau Klaski sagte im Interwiew mit der Reihnischen Post: „Ich habe mich geärgert, wie viele Lebensmittel in Deutschland weggeworfen werden, die noch genießbar sind.“ Die gebürtige Kölnerin ist die Gründerin von „The Good Food“ und sie arbeitet ebenso wie ihre Kollegen auf ehrenamtlicher Basis. Das erklärte Ziel von „The Good Food“ ist, die Lebensmitteverschwendung in Deutschland zu bekämpfen. Anders als bei den „Tafeln“ die es in verschiedenen Städten gibt und die den Supermärkten abgelaufene Lebensmittelreste abnehmen, holt sich „The Good Food“ die Ware direkt vom Bauernhof. „Wir ernten dort das Gemüse, das der Handel nicht haben will,” sagt Frau Klaski.

Andere Produkte, zum Beispiel Zucchini, Chia-Samen oder Marmeladen kommen aus Kooperationen mit Lebensmittelherstellern. Dabei gibt es oft auch spontane Gelegenheiten, erklärt Frau Klaski: „Heute zum Beispiel schickt uns ein Bierproduzent noch mehrere Paletten Bier vorbei, dessen Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist.“
Man sollte sich nicht täuschen, die Qualität der Lebensmittel ist einwandfrei. Die Mehrzahl der Produkte kommt aus dem Bio-Anbau.

Was zahlt der Kunde? Er entscheidet selbst, was ihm die Ware wert ist. Vorurteile, ob die Ware überhaupt schmeckt, haben die Kunden schnell überwunden.

Und warum heißt das Geschäft „Sommerladen“? Hinter der Namensgebung steckt die ursprüngliche Idee, den Laden nur in den Sommermonaten Juli und August zu öffnen. Geht man auf die Website von „The Good Food, findet man den Hinweis, dass es seit Oktober an einer anderen Adresse in Köln-Ehrenfeld zusätzlich weitergeht. Der Erfolg hat wohl die Betreiber dazu ermutigt.

Einfach genial, wie “The Good Food“, wie viele andere, frischen Wind in die Lebensmittelindustrie hineinbringt. Hier muss sich im Bewusstsein der Verbraucher noch viel tun, um Lebensmittel wieder mehr wertzuschätzen und wahrzunehmen, was sie eigentlich essen. Nicht nur das Aussehen, wie bei Obst und Gemüse, welches irgendwelchen Normen entsprechen muss, zählt, sondern vielmehr ist doch der Inhalt entscheidend. Man darf gespannt sein, welche Unternehmen uns in Zukunft noch positiv überraschen werden.

 

Quellen: www.dw.com, rp-online.de
Vielen Dank für den Tipp, Sebastian. ;-)

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Recycling Start-up New Seed – Es war einmal ein altes Kletterseil http://www.gute-nachrichten.com.de/2017/01/umwelt/recycling-start-up-new-seed-es-war-einmal-ein-altes-kletterseil/ http://www.gute-nachrichten.com.de/2017/01/umwelt/recycling-start-up-new-seed-es-war-einmal-ein-altes-kletterseil/#respond Thu, 26 Jan 2017 19:42:28 +0000 http://www.gute-nachrichten.com.de/?p=10987 Was passiert eigentlich mit ausgedienten Kletterseilen, die nicht mehr genügend Sicherheit bieten? Ganz einfach, sie landen irgendwo im Keller oder gar im Müll. Bettina Junkersdorf, Gründerin des Start-ups New Seed, hat sich jedoch eine geniale Idee einfallen lassen, wie man aus alten Kletterseilen wieder brauchbare Gegenstände made in Germany für Kletterbegeisterte und Freunde der Umwelt und des Upcyclings herstellt.

© ajenal / pixabay.com (CC0 1.0)

Der Weg vom alten Seil zu neuen Unikaten

 

New Seed sorgt dafür, dass aus alten Seilen rohstoffschonende, umweltbewusste und langlebige Unikate wie Gürtel, Schlüsselanhänger und Chalkbags werden. In ganz Deutschland sind gekennzeichnete Sammelstationen verteilt, bei der die ausgedienten Kletterseile entsorgt werden können. Von dort gehen die gebrauchten Sicherungsseile direkt in eine professionelle Wäscherei in Nürnberg. Dabei handelt es sich um eine Einrichtung für Menschen mit Handicap, die die alten Seile gründlich reinigen und bis zur Weiterverarbeitung vorbereiten. Einige der Schlüsselanhänger werden ebenfalls in der Behindertenwerkstätte gefärbt, geknotet und geflochten. Alle Partner von New Seed, darunter auch die Näherei, sind allesamt regional vertreten. angesiedelt. Laut den Machern von New Seed, bringt die aufwendige Verarbeitung in höchster Qualität schicke und robuste Upcycling-Produkte hervor, die verglichen mit Neuprodukten weniger CO2 verbrauchen und Rohstoffe schonen.

Handmade recycelte Ölfässer dienen als schicke Sammelstellen für die alten Seile.
© newseed.de

Recyclingstationen am Ort des Geschehens

 

New Seed hat bereits einige Kletter- und Boulderhallen in ganz Deutschland als Reycling-Partner gefunden. Dort sind erkennbare und ebenfalls von der Gründerin selbst recycelte Ölfässer aufgestellt worden, in die man die ausgedienten Sicherungsseile einwerfen kann. Von den dortigen Recyclingstationen werden die Kletterseile an die entsprechenden Einrichtungen transportiert, die die alten Stücke zu neuen Produkten upcyceln. Auf der Homepage des Start-ups sind alle Sammelstellen auf einer Landkarte leicht zu finden.

 

Online und vor Ort erhältlich

 

Die Upcycling-Produkte sind im Onlineshop von newseed.de erhältlich, aber auch in den Kletterhallen. Direkt bei den Ölfässern sollen kleine Stände aufgebaut werden. So kann man als umweltbewusster Entsorger gleich sehen, was für hochwertige Produkte aus den alten Seilen gemacht werden. Bisher findet man im Sortiment Gürtel, Chalkbags (Magnesiasack, Magnesiabeutel), Armbänder und Schlüsselanhänger – weitere produzierbare und außergewöhnliche Produkte aus gebrauchten Sportmaterialien sind in Planung.
Der Onlineshop soll zukünftig sogar noch um weitere Upcycling-Produkte anderer Hersteller erweitert werden, welche dieselbe Begeisterung der Umwelt zuliebe teilen, wie Junkersdorf.

Gürtel und Armbänder aus alten Kletterseilen.
© newseed.de

Das Ziel vor Augen haben

 

Ziel von New Seed ist es, alte Kletterseile zu upcyceln und feste Kreisläufe zu schaffen. So viel Müll wie  möglich soll somit im Kletter- und Outdoorsportbereich vermieden werden. Gerade beim Bergsport, wo man der Natur extrem nahe ist, landen Gebrauchsgegenstände leider oftmals viel zu schnell in der Tonne oder in irgendeinem Eck, wo sie lange Zeit liegen, bis sie letztlich doch im Müll landen. Das Start-up bietet die Möglichkeit, dem ausgedienten Equipment die letzte Ehre zu erweisen und mit gutem Gewissen zu entsorgen, um daraus neue praktische Produkte fair und nachhaltig entstehen zu lassen. Die umweltbewusste und sportbegeisterte Gründerin Bettina Junkersdorf (34) sagte gegenüber OVB online: „Ich bilde mir nicht ein, die Welt retten oder auch nur besser machen zu können. Ich will sie nur nicht schlechter machen.“

Wenn auch ihr die Idee toll findet und selbst begeisterte Kletterfreunde seid, denen die Natur, unser Zuhause, am Herzen liegt, dann verbreitet die Info, damit noch mehr Recycling-Partner gefunden werden, die sich an diesem ökologischen Projekt beteiligen wollen.

Alle weiteren Infos findet ihr unter newseed.de.

 

Quellen: newseed.de, ovb-online.de

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″Freundschaft ist wie ein Fluss″ – Paulo Coelho http://www.gute-nachrichten.com.de/2016/12/philosophie/freundschaft-ist-wie-ein-fluss-paulo-coelho/ http://www.gute-nachrichten.com.de/2016/12/philosophie/freundschaft-ist-wie-ein-fluss-paulo-coelho/#respond Sat, 24 Dec 2016 11:04:00 +0000 http://www.gute-nachrichten.com.de/?p=10980 Lang, lang ist’s her, als wir das Letzte Mal einen von Paulo Coelhos Blogeinträgen für euch hier auf den Gute Nachrichten veröffentlicht haben. Das Warten hat ein Ende…. Hier ist ein kurzer Text des Bestsellerautors zum Thema Freundschaft. Ein Thema, das uns persönlich sehr am Herzen liegt.

Die Originalgeschichte „Friendship is like a river” wurde am 14. Oktober 2016 von Paulo Coelho auf dessen Blog veröffentlicht. Wie immer haben wir den Text exklusiv für euch ins Deutsche übersetzt – viel Freude damit!

Mann hält eine Frau in einer Schneelandschaft im Arm. Beide sind voll Schnee und lachen.

© Yana Lizunkova / unsplash.com

Meide diejenigen, die glauben, sie seien stärker als du, denn sie verbergen tatsächlich nur ihre eigene Zerbrechlichkeit.

Sei mit denen, die keine Angst haben, anfällig zu sein, denn sie haben Vertrauen in sich selbst und wissen, dass ein jeder in seinem Leben einmal stolpert; sie deuten dies nicht als ein Zeichen der Schwäche, sondern als Menschlichkeit.

Meide jene, die Freunde suchen, um einen bestimmten sozialen Status beizubehalten oder um Türen zu öffnen, die sie sonst nie aufgebracht hätten.

Sei mit denen, die daran interessiert sind, nur eine wichtige Tür zu öffnen: die Türe zu deinem Herzen. Ohne deine Zustimmung würden sie niemals in deine Seele eindringen oder einen tödlichen Pfeil durch diese offene Türe schießen.

Freundschaft ist wie ein Fluss; er fließt um Felsen, passt sich Tälern und Bergen an, gelegentlich verwandelt er sich in einen Teich bis die Mulde im Boden voll ist und der Fluss seinen Weg fortsetzen kann.

So wie der Fluss nie vergisst, dass sein Ziel das Meer ist, so vergisst die Freundschaft nie, dass deren einziger Grund für ihr Bestehen der ist, andere zu lieben.

(Ein Auszug aus dem Buch „Die Schriften von Accra“ von Paulo Coelho)

 

Quelle: paulocoelhoblog.com

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Hanf kann Krebs heilen http://www.gute-nachrichten.com.de/2016/12/gesundheit/hanf-kann-krebs-heilen/ http://www.gute-nachrichten.com.de/2016/12/gesundheit/hanf-kann-krebs-heilen/#respond Mon, 19 Dec 2016 18:08:21 +0000 http://www.gute-nachrichten.com.de/?p=10970 Die Hanfpflanze ist zu viel mehr im Stande als sich viele vorstellen können. Nicht nur als Nutzpflanze ist Hanf auch hier zu Lande wieder mehr im Kommen, sondern auch als natürliches Arzneimittel wird es zunehmend erforscht. Mit Hanf erzielt man die größte Heilwirkung, wenn man entweder Öl aus Hanfblüten auspresst oder die entsprechenden Pflanzenteile verzehrt.

Hanfpflanzen mit Blüten

Hanfpflanzen mit Blüten. Aus den Blütenständen der Hanfpflanze wir das Öl als Arzneimittel gewonnen.
© tdfugere / pixabay.com (CC0 1.0)

Der aus der Provinz Nova Scotia in Kanada stammende Rick Simpson wurde schnell im Jahr 2008 bekannt, als er auf YouTube schilderte, dass er seinen Hautkrebs mit Cannabis-Öl selbst geheilt hat.

Nicht jeder Stamm, also nicht jede Sorte von Cannabis hat die gleiche Wirkung, aber man wird zukünftig immer mehr Patienten haben, die in relativ kurzer Zeit einen großen Erfolg in der Krebs-Behandlung durch die Verwendung von Cannabis haben werden.

Dennis Hill, ein US-amerikanischer Biochemiker mit dem Spezialgebiet Krebsforschung heilte seinen hochaggressiven Prostatakrebs mit Cannabis-Öl. Aufmerksam wurde er auf diese Methode durch einen Hinweis auf die Veröffentlichung von Rick Simpson. Er stieß bei seinen Recherchen auf viele wissenschaftliche Hinweise und sagte nach seinen Erfahrungen mit Überzeugung: „Cannabis-Öl tötet Krebszellen ab, unabhängig von der Art, Beschaffenheit, Aggressivität und Lage des Krebses.“

Hill nahm bei seinem Selbstversuch täglich einen Tropfen des Öls vor dem Schlafengehen. Das Ergebnis war überzeugend: nach drei Monaten war der Tumor verschwunden und nach sechs Monaten hatte er keine Krebszellen mehr im Körper. Dabei verzichtet er – auf eigenes Risiko – auf die klassischen Behandlungsmethoden wie Bestrahlungen und Chemotherapie.

Eine wissenschaftliche Erklärung kommt unter anderem von Frau Dr. Christina Sanchez. Sie ist Molekularbiologin an der Complutense Universidad in Madrid. Sie bestätigt ausdrücklich, dass THC (Tetrahydrocannabinol), der wichtigste psychoaktive Teil der Cannabispflanze, Krebszellen töten kann. Die Begründung von Frau Dr. Sanchez führt hier zu weit und kann gerne nachgelesen werden (unter: http://www.horizonworld.de/hanf-heilt-nicht-durchs-rauchen-sondern-auf-eine-andere-weise/).

Das National Cancer Institute (NCI) in Bethesda, Maryland, USA erklärt zu den Studien über Cannabis folgendes: „Eine Laborstudie von Cannabidiol (CBD) in östrogenrezeptor-positiven und östrogenrezeptor-negativen Brustkrebszellen zeigte, dass es Zelltod von Krebs verursacht, während es wenig Wirkung auf normale Brustzellen hat.“

Bei solchen wissenschaftlich fundierten Beweisen ist es schwer, nachzuvollziehen, dass man Cannabis immer noch als „Droge ohne medizinische Zwecke“ bezeichnet. Längst hätte es Cannabis verdient, mit der Chemotherapie gleichgestellt zu werden. Hier ist ein Umdenken auch bei Medizinern einzufordern, die sich speziell mit Krebstherapien beschäftigen. Man darf jedenfalls gespannt sein, was uns zu diesem Thema in nächster Zeit noch alles Interessantes und Positives erwartet.

 

Quelle: horizonworld.de
Besten Dank an Steffi für den Tipp! :)

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Premiere in Chile: Alle Kulturen unter einem Dach http://www.gute-nachrichten.com.de/2016/11/kultur/premiere-in-chile-alle-kulturen-unter-einem-dach/ http://www.gute-nachrichten.com.de/2016/11/kultur/premiere-in-chile-alle-kulturen-unter-einem-dach/#respond Thu, 24 Nov 2016 16:33:45 +0000 http://www.gute-nachrichten.com.de/?p=10951 An den Hanglagen oberhalb der chilenischen Millionenmetropole ist seit neustem ein höchst merkwürdiges Gebäude zu besichtigen: Das helle, ebenso organisch wie futuristisch anmutende Bauwerk ohne direkt erkennbare Funktion, erinnert von Ferne an den Kopf eines Pflanzenkeimlings, der sich durch die Erdkruste drückt.

Santiago de Chile

Santiago de Chile
© edowoo / flickr.com (CC BY-SA 2.0)

Der Bau ist allerdings nicht, wie man vermuten könnte, eine weitere exotische Villa eines betuchten Geschäftsmannes, die besonders am Stadtrand der chilenischen Hauptstadt zahlreich zu finden sind. Das Gebäude ist der neuste Tempel der Bahá´i-Religion. Zur Information: Die Bahá´i-Religion ist vor etwa 150 Jahren in Persien (dem heutigen Iran) entstanden. In vielen Ländern (auch Deutschland) findet das Bahaitum mittlerweile als jüngste Weltreligion Anerkennung. Die Bahá´i-Gemeinschaft, die weltweit aktuell etwa fünf Millionen Anhänger zählt und nach eigenen Angaben in allen Staaten der Welt (derzeit 194) vertreten ist, lässt auf jedem Kontinent ein so genanntes “Haus der Andacht” errichten (https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Bahai-Tempel). Mit dem Bau in Santiago de Chile hat nach Angaben der Gemeinschaft nun Südamerika als letzter Kontinent ein solches Andachtshaus erhalten.

Auf den Internetseiten der Bahá´i (für den deutschsprachigen Raum: www.bahai.de) ist zu lesen, dass bei der Gestaltung der Tempel großen Wert darauf gelegt wird, dass sie architektonisch den  Ort sowie die Kultur der Region widerspiegeln. Nach Aussagen des Architekten des “Hauses der Andacht” bei Santiago de Chile, Siamak Hariri, zitieren die fließenden Formen des Bauwerks und die Hülle aus durchscheinendem Alabaster die Zelte, in denen die Ur-Einwohner der Region traditionell lebten und zum Teil noch heute leben. (http://templo.bahai.cl/)

Das wirklich Bemerkenswerte am jüngsten Tempel-Bau in Santiago de Chile ist allerdings nicht in erster Linie die außergewöhnliche Architektur, sondern vielmehr ein Umstand, der zu den dreitägigen Eröffnungsfeierlichkeiten im Oktober eingetreten ist: Unter den 2500 Gästen aus Chile (insgesamt: 5000) waren ausnahmslos alle (!) Kulturen des Landes vertreten und einvernehmlich an einem Ort versammelt – ein Ereignis, das in der Geschichte des kulturell zerklüfteten Einwanderungslandes Chile als einmalig gilt. Die chilenische Ur-Bevölkerung wurde von den vorwiegend europäischen Einwanderern, die unter anderem in Zeiten der Hungersnöte des 30-jährigen Krieges neue Lebensräume suchten, vielerorts massiv verdrängt.

Diese einmalige Zusammenkunft mit Versöhnlichkeits-Charakter wurde von der Bahá´i-Gemeinde als besonderer Erfolg begrüßt. Verständlich, fördert die Bahá´i-Religion doch nach Kräften den Gedanken der “Menschheitsgemeinschaft” und setzt sich für den Dialog aller Kulturen und Religionen ein. Zu den zentralen geistigen Visionen des Bahaitums gehört die Einheit aller Menschen, die eines Tages Wirklichkeit werden soll. Nach dem Willen des Religionsstifters Baha’u’llah (1817 – 1892) sollen neben den Häusern der Andacht künftig weitere Einrichtungen gebaut werden, die sozialen, humanitären, pädagogischen und wissenschaftlichen Zwecken dienen.

 

Quellen: wikipedia.org, templo.bahai.cl

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Der Kubeben-Pfeffer ist die Heilpflanze des Jahres 2016 http://www.gute-nachrichten.com.de/2016/11/gesundheit/der-kubeben-pfeffer-ist-die-heilpflanze-des-jahres-2016/ http://www.gute-nachrichten.com.de/2016/11/gesundheit/der-kubeben-pfeffer-ist-die-heilpflanze-des-jahres-2016/#respond Thu, 24 Nov 2016 16:08:37 +0000 http://www.gute-nachrichten.com.de/?p=10955 Der Kubebenpfeffer ist sicherlich vielen Menschen in unseren Breiten nicht bekannt, da er als Gewürz in unseren Küchen eher selten Verwendung findet. Es handelt sich um einen aus Südostasien stammenden Kletterstrauch. Dieser kann mehrere Meter hoch werden und trägt kugelförmige, rote Früchte. Die Früchte wirken entzündungshemmend und werden schon lange als bewährtes Hausmittel gegen Kopfschmerzen, Schwindel und Erkrankungen der Atem- und Harnwege eingesetzt. Schon Hildegard von Bingen (1098 – 1179) lobte die Heilpflanze mit folgenden, überlieferten Worten: Der Kubeben-Pfeffer führe „zu einem fröhlichen Geist, einen scharfsinnigen Verstand und reinem Wissen.“

Kubebenpfeffer

Kubeben-Pfeffer
© gokalpiscan / pixabay.com (CC0 1.0)

Aus der traditionellen indonesischen Jamu-Medizin ist der Kubebenpfeffer nicht wegzudenken. Diese Heilmethode beruht auf rein pflanzlicher und tierischer Basis und existiert bereits seit über 1300 Jahren.

Die Heimat des Kubebenpfeffers liegt vor allen Dingen auf Java, Sumatra und im Südteil der Insel Borneo. Die Früchte, die im ausgereiften Zustand eine schwarz-bräunliche Farbe und eine runzelige Oberfläche aufweisen, finden sich seit vielen Jahrhunderten auf diversen Feldern der Medizin und als Beimischung bei Genussmitteln. Paracelsus (1493-1541), beispielsweise, nannte den Kubebenpfeffer ein „erwärmendes Gewürz“ und sagte, dass es lebensverlängernd sein könnte. Neben zahlreichen anderen Gewürzen soll der Pfeffer wohl auch Bestandteil der „orientalischen Fröhlichkeitspillen“ gewesen sein. Man schrieb ihm schon immer eine aphrodisische Wirkung zu. Man findet ihn auch im Schnupftabak und selbst in alkoholischen Getränken wie dem Bombay Sapphire Gin.

Selbst „Gewürzprofessor“ und Fernseh-Koch Alfons Schubeck hat ihn entdeckt und beschreibt den Geschmack wie folgt: „Zuerst wirken sie scharf, dann macht sich eine Bitternote bemerkbar, die sehr eindringlich sein kann. Gegen Ende entwickelt sich ein lang anhaltendes Eukalyptus- und Kampferaroma“. Er würzt damit Fisch, Meeresfrüchte, Lamm oder Hammel und gibt ihnen damit eine frische Geschmacksnote.

Na, wenn der Kubebenpfeffer so von einem Sternekoch „geadelt“ wird, hat man ihn wohl zu Recht zu Heilpflanze 2016 erkoren. :)

 

Quellen: hna.de, heilpraktiker-berufs-bund.de

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Endlich – Australien verbietet Tierversuche für Kosmetika http://www.gute-nachrichten.com.de/2016/10/erfolgsgeschichten/endlich-australien-verbietet-tierversuche-fuer-kosmetika/ http://www.gute-nachrichten.com.de/2016/10/erfolgsgeschichten/endlich-australien-verbietet-tierversuche-fuer-kosmetika/#respond Sun, 23 Oct 2016 16:17:58 +0000 http://www.gute-nachrichten.com.de/?p=10932 Am anderen Ende der Welt passieren wichtige Dinge. Nachdem Neuseeland im Jahr 2015 Tierversuche für die Entwicklung von Kosmetikartikeln verboten hat die australische Regierung ebenfalls ein solches Verbot beschlossen. Das Gesetz wird im Juli 2017 in Kraft treten. Damit reiht sich Australien hinter der EU, Israel und Indien ein, denn all diese Länder haben Tierversuche für Kosmetika bereits verboten.

Ein weißer Hase mit langen Ohren schaut in die Kamera

© tangi_bertin / flickr.com (CC BY-SA 2.0)

Dank der Hartnäckigkeit von Gruppen mit gemeinsamen Interessen, so genannten community groups wie die Kampagne von #BeCrueltyFree werden ab dem nächsten Jahr alle Kosmetikprodukte verboten, deren Inhaltsstoffe zuvor an Tieren getestet wurden.

Humane Society Interanational, eine weltweit arbeitende Tierschutzvereinigung, brachte es fertig, dass die liberalgeführte australische Regierung parteiübergreifend die Einführung dieses Gesetzes vorangetrieben hat. Ken Wyatt, Australiens stellvertretender Gesundheitsminister, sagt: „Wir müssen nicht länger Kosmetika an Tieren testen und viele Länder, darunter die EU, haben den Gebrauch von kosmetischen Inhaltsstoffen, die an Tieren getestet wurden, verboten.“ Er ergänzte: „Das Testen von kosmetischen Inhaltsstoffen an lebenden Kreaturen ist eine vollkommen unnötige Grausamkeit und es wird Zeit, dass sich Australien einer wachsenden Anzahl von Ländern, die dies verbieten, anschließt.“

Die Sprecherin der Kampagne #BeCrueltyFree Australia, Hannah Stuart, sagte der Presse: „Wenn man lebende Tiere benützt, um neue Inhaltsstoffe für Kosmetika wie Haarfärbemittel oder Hautcremes zu testen, dann ist dies ethisch nicht gerechtfertigt. Somit sind wir erfreut, dass die entsprechenden Anträge beide Häuser des Senats passiert haben. Es gibt einen global wachsenden Trend, den Verkauf von neuen Schönheitsprodukten, bei denen Tierversuche angewendet wurden zu unterbinden.“

Aktivisten, die die Kampagne vorangetrieben haben angekündigt, wollen mit der Regierung zusammenarbeiten, damit das Gesetz sinnvoll umgesetzt  wird. Das Gesetz verbietet die Tierversuche und gleichzeitig den Verkauf von solch vorbelasteten Produkten in Australien.

Die Verbraucher können hier somit zukünftig ohne schlechtes Gewissen zu den Kosmetika greifen und letztlich werden es die Tiere den Menschen danken, nicht mehr im wahrsten Sinne des Wortes als Versuchskaninchen herhalten zu müssen.

 

Quelle: theearthchild.co.za
Vielen lieben Dank für den Tipp, Tessi! ;-)

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