Gute Nachrichten http://www.gute-nachrichten.com.de ... braucht der Mensch! Sat, 22 Jul 2017 11:18:35 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.8 Colorado: Steuereinnahmen durch Cannabis helfen Obdachlosen http://www.gute-nachrichten.com.de/2017/07/politik/colorado-steuereinnahmen-durch-cannabis-helfen-obdachlosen/ http://www.gute-nachrichten.com.de/2017/07/politik/colorado-steuereinnahmen-durch-cannabis-helfen-obdachlosen/#respond Sat, 22 Jul 2017 11:18:35 +0000 http://www.gute-nachrichten.com.de/?p=11070 In Colorado werden Cannabissteuereinnahmen genutzt, um die örtliche obdachlose Bevölkerung zu unterstützen.

Der amerikanische Bundesstaat Colorado führt nun seit Jahren die fortschrittliche Cannabisbewegung an. Mit der Verabschiedung des ersten Gesetzes im Jahr 2014, das den Anbau und Verkauf von Cannabis als Genussmittel erlaubt, lagen alle Augen auf dem hundertjährigen Bundesstaat, um zu beobachten, wie legales Gras die örtlichen Gemeinden beeinflusst. Glücklicherweise ist Colorado mit seiner Verantwortung gut fertiggeworden und nutzt Steuereinnahmen, die durch Cannabis generiert werden, um der örtlichen obdachlosen Gemeinschaft zu helfen. Jetzt kann man dort nicht nur angesehene Cannabissorten, wie die von Sensi Seeds erwerben, sondern tut dies mit der Gewissheit, dass das in Cannabisapotheken ausgegebene Geld guten Verwendungszwecken zugeführt wird.

 

1,5 Millionen Dollar bis Juni 2017

Mit über 70 Millionen Dollar Cannabiseinnahmen, die 2016 landesweit generiert wurden, hat sich die in Colorado liegende Stadt Aurora dazu entschieden, ein Drittel ihrer Gesamteinnahmen von 4,5 Millionen Dollar, Organisationen für Obdachlosen zuzusichern. Zwischen Juni 2016 und Juni 2017 hat die Stadt zugestimmt, mindestens 1,5 Millionen Dollar an Spenden verschiedenen gemeinnützigen Organisationen zu geben, die Nahrung und Unterkünfte nebst anderen Diensten zur Verfügung stellen. Über den Zeitraum von drei Jahren hat die Stadt vereinbart, eine Gesamtmenge von 3 Millionen Dollar zu spenden, um so viele wie möglich der beinahe 1.000 obdachlosen Personen in der Stadt zu unterstützen.

 

Jahre der Auseinandersetzung

Colorados Entscheidung, Cannabis zu legalisieren, war ein kontrovers geführter Kampf gegen Andersdenkende, die die Auswirkung fürchteten, die Gras auf die örtlichen Gemeinden haben würde. Was man aus Aurora lernen kann, ist dass die Gesetzgeber im Bundesstaat ihren Einfluss dazu nutzen, Steuereinnahmen guten Verwendungszwecken zuzuführen. Derzeit hat Colorados Grasindustrie landesweit die Tourismusbranche gestärkt, was darin mehr Arbeitsplätze geschaffen hat.

 

Werden andere Bundesstaaten dem Beispiel folgen?

Da mehr und mehr Bundesstaaten beginnen, Cannabis zu legalisieren und zu besteuern, ist die Frage, wo all das Geld hinfließt? Hoffentlich werden andere Regionen dem Beispiel folgen, indem sie in Organisationen investieren, die einen nützlichen und konkreten Einfluss auf Gemeinden landesweit haben. Am Ende ist das Argument für die Legalisierung von Cannabis teilweise auf dem finanziellen Gewinn begründet, der durch hochbesteuerte Produkte, einschließlich Blüten, Konzentrate und Esswaren, generiert wird.

Durch die Etablierung einer Unterscheidung von Colorados Cannabis als Genussmittel und als Arzneimittel, sind Patienten immer noch in der Lage, Gras mit einer gültigen medizinischen Marihuanakarte zu niedrigeren Kosten als Freizeitnutzer zu erwerben. Auf diese Weise wird Patienten ein einfacherer Zugang ermöglicht, während trotzdem Steuereinnahmen von jenen generiert werden, die Cannabis für das persönliche Vergnügen nutzen.

 

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Fördert soziales Verhalten: Glaube an Naturgeister http://www.gute-nachrichten.com.de/2017/06/umwelt/foerdert-soziales-verhalten-glaube-an-naturgeister/ http://www.gute-nachrichten.com.de/2017/06/umwelt/foerdert-soziales-verhalten-glaube-an-naturgeister/#respond Fri, 30 Jun 2017 18:44:09 +0000 http://www.gute-nachrichten.com.de/?p=11058 Wenn hierzulande der Bau einer größeren Infrastrukturmaßnahme stoppt, ist dem Bauherrn entweder das Geld ausgegangen, das Projekt wurde falsch geplant, oder es liegt ein anderes greifbares Hindernis vor. Wenn in Island plötzlich der Bau einer lang geplanten Straße gestoppt wird, kann das mit Naturgeistern zusammenhängen.

Junge Frau mitten im Wald an einer Lichtung schaut zu Boden

Bild: Michelle Spencer / unsplash.com

Alle paar Jahre gehen Meldungen durch europäische Medien, dass Isländer auf einer geplanten Straße (oder auf einer sonstigen für die Bebauung vorgesehenen Fläche) die Behausung von Naturgeistern ausgemacht haben – und sich daraufhin konsequent den Bauarbeiten in den Weg stellten. 2013/14 war es eine geplante Fernstraße, die nahe des Ortes Garðabær vorbeiführen sollte (http://www.sueddeutsche.de/panorama/naturgeister-in-island-elfen-lobby-stoppt-bauprojekt-1.1850140). Nach massiven Protesten der Anwohner, Verhaftungen und hartnäckigen Verhandlungen, wurde auch diese Strecke letztlich gebaut – allerdings erst, nachdem die Politik sich zu (bemerkenswerten) Zugeständnissen bereit erklärt hatte. Im Falle der Fernstraße bei Garðabær wurden unter anderem ganze Felsformationen umgesetzt, deren Beschaffenheit nach Einschätzung kundiger Anwohner als Behausungen von Feen zu erkennen waren.

Feen? Naturgeister? Baustopp? Für rationale Gemüter mag das einigermaßen verrückt klingen, seltsam verschroben, regelrecht weltfremd. Wer glaubt denn im Zeitalter von Smartphone und Internet noch an solche Märchen? In post-modernen westlichen Kulturen hat die Beschäftigung mit Naturgeistern nicht mehr als unterhaltenden Charakter, bestenfalls vermitteln sie uns eine Ahnung von den Vorstellungen und Ängsten unserer Vorfahren.

Auf Island aber ist der Umgang mit Naturgeistern auch heute noch fest in der Volksseele verankert, der Glaube an die beseelte Natur und ihre Geister sehr lebendig. Vor Baumaßnahmen werden deshalb nicht selten spezielle Geisterkundige engagiert, die mit den ansässigen Naturgeistern kommunizieren, um so Konflikte zu vermeiden und bei den geplanten Arbeiten Probleme wie Maschinenausfälle oder Unfälle zu verhindern (https://www.welt.de/vermischtes/article157910957/Haben-sich-hier-etwa-Elfen-an-Bauarbeitern-geraecht.html). Auf den rund 100.000 Quadratkilometern des Inselstaats gibt es vielerorts scheinbar unsinnige Straßenverläufe, bei deren Bau die Wohnstatt von Naturgeistern umgangen wurde.

Bei allem Unterhaltungswert: Die Nachrichten aus Island enthalten auch einen wichtigen Hinweis. Eine verbindlichere Beziehung zur belebten (und beseelten?) Umwelt führt offenbar dazu, dass Menschen sich verstärkt für deren Erhalt engagieren. Dass sie Bausünden verhindern, unter denen möglicherweise Naturgeister leiden würden, mit Sicherheit aber die Landschaft, die Natur – und letztlich die Menschen selbst.

Interessanterweise entspricht das Verhalten der Isländer exakt Beobachtungen, die in aktuellen Studien gemacht wurden: In Forschungsprojekten der Völkerkunde ermittelten Wissenschaftler, dass Glaube an übersinnliche Kräfte kooperatives, soziales Verhalten fördert. Die experimentellen und empirischen Daten zeigten zwar, dass sich dieses Verhalten in erster Linie auf das zwischenmenschliche Miteinander bezog. Die Ergebnisse ließen aber auch erkennen, dass der Glaube sich ebenso signifikant auf den Umgang mit der Natur auswirkt, als dessen Teil sich die Menschen empfinden.

Mann steht mit offenen Armen vor einem Wasserfall in Island. Zwischen ihm und dem Wasserfall ist ein Regenbogen zu sehen.

Island
Bild: Jared Erondu / unsplash.com

Nun steht die romantisch-idealistische Naturphilosophie der Isländer, ihr “spleeniger” Glaube an Feen und Trolle, für eine Naturverbundenheit, die in Zeiten der Globalisierung rar geworden ist. Wer sich heutzutage für die Umwelt engagieren will, kauft Biolebensmitteln, wählt Ökoparteien und unterstützt mit Spenden Projekte des Naturschutzbundes. Das war´s dann aber auch schon… oder nicht?

Glücklicherweise nicht. Nicht nur in Deutschland haben Bewegungen Konjunktur, die sich bemühen, den Bezug zur beseelten Natur wieder zu beleben. Die Geomantie beispielsweise, eine westliche Harmonielehre, ähnlich dem östlichen Feng-Shui. Auch in der Geomantie gilt die Natur als belebt, und vergleichbar dem Naturgeistglaube der Isländer, gehört unter anderem der Glaube an Baumgeister dazu. Geomantiker – die praktizierenden Anhänger der Geomantie – sind bestrebt, die “geistigen, seelischen und energetischen” Faktoren eines Ortes zu erfassen. Auch in der Geomantie geht es um ein harmonisches und gesundes Wohnen und Leben, der Menschen, aber letztlich aller mit allen. Geomantiker erkennen und erspüren dafür beispielsweise so genannte “gute Plätze” in Raum und Landschaft und machen Vorschläge, wie geplante Baumaßnahmen harmonisch angepasst werden könnten. Außerdem versöhnen sie – ähnlich wie die Feen-gläubigen Isländer – im Fall der Fälle die ansässigen Naturgeister.

Nun hat es eine als “esoterisch” abgestempelte Lehre wie die Geomantie in unserer rational geprägten westlichen Welt schwer, ernst genommen zu werden. Die Harmonielehre selbst versteht sich zwar als „ganzheitliche“ Erfahrungswissenschaft. Doch da sie mit Methoden arbeitet, die nicht den etablierten und anerkannten wissenschaftlichen Kriterien genügen, gilt sie offiziell als “unwissenschaftliche esoterische Lehre” – und spielt entsprechend im öffentlichen Diskurs (bisher) keine Rolle.

Aber Zweifel hin, wissenschaftliche Kritik her: Offenkundig scheint hier doch etwas Wesentliches berührt. Sich mit der Identität eines Lebensraumes, eines Ortes oder einer Landschaft, zu beschäftigen und die erfahrene Identität durch Gestaltung, Kunst oder Raum- und Landschaftsplanung zu berücksichtigen – das ist doch zweifelsohne ein lobenswerter Ansatz. In jedem Fall ein Ansatz, der den nüchternen, oft harten und kalten Entscheidungen rein ökonomischen Denkens, etwas sehr Lebendiges, Verbindendes, ja geradezu Versöhnliches entgegensetzt. Und möglicherweise ist es genau das, was unser Planet in Zeiten einer sich zuspitzenden Gesellschafts- und Öko-Krise braucht.

 

Anders als den historisch gewachsenen Feen-Glauben kann man Geomantie lernen. Neben Ausbildungen an zahlreichen Geomantie-Schulen gibt es vielerorts geomantische Führungen und Erkundungen, lassen sich geomantische Reisen…

www.geomantie.net

 

Quellen: sueddeutsche.de, welt.de

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Philippinische Seerose – von der Landplage zum Brennstoff für Millionen http://www.gute-nachrichten.com.de/2017/06/umwelt/philippinische-seerose-von-der-landplage-zum-brennstoff-fuer-millionen/ http://www.gute-nachrichten.com.de/2017/06/umwelt/philippinische-seerose-von-der-landplage-zum-brennstoff-fuer-millionen/#respond Thu, 08 Jun 2017 18:48:28 +0000 http://www.gute-nachrichten.com.de/?p=11045 Die Philippinen sind ein Land, das reich an Seen und Flüssen ist. Diese sind von Abermillionen Seerosen bedeckt, die dort so gut gedeihen, dass sie im Allgemeinen als lästig und gefährlich gelten. Durch ihr aggressives Wachstum blockieren sie häufig Flussläufe, so dass das Wasser über die Ufer tritt und sehr oft zu verheerenden Überschwemmungen führt.

Seerosenblätter

© Eric McCarty / unsplash.com

Ein Philippinisches Start-Up-Unternehmen ist dabei, eine lästige Pflanze in eine ökologische Brennstoffquelle, die die herkömmliche Holzkohle ersetzen kann, umzuwandeln. Man handelt nach folgendem Prinzip: ernte die Gefahr, trockne sie aus und du hast eine ökologische Energiequelle.

So arbeitet, vereinfacht ausgedrückt, die Firma HiGi Energy und verwandelt die Wasserhyazinthe in Holzkohle.

HiGi Energy argumentiert: „Unser Hauptanliegen ist es, die Bevölkerung mit saubererer Energie zu versorgen und gleichzeitig wollen wir das Problem mit der aggressiven Wasserhyazinthe verringern, weil hier auf den Philippinen eine Menge von Teichen und Flüssen mit der Seerose verseucht sind.“

Die Kohlebriketts von HiGi sind zwar teurer als die normale Holzkohle, aber sie erzeugen nur halb so viel Rauch und sie brennen länger.

Man hofft, die Öko-Holzkohle vor allen Dingen an Großverbraucher zu verkaufen, um die Abhängigkeit von der Holzkohle zu reduzieren, bei deren Herstellung viele Bäume gefällt werden müssen. HiGi folgert weiter: „So lange ein Bedarf besteht, haben die Menschen den Anreiz, weiterhin Bäume zu fällen, um neue Holzkohle zu produzieren. Wenn wir nun dies abstellen können, in dem wir etwas zur Herstellung verwenden, das bis jetzt als schädliche Pest wahrgenommen wird, nämlich die Wasserhyazinthe, und wir daraus etwas Wertvolles für die Filipinos, nämlich Holzkohle herstellen, haben wir unser Ziel erreicht.“

 

 

Man schätzt, dass die Hälfte der 100 Millionen Menschen auf den Philippinen zum Kochen Holzkohle verwenden. Da wäre es ein großer Fortschritt für die Umwelt, wenn sich die Bevölkerung der ökologischen Holzkohle zuwenden würde. Man schont die Wälder und reguliert das allzu aggressive Wachstum der Seerose.

 

Quelle: straitstimes.com

Herzlichen Dank für den Tipp, Dan! :)

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Wassergewinnung mit Luft und Sonne http://www.gute-nachrichten.com.de/2017/05/technik/wassergewinnung-mit-luft-und-sonne/ http://www.gute-nachrichten.com.de/2017/05/technik/wassergewinnung-mit-luft-und-sonne/#respond Sun, 07 May 2017 17:53:59 +0000 http://www.gute-nachrichten.com.de/?p=11033 Nach Angaben des World Wildlife Fund (WWF) haben etwa 780 Millionen Menschen auf der Welt keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Neben klimatischen Gründen wie lang anhaltende Trockenperioden ist es die zunehmende Verschmutzung von Gewässern und Grundwasser, die zu Wassermangel und Krankheiten führen. Da hilft es eher wenig, dass die UNO-Vollversammlung 2010 den Zugang zu sauberem Trinkwasser als Menschenrecht anerkannt hat.

Mann trinkt Wasser aus einer Flasche und blickt gen Himmel

© nuzree / pixabay.com (CC0 1.0)

Nun gibt es Veröffentlichungen von amerikanischen Forschern, die ein Gerät entwickelt haben, mit dem es möglich ist, Wasser mithilfe der Sonne aus Luft zu gewinnen.
Erfunden haben dieses Gerät Prof. Evelyn Wang vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Prof. Omar Yaghi von der University of California in Berkeley. Vorgestellt wurde die Maschine in einem Artikel im Fachblatt „Science“.

Wie funktioniert die „Wassermaschine“?

Der wichtigste Teil ist eine metallorganische Verbindung, kurz „MOF“ genannt, die vergleichbar wie ein Schwamm funktioniert. Sie saugt Wasser aus der Luft auf und lagert es zunächst an ihrer Oberfläche an. Dann kommt die Sonne ins Spiel. Die Sonnenenergie lässt das Wasser verdampfen. Der Dampf lagert sich an der Oberfläche eines Kondensators an und kann von dort in einen Behälter fließen.

Frau Wang erklärt gegebüber science.ORF.at: „Unser Gerät funktioniert bis zu einer Luftfeuchte von nur 20 Prozent. Es eignet sich also auch für aride Regionen, wie zum Beispiel Wüsten“. Die Forscher schreiben in ihrer Abhandlung, dass des ihnen gelungen ist, mit einen Kilogramm MOF 2,8 Liter Wasser in zwölf Stunden zu gewinnen. Durchgeführt wurde der Test vom MIT und natürlich hoffen die Wissenschaftler, dass die Industrie sich beteiligt, den Prototypen weiter zu entwickeln und seine Leistung weiter zu steigern. Die Firma BASF arbeitet bereits an diesem Projekt mit und man ist der Meinung, dass in wenigen Jahren die ersten Geräte am Markt zu kaufen sein werden. Dazu ergänzt Frau Wang: „Die Bestandteile sind relativ billig, der Preis wird nicht mehr als ein paar Hundert Dollar betragen“.

Nach Aussagen des Miterfinders Omar Yaghi, ist die Technik des Gerätes noch nicht an ihre Grenzen gestoßen. Der jetzt verwendete „Schwamm“ kann 20 Prozent seines Eigengewichtes an Wasser aufnehmen. Frau Wang hält 40 Prozent für machbar. Der Beweis hierfür sei bereits vorhanden.

Die Erfahrung mit anderen technischen Geräten zeigt, dass bei industrieller Produktion, die Kosten für solch ein Gerät rasch drastisch nach unten gehen, so dass auch Menschen in armen Gegenden zu einem erschwinglichen Preis an sauberes Trinkwasser kommen können.

Hier ist ein Bild vom besagten Luftentfeuchter des Massachusetts Institute of Technology: http://drl.mit.edu/photos/news/cc_device_final.png

 

Quellen: science.orf.at; oe1.orf.at
Besten Dank für den Tipp, liebe Edith! ;-)

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Kokosöl gegen Krebs http://www.gute-nachrichten.com.de/2017/04/gesundheit/kokosoel-gegen-krebs/ http://www.gute-nachrichten.com.de/2017/04/gesundheit/kokosoel-gegen-krebs/#respond Thu, 13 Apr 2017 17:41:45 +0000 http://www.gute-nachrichten.com.de/?p=11020 Kokosöl ist ein sehr vielseitig einsetzbares Naturmittel und geradezu ein echtes Naturwunder – wie sich immer mehr herausstellt. Das weiß man mittlerweile auch in unserer so genannten zivilisierten Welt.

Eine geöffnete Kokosnuss

© Alexander Mils / unsplash.com

 

Ein natürliches Hausmittel, vielfältig einsetzbar

 

Nur ein paar Beispiele, wo man Kokosöl beziehungsweise den auf unterschiedliche Art und Weise gewonnenen Inhalt der Kokosfrucht, überall anwenden kann:

Kokosöl passt ausgezeichnet zu Müsli oder zu Smoothies, ist aber auch als Butterersatz im „festen“ Zustand hervorragend geeignet. Das Öl ist hoch erhitzbar und lange haltbar und eignet sich hervorragend zum Dünsten von Gemüse, so wie es in der thailändischen Küche praktiziert wird. Sportler, die auf ihre Gesundheit achten, trinken gerne Kokoswasser, da es Krämpfe verhindert und dem Körper viel Flüssigkeit zur Verfügung stellt. Im Zweiten Weltkrieg wurde Kokoswasser an der pazifischen Front in Notzeiten sogar als Ersatz für Blutplasma eingesetzt, da es zwei wertvolle Eigenschaften mit sich bringt: Das Wasser der Kokosnuss ist steril und isotonisch, was bedeutet, dass es einen ähnlichen Salz- und Nährstoffgehalt hat. Komplett ersetzen kann es das Blutplasma jedoch nicht und ist als reines Wasser für eine Infusion ungeeignet.

Kokosöl eignet sich nicht nur zum Verzehr sondern genauso gut für die äußere Anwendung. Zum Beispiel ist das Naturmittel auch als Sonnenschutzcreme einsetzbar, da es einen natürlichen Lichtschutzfaktor von circa 5 mit sich bringt. Gleichzeitig schützt es auch vor Zecken. Grund hierfür ist der hohe Gehalt an der sogenannten Laurinsäure im Öl, den Zecken gar nicht mögen, wie bereits klinische Studien und Untersuchungen gezeigt haben. Selbst wenn Zecken anbeißen, fallen sie bereits nach kurzer Zeit wieder ab. Auch für Haustiere, wie zum Beispiel Hunde, ist das Öl bestens geeignet. Zudem kann Kokosöl bei Hautunreinheiten eingesetzt oder als Ganzkörpercreme verwendet werden. Am besten nach dem Duschen gleich in die noch feuchte Haut einmassieren oder auch nach der Haarwäsche in die Spitzen kneten.
Das Öl der Kokosnuss beugt sogar nachweislich Karies vor und stärkt allgemein das Immunsystem. Ihr merkt schon, es gibt etliche Einsatzgebiete für die tropische Frucht und das hier waren nur ein paar davon.

Eine Hand, die eine Kokosnuss hält,vor einem Hintergrund aus Palmen

© Sebastien Gabriel / unsplash.com

 

Schützt auch vor Krankheiten

 

Damit aber nicht genug. Wissenschaftler der University of Adelaide in Australien haben in einer Studie, die im Cancer Research Journal veröffentlicht wurde, geschrieben, dass die im Kokosnussöl enthaltene Laurinsäure krebszerstörende Eigenschaften besitzt. Im Laborversuch vernichtete das Kokosöl 93 Prozent der Krebszellen. Es handelte sich zwar erst um einen reinen Laborversuch und nicht um ein Experiment am lebenden Organismus, aber es gibt Anlass zur Hoffnung.
Um die Studien weiterführen zu können, fehlen aktuell die finanziellen Mittel. Vor allen Dingen werden die Forschungen nicht von Pharmaunternehmen gefördert, denn für diese wäre die Kokosnuss quasi geschäftsschädigend.

Nach Aussagen der American Society of Nutrition gibt es mehrere Studien, die untermauern, dass Kokosnussöl vor Krankheiten schützt und diese sogar heilen kann.
Insbesondere bei Osteoporose, Gallenblasenerkrankungen, Herpes, Alzheimer, Krebs und chronischen Krankheiten hilft offenbar die in Kokos enthaltene Laurinsäure, die auch Bestandteil der Muttermilch ist.

Kurz und gut, die Kokosnuss ist eine ausgezeichnete „Allzweckwaffe“ für die Anwendung im Alltag und gegen viele Krankheiten.

 

 

Quellen: collective-evolution.com, nutrition.org, ourworld.unu.edu

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Das Glück in dir http://www.gute-nachrichten.com.de/2017/03/philosophie/das-glueck-in-dir/ http://www.gute-nachrichten.com.de/2017/03/philosophie/das-glueck-in-dir/#respond Thu, 23 Mar 2017 17:55:36 +0000 http://www.gute-nachrichten.com.de/?p=11011 Der Sinn des Lebens ist glücklich sein, so glaubt der Dalai Lama. Eine schwere Kunst und doch so erstrebenswert und weit verbreitet. Denn je älter Menschen werden, desto eher streben sie nach diesem Wunsch und machen sich ihn zum Lebensziel. Leider kommen viele nie an diesem Ziel an, weil sie viel zu sehr der Meinung sind, bestimmte äußere Umstände zu brauchen, um glücklich zu sein. Natürlich sind gewisse Umstände hilfreich, um glücklich zu sein, aber alles, was wir im Außen suchen, um Erfüllung zu finden ist vergänglich – und somit auch das Glück, das wir damit verbinden.

Eine junge Frau die mit geschlossenen Augen und zufriedenem Gesichtsausdruck den Wind auf ihrem Gesicht spürt

© Eli DeFaria / unsplash.com

All unsere äußeren Verlangen, das Suchen im Außen nach Glück, rühren meist daher, dass wir uns selbst nicht geben, was wir brauchen. Wir fühlen uns nie gut genug, nie schön genug. Wir fühlen uns unzulänglich, wertlos. Nicht dauerhaft, aber doch immer wieder. Wir fühlen Mangel in uns und unserem Leben und sind deswegen unzufrieden und unglücklich. Aufgrund dieses Mangels wollen wir Anerkennung, Bestätigung, Macht und Erfolg. Wir wollen den Mangel in uns aufheben, kompensieren, füllen. Wir wollen das, was andere haben und sein, wie andere sind, dann wären wir glücklich, dann wären wir ganz, so glauben wir und definieren daraus unser Ziel, das wir als Sinn des Lebens sehen.

Aber das ist ein Irrtum.

Wenn Besitz und Macht der Sinn des Lebens wären, wie erklärst du dir den Umstand, dass du nichts davon mitnehmen kannst, wenn deine Lebensreise zu Ende ist? Wenn Reichtum und Luxus das Ziel im Leben wären, wie erklärst du dir die Aussagen von Hunderten von alten Menschen, die dir den Rat ans Herz legen, so zu leben, dass du nichts bereust oder dir selbst treu zu bleiben, weil das das Geheimnis eines erfüllten Lebens ist?

Wie erklärst du dir die Tatsache, dass Menschen in den ärmsten Ländern oft glücklicher sind als wir hier? Auch Steve Jobs, ein sehr weiser Mann, hat in seinen letzten Stunden vor dem Tod erkannt, dass Geld nicht glücklich macht: „In den Augen der Menschen gilt mein gesamtes Leben als eine Verkörperung des Erfolgs. Jedoch abgesehen von meiner Arbeit, habe ich wenig Freude in meinem Leben.(…) In diesem Augenblick, wo ich in einem Krankenbett liege und auf mein ganzes Leben zurückblicke, verstehe ich, dass all die Anerkennung und all der Reichtum, worauf ich so stolz war, an Wert verloren haben vor dem Gesicht des kommenden Todes.(…) Den Reichtum, den ich angehäuft habe, kann ich jetzt nicht mitnehmen. Was ich jetzt noch mitnehmen kann, sind Erinnerungen, die auf Liebe basieren und mit Liebe erschaffen worden sind. Dein Reichtum – das ist die Liebe zu deiner Familie, das ist die Liebe zu deiner Frau und deinem Mann, das ist die Liebe zu deinen Nächsten. Passt auf euch auf und sorgt euch um die anderen.“

Was dich auf Dauer glücklich machen kann, findest du nur in dir.

Dazu musst du dich auf die Reise begeben. Auf die Reise zu dir selbst und einem Leben in Harmonie mit dir. Und Harmonie heißt Liebe. Daher ist Liebe der Weg zum Glücklich-sein. Die Liebe zu anderen, aber in erster Linie die Liebe zu dir selbst, weil du erst in dir tragen musst, was du anderen geben möchtest. Wenn du dich selbst liebst – und damit meine ich nicht eine überhebliche Selbstlieben – sondern dich zu akzeptieren und anzunehmen, liebevoll mit dir umzugehen, mit deinen Fehlern und Schwächen und dich in deinen Fähigkeiten und Stärken zu festigen sowie deinen Bedürfnissen und Sehnsüchten zu folgen, dann sorgst du gut für dich.

Dann lebt die Liebe in dir und wird dich durchs Leben führen. Du wirst anderen in Liebe begegnen, weil du Liebe in dir trägst. Du wirst andere Menschen bereichern, du wirst andere Menschen beschenken und wertvolle Momente und Begegnungen erleben. Du wirst in Fülle zurückbekommen, was du gibst.

Du wirst dankbar sein für das, was du hast und wie du lebst.
Du wirst erfüllt sein von Glück, weil du Reichtum im Herzen hast.

Zumindest ist das meine Erfahrung. Das bedeutet Glück für mich.

Was ist Glück für dich?

 

(Bettina, Bloggerin von www.kreativgedacht.de)

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Lebensmittel-Retter: Kölner Laden verkauft was lecker abgelaufen ist http://www.gute-nachrichten.com.de/2017/02/erfolgsgeschichten/lebensmittel-retter-koelner-laden-verkauft-was-lecker-abgelaufen-ist/ http://www.gute-nachrichten.com.de/2017/02/erfolgsgeschichten/lebensmittel-retter-koelner-laden-verkauft-was-lecker-abgelaufen-ist/#respond Mon, 20 Feb 2017 21:01:31 +0000 http://www.gute-nachrichten.com.de/?p=10998 Im Kölner Stadtteil Ehrenfeld gibt es einen Markt, „Sommerladen“ genannt, im dem der Kunde alles findet, nur nicht das, was ein „normaler“ Supermarkt anbietet: krumme Zucchini, zusammengewachsene Karotten oder unschöne geformte Kartoffeln. Weiterhin gibt es „altes“ Brot vom Vortag und Marmeladen, der Verzehrempfehlungsdatum einige Zeit zurück liegt.

Onst und Gemüse an einem Lebensmittelstand

© Anurag Arora / unsplash.com

 

Und genau solch ein Angebot zieht Kunden an, die solche „Reste“ kaufen wollen. Der Laden wurde am 7. Juli 2016 eröffnet und die Betreiberin, Nicole Klaski, kann jetzt schon stolz sagen: „Wir haben sogar schon einige Stammkunden.“

Der Laden wird von Mitgliedern des Start-Ups „The Good Food“ betrieben, bietet das an, was anderswo bereits entsorgt werden würde. Frau Klaski sagte im Interwiew mit der Reihnischen Post: „Ich habe mich geärgert, wie viele Lebensmittel in Deutschland weggeworfen werden, die noch genießbar sind.“ Die gebürtige Kölnerin ist die Gründerin von „The Good Food“ und sie arbeitet ebenso wie ihre Kollegen auf ehrenamtlicher Basis. Das erklärte Ziel von „The Good Food“ ist, die Lebensmitteverschwendung in Deutschland zu bekämpfen. Anders als bei den „Tafeln“ die es in verschiedenen Städten gibt und die den Supermärkten abgelaufene Lebensmittelreste abnehmen, holt sich „The Good Food“ die Ware direkt vom Bauernhof. „Wir ernten dort das Gemüse, das der Handel nicht haben will,” sagt Frau Klaski.

Andere Produkte, zum Beispiel Zucchini, Chia-Samen oder Marmeladen kommen aus Kooperationen mit Lebensmittelherstellern. Dabei gibt es oft auch spontane Gelegenheiten, erklärt Frau Klaski: „Heute zum Beispiel schickt uns ein Bierproduzent noch mehrere Paletten Bier vorbei, dessen Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist.“
Man sollte sich nicht täuschen, die Qualität der Lebensmittel ist einwandfrei. Die Mehrzahl der Produkte kommt aus dem Bio-Anbau.

Was zahlt der Kunde? Er entscheidet selbst, was ihm die Ware wert ist. Vorurteile, ob die Ware überhaupt schmeckt, haben die Kunden schnell überwunden.

Und warum heißt das Geschäft „Sommerladen“? Hinter der Namensgebung steckt die ursprüngliche Idee, den Laden nur in den Sommermonaten Juli und August zu öffnen. Geht man auf die Website von „The Good Food, findet man den Hinweis, dass es seit Oktober an einer anderen Adresse in Köln-Ehrenfeld zusätzlich weitergeht. Der Erfolg hat wohl die Betreiber dazu ermutigt.

Einfach genial, wie “The Good Food“, wie viele andere, frischen Wind in die Lebensmittelindustrie hineinbringt. Hier muss sich im Bewusstsein der Verbraucher noch viel tun, um Lebensmittel wieder mehr wertzuschätzen und wahrzunehmen, was sie eigentlich essen. Nicht nur das Aussehen, wie bei Obst und Gemüse, welches irgendwelchen Normen entsprechen muss, zählt, sondern vielmehr ist doch der Inhalt entscheidend. Man darf gespannt sein, welche Unternehmen uns in Zukunft noch positiv überraschen werden.

 

Quellen: www.dw.com, rp-online.de
Vielen Dank für den Tipp, Sebastian. ;-)

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Recycling Start-up New Seed – Es war einmal ein altes Kletterseil http://www.gute-nachrichten.com.de/2017/01/umwelt/recycling-start-up-new-seed-es-war-einmal-ein-altes-kletterseil/ http://www.gute-nachrichten.com.de/2017/01/umwelt/recycling-start-up-new-seed-es-war-einmal-ein-altes-kletterseil/#respond Thu, 26 Jan 2017 19:42:28 +0000 http://www.gute-nachrichten.com.de/?p=10987 Was passiert eigentlich mit ausgedienten Kletterseilen, die nicht mehr genügend Sicherheit bieten? Ganz einfach, sie landen irgendwo im Keller oder gar im Müll. Bettina Junkersdorf, Gründerin des Start-ups New Seed, hat sich jedoch eine geniale Idee einfallen lassen, wie man aus alten Kletterseilen wieder brauchbare Gegenstände made in Germany für Kletterbegeisterte und Freunde der Umwelt und des Upcyclings herstellt.

© ajenal / pixabay.com (CC0 1.0)

Der Weg vom alten Seil zu neuen Unikaten

 

New Seed sorgt dafür, dass aus alten Seilen rohstoffschonende, umweltbewusste und langlebige Unikate wie Gürtel, Schlüsselanhänger und Chalkbags werden. In ganz Deutschland sind gekennzeichnete Sammelstationen verteilt, bei der die ausgedienten Kletterseile entsorgt werden können. Von dort gehen die gebrauchten Sicherungsseile direkt in eine professionelle Wäscherei in Nürnberg. Dabei handelt es sich um eine Einrichtung für Menschen mit Handicap, die die alten Seile gründlich reinigen und bis zur Weiterverarbeitung vorbereiten. Einige der Schlüsselanhänger werden ebenfalls in der Behindertenwerkstätte gefärbt, geknotet und geflochten. Alle Partner von New Seed, darunter auch die Näherei, sind allesamt regional vertreten. angesiedelt. Laut den Machern von New Seed, bringt die aufwendige Verarbeitung in höchster Qualität schicke und robuste Upcycling-Produkte hervor, die verglichen mit Neuprodukten weniger CO2 verbrauchen und Rohstoffe schonen.

Handmade recycelte Ölfässer dienen als schicke Sammelstellen für die alten Seile.
© newseed.de

Recyclingstationen am Ort des Geschehens

 

New Seed hat bereits einige Kletter- und Boulderhallen in ganz Deutschland als Reycling-Partner gefunden. Dort sind erkennbare und ebenfalls von der Gründerin selbst recycelte Ölfässer aufgestellt worden, in die man die ausgedienten Sicherungsseile einwerfen kann. Von den dortigen Recyclingstationen werden die Kletterseile an die entsprechenden Einrichtungen transportiert, die die alten Stücke zu neuen Produkten upcyceln. Auf der Homepage des Start-ups sind alle Sammelstellen auf einer Landkarte leicht zu finden.

 

Online und vor Ort erhältlich

 

Die Upcycling-Produkte sind im Onlineshop von newseed.de erhältlich, aber auch in den Kletterhallen. Direkt bei den Ölfässern sollen kleine Stände aufgebaut werden. So kann man als umweltbewusster Entsorger gleich sehen, was für hochwertige Produkte aus den alten Seilen gemacht werden. Bisher findet man im Sortiment Gürtel, Chalkbags (Magnesiasack, Magnesiabeutel), Armbänder und Schlüsselanhänger – weitere produzierbare und außergewöhnliche Produkte aus gebrauchten Sportmaterialien sind in Planung.
Der Onlineshop soll zukünftig sogar noch um weitere Upcycling-Produkte anderer Hersteller erweitert werden, welche dieselbe Begeisterung der Umwelt zuliebe teilen, wie Junkersdorf.

Gürtel und Armbänder aus alten Kletterseilen.
© newseed.de

Das Ziel vor Augen haben

 

Ziel von New Seed ist es, alte Kletterseile zu upcyceln und feste Kreisläufe zu schaffen. So viel Müll wie  möglich soll somit im Kletter- und Outdoorsportbereich vermieden werden. Gerade beim Bergsport, wo man der Natur extrem nahe ist, landen Gebrauchsgegenstände leider oftmals viel zu schnell in der Tonne oder in irgendeinem Eck, wo sie lange Zeit liegen, bis sie letztlich doch im Müll landen. Das Start-up bietet die Möglichkeit, dem ausgedienten Equipment die letzte Ehre zu erweisen und mit gutem Gewissen zu entsorgen, um daraus neue praktische Produkte fair und nachhaltig entstehen zu lassen. Die umweltbewusste und sportbegeisterte Gründerin Bettina Junkersdorf (34) sagte gegenüber OVB online: „Ich bilde mir nicht ein, die Welt retten oder auch nur besser machen zu können. Ich will sie nur nicht schlechter machen.“

Wenn auch ihr die Idee toll findet und selbst begeisterte Kletterfreunde seid, denen die Natur, unser Zuhause, am Herzen liegt, dann verbreitet die Info, damit noch mehr Recycling-Partner gefunden werden, die sich an diesem ökologischen Projekt beteiligen wollen.

Alle weiteren Infos findet ihr unter newseed.de.

 

Quellen: newseed.de, ovb-online.de

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http://www.gute-nachrichten.com.de/2017/01/umwelt/recycling-start-up-new-seed-es-war-einmal-ein-altes-kletterseil/feed/ 0
″Freundschaft ist wie ein Fluss″ – Paulo Coelho http://www.gute-nachrichten.com.de/2016/12/philosophie/freundschaft-ist-wie-ein-fluss-paulo-coelho/ http://www.gute-nachrichten.com.de/2016/12/philosophie/freundschaft-ist-wie-ein-fluss-paulo-coelho/#respond Sat, 24 Dec 2016 11:04:00 +0000 http://www.gute-nachrichten.com.de/?p=10980 Lang, lang ist’s her, als wir das Letzte Mal einen von Paulo Coelhos Blogeinträgen für euch hier auf den Gute Nachrichten veröffentlicht haben. Das Warten hat ein Ende…. Hier ist ein kurzer Text des Bestsellerautors zum Thema Freundschaft. Ein Thema, das uns persönlich sehr am Herzen liegt.

Die Originalgeschichte „Friendship is like a river” wurde am 14. Oktober 2016 von Paulo Coelho auf dessen Blog veröffentlicht. Wie immer haben wir den Text exklusiv für euch ins Deutsche übersetzt – viel Freude damit!

Mann hält eine Frau in einer Schneelandschaft im Arm. Beide sind voll Schnee und lachen.

© Yana Lizunkova / unsplash.com

Meide diejenigen, die glauben, sie seien stärker als du, denn sie verbergen tatsächlich nur ihre eigene Zerbrechlichkeit.

Sei mit denen, die keine Angst haben, anfällig zu sein, denn sie haben Vertrauen in sich selbst und wissen, dass ein jeder in seinem Leben einmal stolpert; sie deuten dies nicht als ein Zeichen der Schwäche, sondern als Menschlichkeit.

Meide jene, die Freunde suchen, um einen bestimmten sozialen Status beizubehalten oder um Türen zu öffnen, die sie sonst nie aufgebracht hätten.

Sei mit denen, die daran interessiert sind, nur eine wichtige Tür zu öffnen: die Türe zu deinem Herzen. Ohne deine Zustimmung würden sie niemals in deine Seele eindringen oder einen tödlichen Pfeil durch diese offene Türe schießen.

Freundschaft ist wie ein Fluss; er fließt um Felsen, passt sich Tälern und Bergen an, gelegentlich verwandelt er sich in einen Teich bis die Mulde im Boden voll ist und der Fluss seinen Weg fortsetzen kann.

So wie der Fluss nie vergisst, dass sein Ziel das Meer ist, so vergisst die Freundschaft nie, dass deren einziger Grund für ihr Bestehen der ist, andere zu lieben.

(Ein Auszug aus dem Buch „Die Schriften von Accra“ von Paulo Coelho)

 

Quelle: paulocoelhoblog.com

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Hanf kann Krebs heilen http://www.gute-nachrichten.com.de/2016/12/gesundheit/hanf-kann-krebs-heilen/ http://www.gute-nachrichten.com.de/2016/12/gesundheit/hanf-kann-krebs-heilen/#respond Mon, 19 Dec 2016 18:08:21 +0000 http://www.gute-nachrichten.com.de/?p=10970 Die Hanfpflanze ist zu viel mehr im Stande als sich viele vorstellen können. Nicht nur als Nutzpflanze ist Hanf auch hier zu Lande wieder mehr im Kommen, sondern auch als natürliches Arzneimittel wird es zunehmend erforscht. Mit Hanf erzielt man die größte Heilwirkung, wenn man entweder Öl aus Hanfblüten auspresst oder die entsprechenden Pflanzenteile verzehrt.

Hanfpflanzen mit Blüten

Hanfpflanzen mit Blüten. Aus den Blütenständen der Hanfpflanze wir das Öl als Arzneimittel gewonnen.
© tdfugere / pixabay.com (CC0 1.0)

Der aus der Provinz Nova Scotia in Kanada stammende Rick Simpson wurde schnell im Jahr 2008 bekannt, als er auf YouTube schilderte, dass er seinen Hautkrebs mit Cannabis-Öl selbst geheilt hat.

Nicht jeder Stamm, also nicht jede Sorte von Cannabis hat die gleiche Wirkung, aber man wird zukünftig immer mehr Patienten haben, die in relativ kurzer Zeit einen großen Erfolg in der Krebs-Behandlung durch die Verwendung von Cannabis haben werden.

Dennis Hill, ein US-amerikanischer Biochemiker mit dem Spezialgebiet Krebsforschung heilte seinen hochaggressiven Prostatakrebs mit Cannabis-Öl. Aufmerksam wurde er auf diese Methode durch einen Hinweis auf die Veröffentlichung von Rick Simpson. Er stieß bei seinen Recherchen auf viele wissenschaftliche Hinweise und sagte nach seinen Erfahrungen mit Überzeugung: „Cannabis-Öl tötet Krebszellen ab, unabhängig von der Art, Beschaffenheit, Aggressivität und Lage des Krebses.“

Hill nahm bei seinem Selbstversuch täglich einen Tropfen des Öls vor dem Schlafengehen. Das Ergebnis war überzeugend: nach drei Monaten war der Tumor verschwunden und nach sechs Monaten hatte er keine Krebszellen mehr im Körper. Dabei verzichtet er – auf eigenes Risiko – auf die klassischen Behandlungsmethoden wie Bestrahlungen und Chemotherapie.

Eine wissenschaftliche Erklärung kommt unter anderem von Frau Dr. Christina Sanchez. Sie ist Molekularbiologin an der Complutense Universidad in Madrid. Sie bestätigt ausdrücklich, dass THC (Tetrahydrocannabinol), der wichtigste psychoaktive Teil der Cannabispflanze, Krebszellen töten kann. Die Begründung von Frau Dr. Sanchez führt hier zu weit und kann gerne nachgelesen werden (unter: http://www.horizonworld.de/hanf-heilt-nicht-durchs-rauchen-sondern-auf-eine-andere-weise/).

Das National Cancer Institute (NCI) in Bethesda, Maryland, USA erklärt zu den Studien über Cannabis folgendes: „Eine Laborstudie von Cannabidiol (CBD) in östrogenrezeptor-positiven und östrogenrezeptor-negativen Brustkrebszellen zeigte, dass es Zelltod von Krebs verursacht, während es wenig Wirkung auf normale Brustzellen hat.“

Bei solchen wissenschaftlich fundierten Beweisen ist es schwer, nachzuvollziehen, dass man Cannabis immer noch als „Droge ohne medizinische Zwecke“ bezeichnet. Längst hätte es Cannabis verdient, mit der Chemotherapie gleichgestellt zu werden. Hier ist ein Umdenken auch bei Medizinern einzufordern, die sich speziell mit Krebstherapien beschäftigen. Man darf jedenfalls gespannt sein, was uns zu diesem Thema in nächster Zeit noch alles Interessantes und Positives erwartet.

 

Quelle: horizonworld.de
Besten Dank an Steffi für den Tipp! :)

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