Gute Nachrichten https://www.gute-nachrichten.com.de ... braucht der Mensch! Fri, 16 Oct 2020 18:03:34 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.9 CBD und das Mischen mit Lebensmitteln und Getränken https://www.gute-nachrichten.com.de/2020/10/gesundheit/cbd-und-das-mischen-mit-lebensmitteln-und-getraenken/ https://www.gute-nachrichten.com.de/2020/10/gesundheit/cbd-und-das-mischen-mit-lebensmitteln-und-getraenken/#respond Fri, 16 Oct 2020 17:51:34 +0000 https://www.gute-nachrichten.com.de/?p=12738 Cannabidiol, abgekürzt CBD, ist eine nicht-toxische Verbindung, die in der Cannabispflanze gefunden wird. Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass CBD die selben psychoaktiven Eigenschaften wie Marihuana habe. Cannabidiol ist nur eine der vielen Verbindungen, aus denen die Cannabispflanze besteht. Die Cannabidiolverbindung wird als Öl extrahiert, das allgemein als CBD-Öl bezeichnet wird.

CBD wird schon seit geraumer Zeit für den menschlichen Verzehr verwendet, und zusätzlich zur Einnahme von reinem Bio CBD-Öl finden die Menschen immer kreativere Wege, CBD in Form von mit CBD angereicherten Nahrungsmitteln und Getränken einzunehmen.

 

Allgemeine Vorteile von CBD

 

In Studien konnte nachgewiesen werden, dass der CBD-Wikstoff eine der entzündungshemmendsten Eigenschaften hat, die in der Natur vorkommen. Ebenso bekannt ist die Wirksamkeit bei pädiatrischen Behandlungen von Epilepsie und Schlaflosigkeit. Auch anti-psychotische Eigenschaften werden dem CBD zugeschrieben. Hanftropfen mit weniger als 0,2 Prozent THC wirken nicht psychoaktiv und sind in Deutschland legal.

Menschen, die das biologische CBD-Öl einnehmen, berichten oftmals davon, dass das Öl eine beruhigende Wirkung hat. Auch der Schlaf ist bei Vielen tiefer und besser und Schmerzen jeglicher Art können weniger werden oder sogar komplett verschwinden. Sogar Tiere profitieren von dem immer bekannter werdenden Hanföl.

 

CBD das neue Trendfood?

 

CBD-getränkte Lebensmittel und Getränke sind eine neue Art von aufkommenden Nahrungsmitteln, die wegen ihrer angeblichen “Wohlfühl”-Wirkung energisch als gesunde Lebensmittel und in einigen Fällen als gesunde Alternativen zu Alkohol, Zucker und Opioiden vermarktet werden. Es ist jedoch zu beachten, dass diejenigen, die CBD mit der Absicht einnehmen, einen “Rausch” zu bekommen, ziemlich enttäuscht sein werden. Es gibt jedoch Anwender, die CBD-vermengte Lebensmittel zu sich nehmen, die berichten, dass es zu einer Verringerung der Angstgefühle führt.

Heute werden die Konsumenten mit einer Vielzahl von CBD-Esswaren verwöhnt, aus denen sie wählen können. Von Gratis-Zuckergummis für Diabetiker über Süßigkeiten, modifizierte Versionen von Brownies bis hin zu Proteinriegeln für Sportbegeisterte, ist die Liste der CBD-Produkte endlos.

 

CBD Rezepte?

 

Zunächst einmal ist kein Rezept erforderlich, denn es ist einfach, mit der Dosis Schritt zu halten. Die Menge an CBD, die man mit einem Öltropfen einnimmt, zu messen, kann mühsam sein. Das ist der Vorteil von CBD-Lebensmitteln und Getränken, da sie oft bereits mit entsprechenden CBD-Dosen gekennzeichnet sind, um den Verbrauchern zu helfen, die Menge an CBD, die sie in ihrem Körper aufnehmen, einschätzen zu können. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte sich im Netz oder bei einem Spezialisten erkundigen, welche Mengen an Hanftropfen am besten für jeden einzelnen geeignet sind. Bis heute sind im Übrigen keinerlei Nebenwirkungen bei der Verwendung von Bio CBD-Ölen bekannt.

Ein weiterer Punkt ist, dass die Wirkung länger anhält, wenn CBD sublingual oder durch Vaping eingenommen wird, da es dadurch schnell in den Blutkreislauf gelangt und somit rascher zu entsprechenden Ergebnissen führt. Der Nachteil hierbei ist jedoch, dass es weniger lange im Körper wirkt. Wenn CBD dagegen in Form von Essen oder Getränken eingenommen wird, muss es durch das Verdauungssystem geleitet werden, wo es seine Wirkungskräfte länger freisetzen kann. CBD-Lebensmittel und Getränke wirken sich auf den ganzen Körper aus, und haben den Vorteil, dass sie durch deren guten Geschmack eine bessere Möglichkeit bieten, Nahrungsergänzungsmittel regelmäßig zu den täglichen Mahlzeiten einzunehmen.

Wenn man sich sicher ist, welche Dosierung für einen geeignet ist, kann man auch ganz einfach eine CBD-Mahlzeit oder Getränke selbst herstellen. Angefangen beim Morgenkaffee oder Kombucha bis hin zu verschiedenen Online-Rezepten, die zu diversen Anwendungsmöglichkeiten anregen. Am wichtigsten ist, dass man ein qualitativ hochwertiges Produkt aus Bio CBD-Öl (https://www.sativida.de/collections/cbd-ol) kauft, wenn man davon ein paar Tropfen zu seinen Lieblingsrezepten gibt. Achtet bitte auch darauf, dass das Öl keinerlei Herbizide, Pestizide, Gentechnik, Schwermetalle, etc. enthält, regelmäßig laborgeprüft wird und aus dem vollen Spektrum der Hanfpflanze ohne Fremdölbasis besteht.

Gerade wenn man den Geschmack des meist sehr bitteren Öls nicht so gerne hat, kann durch individuelle Selbstkreationen die gesunde Aufnahme erleichtert werden. Aber bitte denkt immer daran, wenn CBD-Öl erwärmt wird, sollte darauf geachtet werden, dass die Mischung nicht zu hoch temperiert wird, da sie ansonsten an Potenzial verlieren kann.

Zu guter Letzt sei noch gesagt, dass es etwa 30 Minuten bis zwei Stunden dauern kann, bis man die Wirkung spürt. Somit seid also geduldig und esst oder trinkt nicht zu viel auf einmal. Auch wenn man zum allerersten Mal ein reines CBD-Öl einnimmt, ist es eher unwahrscheinlich, dass man gleich nach der ersten Anwendung eine Wirksamkeit feststellen kann.Oftmals ist eine längere Anwendungsdauer erforderlich, um die nachgesagten, wundersamen Vorteile der Hanftropfen beurteilen zu können.

Immer wieder zeigt uns die Hanfpflanze, was alles in ihr steckt – ob als Heil- oder Nutzpflanze – dieses Kraut hat es in sich und wird uns wohl auch in Zukunft noch mit vielen beeindruckenden Eigenschaften überraschen.

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Wüstensand wird zu fruchtbarem Boden in sieben Stunden https://www.gute-nachrichten.com.de/2020/09/technik/wuestensand-wird-zu-fruchtbarem-boden-in-sieben-stunden/ https://www.gute-nachrichten.com.de/2020/09/technik/wuestensand-wird-zu-fruchtbarem-boden-in-sieben-stunden/#respond Wed, 30 Sep 2020 19:04:31 +0000 https://www.gute-nachrichten.com.de/?p=12725 Ein norwegisches Unternehmen hat erfolgreich an einem naturbelassenen Konzentrat geforscht, dass Wüstenregionen in fruchtbares Land verwandelt und das innerhalb weniger Stunden.

Im Vordergrund sieht man ein grünes Ackerland. Im Hintergrund scheint die Sonne aufs Feld und man sieht in der Ferne die Siluette einer Hügellandschaft in der oberen linken Bildseite

Photo by Andre Iv on Unsplash

Die immer schon da gewesene, weltweite Klimaänderung und die Problematik, dass Menschen in etlichen Regionen auf unserem Planeten zu wenig zu Essen haben, sind große Herausforderungen, denen man entgegenwirken kann, wenn man möchte und wenn bestimmte Interessengemeinschaften nicht dazwischenfunken würden, um dies absichtlich zu steuern und zu lenken. Zum Glück gibt es immer wieder zahlreiche kreative Köpfe, die etwas Gutes bewirken wollen und Lösungen finden, um dem ein oder anderen Problem entgegenzuwirken. Da wir uns momentan in einem enormen Umbruch befinden (auch wenn nicht jeder eine positive Zukunft vor Augen hat), könnte die nachfolgend vorgestellte Methode aufzeigen, was durchaus global möglich sein kann, um den bereits erwähnten Herausforderungen die Stirn zu bieten.
 

Wo ist die Lösung zu finden?

 
Ein guter Weg in die richtige Richtung wird von einem norwegischen Startup-Unternehmen, namens Desert Control gezeigt. Eine durch die bekannten Umstände verursachte „Verwüstung“ in Gebieten, die häufig unter Dürre leiden, hat bereits zwei Milliarden Hektar Ackerland in unfruchtbare Böden verwandelt. Zur besseren Veranschaulichung, das ist eine Fläche, die zwei Mal so groß wie China ist!
 
Die Technik von Desert Control verhindert, dass Ackerflächen weiter verderben. Durch die Methode ist man in der Lage, dass einst fruchtbares, und heute für den Anbau von Nahrungsmitteln nicht mehr brauchbares Land, in ertragreiches Ackerland umgewandelt werden kann.
 

Wie funktioniert diese Technik?

 
Sandiger Boden hält kein Wasser und keine Nährstoffe im Boden zurück. Niederschlagswasser läuft durch die Erde hindurch und sinkt ab bis ins Grundwasser. Desert Control hat eine Substanz mit dem Namen Liquid Nanoclay (LNC), also flüssigen Nanolehm, entwickelt. Dieser Nanolehm ummantelt Sandkörnchen mit einer Schicht, die eine Dicke von 1,5 Nanometer hat. Diese Schicht verhindert, dass Wasser zu schnell durch den Sand läuft, was zu Folge hat, dass Wasser und Nährstoffe im Boden verbleiben und die Erde feucht und nährstoffreich macht. Man kann sich das vereinfacht so vorstellen, dass LNC den Sandboden zu einem riesigen Schwamm verwandelt und somit ideale Bedingungen schafft, um Pflanzen zum Wachsen zu bringen. Wichtig ist, dass man dabei keinen Einsatz von chemischen Stoffen braucht, nur Wasser und Lehm. Es wird Wasser aus lokalen Quellen verwendet und falls es vor Ort keinen Lehm gibt, kann dieser importiert werden. Mit LNC behandelte Erde, hat den Vorteil, dass die Pflanzen 50 bis 70 Prozent weniger Wasser zum Wachsen benötigen, als das normalerweise der Fall wäre. Damit kann man die Bewässerungssysteme um 50 bis 60 Prozent verkleinern, was Installationskosten spart.
 
Es klingt unglaublich, aber die Firma behauptet, dass die Umwandlung von Wüstensand zu Ackerboden in nur sieben Stunden vonstatten geht.
 
Auf der Website von Desert Control ist ein Testfeld in Abu Dhabi zu sehen auf dem Blumenkohl und Möhren gedeihen, die mehr als doppelt so groß sind wie die, die auf einem anderen Testfeld eines anderen Anbieters in Ägypten gezogen worden sind. Mittlerweile wachsen in der Wüste von Dubai Wassermelonen, Zucchini und Hirse.
 
Dass man Lehm mit Sand vermischt, ist keine neue Idee, das haben Farmer schon seit Jahrhunderten getan. Neu ist jedoch, dass man den Lehm in Nanopartikel aufbricht und damit leicht mit einer flüssigen Substanz auf den Feldern ausbringen kann.
 
 
Wie bei vielen neuartigen Methoden gibt es auch hier noch einen Haken. Das sind – natürlich – noch die Kosten. Ein Quadratmeter LNC kostet zwischen 2 und 5 US-Dollar. Das ist sicher für die reichen Scheichs in den Emiraten kein Problem. Aber wie bei allen technischen Neuerungen gilt auch hier, je mehr LNC produziert wird, desto billiger wird das Produkt. Man denke nur daran, was die ersten, sehr kleinen OLED-Fernseher gekostet haben und wie viel man heute für ein 48-Zoll-Gerät bezahlen darf.

 

 
 
Da dürfte doch das ein oder andere Erfinderherz höher schlagen und vielleicht sogar zu noch besseren und kostengünstigeren Methoden inspirieren. Jedenfalls klingt das Ganze nach einer interessanten Herangehensweise, an der man dran bleiben sollte, um ertraglose Gebiete wieder zu neuem Leben zu erwecken. Mal gucken, was die Zukunft mit sich bringt. Es sind äußerst spannende Zeiten in denen wir leben dürfen.
Die Macher beantworten auf Ihrer Homepage einige Fragen, auf die wir nicht weiter in unserem kurzen Artikel eingegangen sind: https://www.desertcontrol.com/faq
 
Alle Infos und Bilder findet ihr unter https://www.desertcontrol.com
 
 
Herzlichen Dank für den Tipp liebe Sabine! :)

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Mammutbäume überleben Waldbrand in Kalifornien https://www.gute-nachrichten.com.de/2020/08/umwelt/mammutbaeume-ueberleben-waldbrand-in-kalifornien/ https://www.gute-nachrichten.com.de/2020/08/umwelt/mammutbaeume-ueberleben-waldbrand-in-kalifornien/#respond Fri, 28 Aug 2020 20:12:21 +0000 https://www.gute-nachrichten.com.de/?p=11836 Als letzte Woche ein großer Waldbrand durch den ältesten Nationalpark in Kalifornien , den Big Basin in Boulder Creek fegte, befürchtete man das schlimmste für die dort wachsenden Mammutbäume. Einige von ihnen sind 2.000 Jahre alt und gehören damit zu den ältesten Zeitzeugen auf unserer Erde. Man glaubte auf Grund de Ausmaßes des Brandes, dass diese die Katastrophe nicht überleben würden. Aber als ein Reporter und Fotograf der Presseagentur Associated Press letzten Montag sich auf den Weg machte, um den berühmten Redwood Trail im Nationalpark zu begehen, konnte er beruhigt feststellen, das die alten Bäume der Glut widerstanden haben. Mit großer Freude konnte er sehen das der älteste Baum, der als „Mutter des Waldes“ bezeichnet wird, ebenfalls zu den Überlebenden gehört.

Laura McLendon, die zuständige Direktorin des Sempervirens Fund, einer Stiftung, die sich den Erhalt der Mammutbäume und deren Lebensräume verschrieben hat, sagte erleichtert: „Das ist ein solch gute Nachricht, ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie gut das meinem Seelenfrieden tut.“ Einige Presseberichte gingen davon aus, dass der Waldbrand das Ende der Mammutbäume bedeuten würde.

Das Hauptquartier des Parks, kleinere Gebäude und die Infrastruktur der Campingplätze fielen den Flammen zum Opfer. McLendon sagte „Aber der Wald ist nicht weg. Er wird sich erholen und wieder wachsen. Jeder alte Mammutbaum, den ich jemals sah, hier in Big Basin und anderswo, hat Narben vom Feuer auf seiner Rinde. Sie überlebten viele Brände, die wahrscheinlich noch schlimmer waren als der letzte Brand.“

Mammutbäume haben eine einmalige Überlebensstrategie. Wenn Waldbrände, Orkane und Blitze die Bäume treffen und diese dabei nicht umstürzen, können sie wieder auskeimen. Die Mutter der Bäume im Park, war 100 Meter hoch. Als die Spitze des Baumes bei einem Sturm abbrach, bildete sich an der Bruchstelle ein neuer Stamm. Bäume, die umfallen, ernähren den Waldboden und werden zum Nährboden für neue Mammutbäume.

Letzten Montag konnte man beobachten, wie Eichelhäher und Spechte auf dem verbrannten Waldboden nach Insekten suchten, ab und zu hörte man das Krachen von Ästen oder umfallenden Bäumen aber die Natur kehrte zu ihrem gewohnten Rhythmus zurück. Laura McLendon bemerkt, dass es ab jetzt viel zu tun gibt, um die Sturmschäden zu beseitigen, die Campingplätze wieder herzurichten und die Wege von umgefallenen Bäumen zu säubern. „Aber“, sagt sie, „Big Basin wird sich erholen“.

Der Vorsteher des Parks, Chris Spohrer, ergänzte, er sei erfreut zu wissen, dass die Mammutbäume überlebt hätten. Eine Begutachtung wird in den nächsten Tagen die Gebäude überprüfen und die Bäume werden in den nächsten Tagen gründlich angeschaut. „Der Grund, dass die Bäume so alt werden liegt daran,dass sie so widerstandsfähig sind“.

Der Big Basin Nationalpark öffnete 1902 seine Pforten und diente vor allen Dingen dem Erhalt und der Beobachtung von Mammutbäumen. Heute kommen im Jahr 250.000 Besucher aus der ganzen Welt.

 

Quelle: nbcnews.com

Herzlichen Dank an Veikko für den Tipp! ;-)

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Terra Preta – der ″Turbolader″ für den Garten https://www.gute-nachrichten.com.de/2020/07/umwelt/terra-preta-der-turbolader-fuer-den-garten/ https://www.gute-nachrichten.com.de/2020/07/umwelt/terra-preta-der-turbolader-fuer-den-garten/#respond Fri, 31 Jul 2020 16:41:00 +0000 https://www.gute-nachrichten.com.de/?p=11744 Zurück zum Ursprung unserer Böden: „Terra Preta“ kommt aus dem Portugiesischen und heißt übersetzt „schwarze Erde“. Dieser Bodentyp wurde von Archäologen bei Ausgrabungen rund um Indiosiedlungen in Brasilien entdeckt. Schnell wurde den Forschern klar, dass dies Erde nicht auf natürlichen Weg entstanden ist, denn er enthielt Knochen, Lebensmittelreste, menschliche und tierische Ausscheidungen und einen hohen Anteil an Holzkohle. Man hat daraus gefolgert, dass die Bewohner des Urwalds diese Erde selbst herstellten, um die Erträge zu verbessern, denn der Boden im Urwald ist äußerst nährstoffarm.

Jetzt kommt das Überraschende: Terra Preta gibt es nicht nur im Urwald, sondern es wurde auch von einer Forschergruppe um Professor Bruno Glaser von der Universität in Halle auch in Deutschland, nämlich im Wendland nachgewiesen. Das Wendland liegt m Osten Niedersachsens. Dort ist der Boden ein nährstoffarmer Sandboden, vergleichbar mit den Böden im Urwald. Auch dort wurden in der Vorzeit die Böden mit Abfällen und Holzkohle angereichert, um die Ertragsqualität zu erhöhen.

Schwarze Erde

Photo by Markus Spiske from Pexels

Professor Glaser argumentiert: „Die schwarze Erde bietet großes Potenzial bei der Bekämpfung des Klimawandels. Sie kann – im großen Stil eingesetzt – für eine wesentlich bessere Bodenfruchtbarkeit und damit für eine Ertrags- und Ernährungssicherheit für die gesamte Weltbevölkerung sorgen.

 

 

Was unterscheidet Terra Preta von herkömmlichen Böden?

 

Terra Preta enthält vier Mal mehr Phosphat, drei Mal mehr Kalium und doppelt soviel Stickstoff wie unser einheimischer Boden. Vor allen Dingen enthält es siebzig Mal mehr Pflanzenkohle als unsere einheimischen Böden. Die Pflanzenkohle hat die Eigenschaft, Kohlenstoff langfristig zu speichern und damit dem natürlichen Nährstoffkreislauf zu entziehen. Also Pflanzenkohle macht genau das Gegenteil, was bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern wie Kohl, Öl oder Gas geschieht.

 

Terra Preta in der Paxis – Wie funktioniert es für jeden?

 

Aber nicht nur an der Uni Halle wird geforscht, es gibt bereits Menschen, die mit Terra Preta bereits in der Praxis arbeiten. In Sichtweite des Wilden Kaisers in Tirol liegt die Ortschaft Schwendt. Dort wohnt und arbeitet Caroline Pfützner. Eine Frau, die ein Ziel hat: „Wir wollen den Menschen das Konzept der Terra Preta näherbringen.“

Im Jahr 2008 kam Frau Pfützner zum ersten Mal mit Terra Preta in Kontakt. Sie wollte damals die Erde ihres eigenen Gartens verbessern, damit dieser mehr Ertrag bringt. Sie machte es wie die Indios und besorgte sich Gesteinsmehl, Mikroorganismen und Pflanzenkohle. Sie sammelte Küchen- und Gartenabfälle und mischte dies alles zusammen. Als der Kompostiervorgang nach einigen Monaten vollendet war, konnte Frau Pfützner eine fünf Millimeter dicke Schicht Terra Preta über ihr Gemüsebeet ausbringen. Sie sagt: „Das Ergebnis war phänomenal“. Sie hatte mehr Ertrag und weniger Schnecken in ihrem Garten. Sie war so begeistert, dass sie nach diesem Ergebnis ein Familienunternehmen gründete: Die TerraTirol KG. Ihr Mann führt die Geschäfte, sie ist für die Produktion der Erde zuständig. Caroline Pfützner erklärt die Wirkungsweise wie folgt: Die Tera Preta bringt Nährstoffe zurück in die Erde. Die Vorarbeit leisten die Mikroorganismen und unterstützen die Fermentation, also einen Gärungsprozess der Fäulnis verhindert und Vitamine und Enzyme entstehen lässt. Das Gesteinsmehl dient dabei den Mikroorganismen als Lebensraum. Bei den Indios waren es die Tonscherben.

Frau Pfützner legte Testbeete an, um einen Vergleich zwischen Terra Preta und normalen Erden ziehen zu können. Die Ergebnisse waren beeindruckend, denn der Ertrag lag zwischen 30 und 80 Prozent bei der Verwendung von Terra Preta höher.

Mittlerweile arbeitet Frau Pfützner mit der Universität in Innsbruck zusammen. Man untersucht, wie ein Großbauer sein unverkäufliches Gemüse sinnvoll mit Terra Preta wiederverwenden kann. Stolz sagt Frau Pfützner: „Wir leisten Pionierarbeit. Immerhin bauen wir den Boden für die nächste Generation“.

Ein kleines Mädchen hilft beim einpflanzen von Gemüse im eigenen Beet und klopft behutsam die Erde fest.

Photo by Anna Earl on Unsplash

 

Ein spannendes Thema, das in naher Zukunft sicherlich noch viel mehr Aufsehen erregen wird und für jeden einzelnen Menschen, der sich auch für den Eigenanbau seiner Nahrung interessiert, von großem Interesse sein wird. Momentan kann man einen stetig wachsenden Trend erkennen: Schrebergärten werden in den Städten immer begehrter und sogar der Anbau von eigenen Lebensmitteln auf dem Balkon ist im Vormarsch, weil viele Menschen begreifen, wie wichtig eine echte, gesunde Nahrung anstatt künstlich erzeugter und langfristig krankmachender Fertignahrungsmittel ist.
Zurück zur Eigenverantwortung in diesem Bereich und zurück zu mehr Natur, aus der auch letzten Endes der Mensch entspringt, bringt uns wieder mehr zum Ursprung und damit zur Gesundung mithilfe unserer Verbindung zur Mutter Erde und zu dem, was natürliche Nahrung und ein gesunder und fruchtbarer Boden bietet.
Jeder der die Möglichkeit hat, kann einfach mal selbst ausprobieren und kreativ sein, um seine eigene Erde für den Garten zu verbessern. Terra Preta selbst gemacht also! ;-)

 

Quellen:
mein-schoener-garten.de/terra-preta
nationalgeographic.de/umwelt/2019/07/terra-preta-das-geheimis-liegt-im-boden

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Wandern – gesunder Erlebnissport für Groß und Klein https://www.gute-nachrichten.com.de/2020/06/gesundheit/wandern-gesunder-erlebnissport-fuer-gross-und-klein/ https://www.gute-nachrichten.com.de/2020/06/gesundheit/wandern-gesunder-erlebnissport-fuer-gross-und-klein/#respond Mon, 29 Jun 2020 19:03:49 +0000 https://www.gute-nachrichten.com.de/?p=11735 „Das Wandern ist des Müllers Lust…“, so hieß es schon 1821 in einer Liedersammlung des deutschen Dichters Wilhelm Müller. Der Liedtitel wird heutzutage durch wissenschaftliche Untersuchungen bestätigt, denn Wandern ist wesentlich gesünder als es viele vermuten würden. Das jedenfalls konnten Forscher der Universität Halle-Wittenberg durch Studien belegen. Die Anregung zu dieser Studie stammt vom Deutschen Wanderverband in Kassel. Dieser hat das Konzept gemeinsam mit Physiotherapeuten der Fachhochschule Osnabrück entwickelt.

Eine Frau mit dunklen Haaren und einem Rucksack sieht man von hinten, wie sie richtung Sonne, eingehölt in goldenes Licht, in Richtung Wald blickt

Bild von Free-Photos auf Pixabay

Wie schnell sich beeindruckende, positive Effekte des Wanderns auf die Gesundheit der Menschen auswirken können

Wie sieht das Versuchskonzept aus: Sieben Wochen lang trafen sich 18, im Berufsleben stehende Menschen, zweimal in der Woche zum Wandern. Als Vergleichsgruppe dienten 16 nicht aktive Berufstätige aus derselben Altersgruppe.
Christine Merkel vom deutschen Wanderverband berichtete: „Die Wanderungen waren auf eineinhalb Stunden angelegt. Je nach Gelände legten die Teilnehmer 3,7 bis 5,6 Kilometer pro Wanderung zurück.“ Die Teilnehmer waren im Durchschnitt 53,6 Jahre alt und sonst nicht weiter sportlich aktiv. Während der Wanderungen stoppte man zweimal, um physiotherapeutische Übungen zu absolvieren.
Frau Merkel erklärte: „Das waren zum Beispiel Übungen, um die Schultermuskulatur zu lockern oder die Koordination zu verbessern, wie man mal mit offenen, mal mit geschlossenen Augen auf einem Bein stehen oder einen Stock balancieren kann.“
Wie sich der Test auf die Gesundheit auswirkte, zeigten eindrücklich Messungen, die am Anfang der Wanderungen und zum Vergleich nach sieben Wochen durchgeführt wurden. Bei den aktiven Wanderern sank das Körpergewicht im Durchschnitt um 1,3 Kilogramm und. die Pulsfrequenz bei gleichem Wandertempo verringerte sich von 131 auf 122 Herzschläge. Ebenso verbesserte sich die Ausdauer- und die Koordinationsfähigkeit.

Es gilt als wissenschaftlich gesichert, dass regelmäßiges Wandern effektiver ist als Joggen oder Nordic Walking. Dazu gibt es bereits eine Studie aus den Sechzigerjahren, die sogenannte Postbotenstudie. Gemäß dieser Studie hatten Schalterbeamte bei der Post im Vergleich zu Postboten dreimal so viel Herzinfarkte, die täglich zu Fuß an der frischen Luft unterwegs waren.

Eine Wandergruppe geht auf einem schmalen Pfad hintereinander. Um sie herum ist nur grüne Natur.

Photo by moon chahcha from Pexels

Die positiven Auswirkungen, die das regelmäßige Wandern mit sich bringen, lassen sich in drei Kategorien zusammenfassen

Die körperliche Gesundheit wird gefördert, denn das Immunsystem verbessert sich, Das Krebsrisiko und der Cholesterinspiegel werden gesenkt. Das Herz-Kreislaufsystem wird gestärkt und das Demenz- und Rheumarisiko wird vermindert. Hilft Übergewicht zu reduzieren oder zu verhindern.

Ebenso wird die Psyche gestärkt. Das Risiko an Depressionen, Demenz und Neurosen zu leiden wird gesenkt und die allgemeine geistige Leistungsfähigkeit wird gestärkt. Zudem baut es Stress ab und steigert das allgemeine Wohlbefinden.

Der dritte Faktor entsteht durch den Aufenthalt in der Natur an sich. Die grüne Farbe der Natur lässt die Stimmung steigen und den Stressfaktor sinken. Gesundheitlich angeschlagene Menschen erholen sich m Grünen schneller. Selbst Alzheimer kann durch Naturkontakte gemindert werden.

 

„Schimpflich ist es, nicht zu gehen, sondern sich treiben zu lassen und mitten im Wirbel der Dinge verblüfft zu fragen: Wie bin ich bloß hierher gekommen?“ (Seneca, römischer Dichter und Philosoph, etwa 1 – 65)

„Und es gehen die Menschen hin, zu bestaunen die Höhen der Berge, die ungeheuren Fluten des Meeres, die breit dahinfließenden Ströme, die Weite des Ozeans und die Bahnen der Gestirne und vergessen darüber sich selbst.“ (Francesco Petrarca, italienischer Dichter und Begründer des Alpinismus, 1304 – 1374)

„Zu unserer Natur gehört die Bewegung, die vollkommene Ruhe ist der Tod.“ (Blaise Pascal, französischer Mathematiker, Physiker und Religionsphilosoph, 1623 – 1662)

„Ich gehe viel spazieren, einmal einfach, weil strahlendes Wetter ist, dann auch, weil ich schon die kommenden Herbststürme vorausahne. So nütze ich wie ein Geizhals aus, was Gott mir schenkt.“ (Marie de Sévigné, französische Autorin, 1626 – 1696)

„Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.“ (Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, 1749 – 1832)

„Ich habe mir meine besten Gedanken ergangen und kenne keinen Kummer, den man nicht weggehen kann.“ (Søren Kierkegaard, dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller, 1813 – 1855)

„Wandern ist die vollkommenste Art der Fortbewegung, wenn man das wahre Leben entdecken will. Es ist der Weg in die Freiheit.“ (Elizabeth von Arnim, englische Schriftstellerin, 1866 – 1941)

 

Das Schöne dabei ist, dass Wandern wirklich jeder kann, egal ob man sich noch im Kleinkind- oder sich bereits im hohen Alter befindet. Daher bietet sich das Wandern zum Beispiel auch für Familienausflüge an. Es ist längst bekannt, wie gut es dem Menschen tut, wenn er sich in der Natur aufhält. Der Mensch ist Natur, kommt aus ihr und hat die besten Chancen zur Genesung und Aufrechterhaltung der Gesundheit, wenn er sich regelmäßig bewusst mit ihr verbindet.

 

Quellen:

https://www.ngo-online.de/2012/06/18/wandern-wellness-wochenende/

https://www.welt.de/gesundheit/article106234289/Wandern-ist-viel-gesuender-als-viele-denken.html

https://www.einfachbewusst.de/2013/07/wander-zitate/

https://www.wanderforschung.de/WF/gesundwandern/wandern-und-gesundheit.html

 

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Die Heilpflanze des Jahres 2020: Die Wegwarte https://www.gute-nachrichten.com.de/2020/05/gesundheit/die-heilpflanze-des-jahres-2020-die-wegwarte/ https://www.gute-nachrichten.com.de/2020/05/gesundheit/die-heilpflanze-des-jahres-2020-die-wegwarte/#respond Mon, 25 May 2020 18:46:29 +0000 https://www.gute-nachrichten.com.de/?p=11719 Der NHV (Naturheilverein) Theophrastus hat die Gemeine Wegwarte (Cichorium intybus) zur Heilpflanze des Jahres 2020 erklärt. Die Expertenjury des NHV hat dies bereits im Juni 2019 bekannt gegeben. Der 1.Vorsitzende des NHV, Konrad Jungnickel, sagte zu Wahl folgendes: „Die Wegwarte ist heute eine eher vergessene Heilpflanze. Wir möchten sie als Heilpflanze des Jahres den Menschen wieder näherbringen.“ Weiter führt Jungnickel aus: „Die himmelblaue Sonnenbraut, wie die Wegwarte im Volksmund genannt wird, ist nicht nur eine Salatpflanze, sondern auch als Heilpflanze sehr vielseitig.“

Die Wegwarte kommt in ganz Mitteleuropa vor, und zwar, wie schon der Name sagt, bevorzugt an Wegrändern. Sie hat bereits ein „Vorleben“ als Preisträgerin, denn sie wurde im Jahr 2005 schon zum „Gemüse de Jahres“ gewählt. Dazu muss man wissen, dass die Wegwarte in ihren Kulturformen als Chicorée und Radicchio bekannt ist. Beide Gemüse genießen auf Grund ihres hohen Gehalts an Bitterstoffen hohe Anerkennung. Als nach dem Krieg Bohnenkaffee sehr knapp und entsprechend teuer war, röstete man die Wurzel des Chicorée und machte daraus einen koffeinfreien Kaffeeersatz, der allgemein als Zichorie-Kaffee oder Muckefuck bekannt war.
Aber damit nicht genug. Im Jahr 2009 eroberte die Wegwarte den Thron als „Blume des Jahres“. Das hatte sie ihren himmelblauen Zungenblüten zu verdanken, die von Juni bis Oktober blühen.

Schöne himmelblaue Wegwarten in voller Größe

Bild von TheOtherKev auf Pixabay

Paracelsus beschrieb bereits im 16. Jahrhundert die Wegwarte als schweißtreibend und Sebastian Kneipp empfahl sie bei Magen-, Darm- und Lebererkrankungen. Die Sachverständigenkommission für pflanzliche Arzneimittel empfiehlt sie heute bei Appetitlosigkeit und Magen-Darm-Beschwerden, und zwar als Tee aus der getrockneten Wurzel.

Der NHV Theophrastus schlägt vor sie bei allgemeinen Schwächezuständen, bei Rheuma und Gicht sowie zur äußerlichen Anwendung bei Hautkrankheiten. Hier folgen für näher Interessierte die wichtigsten Inhaltsstoffe: Sesquiterpenlactone, Cumarine, Phenolcarbonsäuren und Inulin.

Die Wegwarte ist demnach ein interessantes Kraut, das es in sich hat. Schön, dass sie durch die Ernennung als Heilpflanze 2020 wieder ein wenig ins Bewusstsein der Menschen gelangt. Herzlichen Glückwunsch! :-)

 

Quelle: ernaehrungs-umschau.de

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Hanf entgiftet und reinigt Böden https://www.gute-nachrichten.com.de/2020/04/umwelt/hanf-entgiftet-und-reinigt-boeden/ https://www.gute-nachrichten.com.de/2020/04/umwelt/hanf-entgiftet-und-reinigt-boeden/#respond Tue, 21 Apr 2020 08:13:58 +0000 https://www.gute-nachrichten.com.de/?p=11708 Hanf ist eine der gesündesten und vielseitigsten  Pflanzen auf unserer Erde. Hanf braucht weniger Wasser zum Wachsen als Baumwolle, benötigt keine Düngemittel und wächst in nahezu jeder Klimazone, in der es überhaupt eine Vegetation gibt. Hanf ist zehn Mal stärker als Stahl und lässt sich trotzdem leichter dehnen und biegen, wenn es verarbeitet wird. Darüber hinaus kann es zur Entgiftung von verseuchten Böden herangezogen werden, wie Forscher an der Colorado State University in Fort Collins, USA herausgefunden haben.

Im Jahr 2017, startete der Doktorand in Biologie, Gavin Stonehousee ein Experiment. Er pflanzte Hanf an auf einer Erde, die unterschiedlich stark mit Selen verseucht war. Selen kommt häufig im westlichen Teil der USA vor und ist ein starkes Umweltgift, wenn es im Übermaß in der Industrie und in der Landwirtschaft angewendet wird.
Die ersten Versuche waren bereits vielversprechend, wie Stonehouse und seine Betreuerin, Prof. Elizabeth Pilon- Smits herausgefunden haben. Hanf war äußerst unempfindlich gegen Selen. Keine einzige Pflanze starb. Lediglich ein paar Pflanzen, die der höchsten Selendosis ausgesetzt waren, zeigten gewisse Stressreaktionen.
Ein Ergebnis dieses Experiments ist, dass Hanf das Potenzial hat, die Bodenqualität zu verbessern. Die Menschheit weiß seit tausenden von Jahren, dass Hanf außergewöhnliche Eigenschaften hat: Hanf kann gegessen werden, ist wirkt gegen Schmerzen und Entzündungen, man kann Stoff daraus weben, Seile und Papier herstellen. Und jetzt im 21.Jahrhundert findet man heraus, dass es Böden entgiften kann.

 

Stonehouse sagt: „Falls man die Umwelt damit reinigen kann und gleichzeitig ein gewerblich nützliches Produkt hat, schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe.“
Der Begriff Phytoremediation für den Entgiftungsvorgang wurde von dem Wissenschaftler Ilya Raskin erfunden, der Mitglied eines Teams war, das im Jahr 1990 die Fähigkeit vom Hanf, Schwermetalle aus den Böden in der Nähe von Chernobyl aufzunehmen, entdeckt hatte.

 

Im Jahr 2001 bestätigt ein Team aus deutschen Wissenschaftlern die Ergebnisse von Chernobyl, in dem sie nachwiesen, dass Hanf in der Lage ist, Blei, Cadmium und Nickel aus Abwasserschlamm aufzunehmen.

 

Im Jahr 2011 wurde in Italien ein Gesetz erlassen, dass es Bauern in der Region Tarent/Apulien gestattete, im größeren Stil diese Ergebnisse zu testen. Sie durften in einer Langzeitstudie Hanf anpflanzen, um zu sehen, dass die von einem nahe gelegenen Stahlwerk in Tarent total verseuchten Böden tatsächlich gereinigt werden könnten. Dort waren die Böden dermaßen verseucht, dass die Bauern ihre Tiere  nur noch in einem Radius von 20 Kilometern Entfernung von diesem Stahlwerk weiden lassen konnten. Das Experiment war von Erfolg gekrönt, denn die Böden wurden entgiftet und die Landwirte stellten nun den Antrag, dass sie in Zukunft Hanf als Nahrungsmittel anbauen dürfen.

 

 

Nach all den Erfahrungen kann man davon ausgehen, dass Hanf in Zukunft wieder eine weitaus größere Rolle spielen wird. Warum Hanf so genial ist, wird einem nach solchen Meldungen immer bewusster. Es könnte daher in etlichen Bereichen verstärkt eingesetzt werden, wo es dringend Bedarf gibt. Man darf daher gespannt sein, was diese schnell wachsende Pflanze noch alles an positiven Überraschungen für uns bereithält.

 

Weitere interessante und spannende Artikel zum Thema Hanf findet ihr hier: https://www.gute-nachrichten.com.de/tag/hanf/

 

Quelle: www.rollingstone.com
Danke an die liebe Ina für den Tipp! :-)

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https://www.gute-nachrichten.com.de/2020/04/umwelt/hanf-entgiftet-und-reinigt-boeden/feed/ 0
Äthiopien pflanzt mehr als 350 Millionen Bäume innerhalb von 12 Stunden https://www.gute-nachrichten.com.de/2020/03/erfolgsgeschichten/aethiopien-pflanzt-mehr-als-350-millionen-baeume-innerhalb-von-12-stunden/ https://www.gute-nachrichten.com.de/2020/03/erfolgsgeschichten/aethiopien-pflanzt-mehr-als-350-millionen-baeume-innerhalb-von-12-stunden/#respond Sun, 29 Mar 2020 15:15:01 +0000 https://www.gute-nachrichten.com.de/?p=11687 Dieses Ereignis im Jahre 2019 war ein Teil eines umfassenden Wiederaufforstungsprogramms, der der Premierminister Abiy Ahmed in Äthiopien ins Leben gerufen hatte. Die Kampagne trug den Namen „Green Legacy“, Grünes Vermächtnis.

Landschaft von Äthiopien. Man sieht grüne Wiesen, Sträucher und Bäume und berge im Hintergrund

Äthiopiens Landschaft | Photo by Daniele Levis Pelusi on Unsplash

Millionen von Einheimischen waren quer durchs Land eingeladen, an der Herausforderung während der ersten sechs Stunden teilzunehmen. Ahmed schrieb auf Twitter, dass etwa 150 Millionen Bäume gepflanzt werden sollten.

„Wir sind halbwegs am Ziel“ sagte Ahmed und ermutigte seine Landsleute, „den Schwung in den verbleibenden Stunden mitzunehmen“. Nachdem die 12-Stundenperiode vorbei war, meldete sich Ahmed wieder auf Twitter, um seinen Landsleuten mitzuteilen, dass das Ziel von 150 Millionen von gepflanzten Bäumen für „Green Legacy“ nicht nur erreicht sondern massiv übertroffen wurde.

Der Minister für Innovation und Technologie, Getahun Mekuria, twitterte, dass insgesamt 353.633,660 Bäumchen gepflanzt wurden.

Die Aktion ermutigte die Bewohner in dem afrikanischen Land mit der zweitmeisten Bevölkerung in Afrika, innerhalb eines Tages 200 Millionen Bäume zu pflanzen.

Der bis dahin stehende Weltrekord stammte aus Indien. Dort haben im Jahr 2017 1,5 Millionen Freiwillige 66 Millionen Bäume in 12 Stunden gepflanzt.

Damit ist aber das Ziel Äthiopiens noch lange nicht erreicht. Man will während der ganzen Saison 4 Milliarden Bäume während der Regenzeit pflanzen, also zwischen Mai und Oktober. So jedenfalls twitterte im letzten Mai der Premierminister.

Die Organisation Farm Africa, die die Farmer in Ostafrika hilft, Wiederaufforstungen vorzunehmen und die Farmer aus der Armut führen möchte, meldete, dass weniger als vier Prozent der Landfläche Äthiopiens mit Wald bedeckt sind. Ende des 19. Jahrhunderts waren es noch 30 Prozent.

Das Land leidet unter klimatischen Veränderungen. Trockenheit und Überschwemmungen im Wechsel laugen die Ackerböden aus. Dabei darf man nicht vergessen, dass 80 Prozent der Bevölkerung von der Landwirtschaft leben.

Eine kürzlich veröffentlichte Studie der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich geht davon aus, dass die globale Wiederaufforstung aller Wälder, 66 Prozent des CO2 binden könnte. Die Forscher aus Zürich schätzen, dass eine globale Wiederaufforstung 205 Milliarden Tonnen CO2 absorbieren könnte, was die Pflanzen dringend zum Wachstum brauchen.

Da wir in den letzten Wochen auf Grund der Corona Pandemie gesehen haben, wie schnell sich die Natur weltweit an bestimmten Stellen erholen kann, ist es umso einleuchtender, dass die Weltbevölkerung gewiss in der Lage ist, Hand in Hand mit der Natur zu arbeiten, solange alle Menschen an einem Strang ziehen. Bäume zu pflanzen ist auf alle Fälle immer eine gute Sache. Keiner weiß momentan, wie es tatsächlich weitergeht und wie die nächsten Wochen global aussehen werden. Die Bilder der sauberen Gewässer, die sich in den letzten Tagen rasant erholt haben und die klare Luft über unseren Köpfen, etc., werden jedoch unvergessen bleiben und uns auch in Zukunft daran erinnern, wie wichtig es ist, der Natur ihren Raum zu lassen und mit ihr im Gleichklang zu leben, bevor man sie erneut zumüllt. Die momentane Lage wird viele Dinge verändern. Es gibt in etlichen Bereichen Verluste, doch es bietet auch eine nie dagewesene Chance, das Blatt zum Guten zu wenden. Es bleibt spannend!

 

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Bleibt ruhig, haltet zusammen und seid lieb zu euch und zu euren Nachbarn. Informiert euch über das momentane Geschehen, bitte auch außerhalb des Mainstreams. Ergreift Eigeninitiative und glaubt nicht alles, was man euch erzählt. Fühlt hinein was stimmig ist und hinterfragt alles. Passt auf euch auf! Alles Liebe.

 

Quelle: edition.cnn.com

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Gebrauchte Möbel weitergeben: Startup rettet Möbel vor dem Müll https://www.gute-nachrichten.com.de/2020/02/allgemein/gebrauchte-moebel-weitergeben-startup-rettet-moebel-vor-dem-muell/ https://www.gute-nachrichten.com.de/2020/02/allgemein/gebrauchte-moebel-weitergeben-startup-rettet-moebel-vor-dem-muell/#respond Tue, 25 Feb 2020 19:33:23 +0000 https://www.gute-nachrichten.com.de/?p=11670 Jährlich werden 50 Millionen Altmöbel in Deutschland verbrannt. Das soziale und ökologische Startup Weitergeben.org möchte das nun ändern. Die Organisation Weitergeben, mit Sitz in Oberfranken, ist eine großartige Anlaufstelle in Deutschland und Europa, wenn es darum geht, gebrauchte Möbel aufzunehmen, um sie an Interessierte zu spenden.

Die Gründer stellen nach, wie man einen gebrauchten Holzstuhl übergibt

Bild-Quelle: Weitergeben.org (Fotografin: © Sonja Wietzel-Winkler)

 

Umwelt schonen – Möbel an Interessierte spenden

 

Generell werden die meisten Altmöbel verbrannt bevor sie eingelagert, verkauft oder verschenkt werden. Die Initiatoren von Weitergeben.org haben es sich daher zum Ziel gemacht, Umweltressourcen zu erhalten. Dabei werden Gebrauchtmöbel exklusiv an interessierte gemeinnützige Organisationen übergeben. Falls die Spendenmenge die Anzahl der von Gemeinnützigen angefragten Möbel übersteigt, ist deren Ziel, die übriggebliebenen Möbelstücke an Suchende zu vermitteln, um einem Wegwerfen der Gegenstände vorzubeugen.

 

Die Lage des Gebrauchtmöbel-Marktes

 

Bisher war es ein Problem für Vereine auf dem Gebrauchtmöbel-Markt Spender zu finden, aber auch Unternehmen finden oftmals schwer Abnehmer für ihre gebrauchten Büromöbel. Durch die Weitergeben-Plattform hat man nun die Möglichkeit sich als Spender zu melden und gleichzeitig als Möbel-Suchender anzumelden. Somit kommen beide Seiten auf praktische Weise zur Möbel-Wunscherfüllung – so spart man Geld und schont auch noch die Umwelt.

Oftmals ist es schwierig oder gar erfolglos, gute Gebrauchtgegenstände an soziale und gemeinnützige Organisationen zu spenden. Nicht etwa weil es keinen Bedarf gäbe, sondern meist ist die Suche nach einem Altmöbel-Abnehmer zu kurzfristig angesetzt worden. Es fehlt die Übersicht von gemeinnützigen Organisationen. Die Suche nach diesen ist daher oftmals eine äußerst mühsame Angelegenheit. Da können schon mal mehrere Wochen vergehen bis man einen Interessenten findet. Hinzu kommen dann oftmals noch Probleme, wenn es um die Abholung der Gebrauchtmöbel geht, da nicht alle Abnehmer so schnell reagieren können. Fazit: Die meisten Möbel, die noch Top in Schuss wären landen dann doch auf dem Sperrmüll.

 

Möbel in gutem Zustand müssen nicht im Abfall landen

 

Die Weitergeben-Initiative packt das Problem beim Schopfe und verhindert somit dass noch mehr Möbel auf dem Müll landen. Sie unterstützen damit gemeinnützige Institutionen, aber auch interessierte Upcycler und kommen zudem der Umwelt entgegen. Die Gebrauchtmöbel-Vermittler von Weitergeben.org bieten so Kindergärten, Schulen und gemeinnützigen Einrichtungen (z. B. Vereine, Genossenschaften, etc.) Zugang zu kostenfreien gebrauchten Möbeln, die in der Regel selbst abgeholt werden. Gerade wenn es um gebrauchte Möbel geht, die von bestimmten Einrichtungen wie Etagenbüros, Umkleiden oder Werkshallen genutzt werden möchten, legt man großen Wert darauf, dass diese in Form, Farbe und Maßen einheitlich zusammenpassen. Diesen Vorteil bietet der Gebrauchtmöbelretter zur Freude aller Möbel-Suchenden und Möbel-Spender. Um genau zu sein, ist Weitergeben.org der einzige Möbelspendendienst, der darauf spezialisiert ist, Büro- und Gebrauchtmöbel in großer Anzahl zu verschenken.

 

Wo und wie funktioniert das Ganze

 

Die Möbelplattform funktioniert alleine von der Spendenbereitschaft von Unternehmen, Behörden und Ehrenamtlichen. Benötigt werden gebrauchte Schul-, Büromöbel und Sportgeräte in gutem Zustand. Damit das Ganze auch weiterhin gut machbar ist, sind neben den freiwilligen Helfern auch Geldspenden eine große Hilfe, um die Ausgaben decken zu können. Die Gebrauchtmöbel-Plattform ist noch am überlegen, ob sie Fördermitgliedschaften ins Leben rufen soll, mit etwa 20 bis 40 Euro Jahresbeiträgen – jede Art der Unterstützung für dieses tolle Projekt ist herzlich willkommen.

Weitergeben.org ist in ganz Deutschland aktiv, versucht jedoch die Möbel mit Vorliebe immer regional in der Nähe des Spenders an Suchende zu vermitteln.

Wer also Interesse an guten Gebrauchtmöbeln hat, kann sich auf Weitergeben.org als Interessent anmelden, bevor die angebotenen Möbel nicht innerhalb der vom Spender gesetzten Frist einen Abnehmer finden und letztendlich doch auf dem Sperrmüll landen – was wahrscheinlich zu verhindern wäre.

Damit Gebrauchtmöbel dankbare Abnehmer finden, ist es wichtig, die Weitergeben Organisation zu unterstützen und deren Bekanntheitsgrad im Lande zu erhöhen. Dazu seid ihr gefragt: Abonniert doch einfach deren Newsletter und/oder gebt die Information an andere weiter, damit man über regionale Spenden informiert wird: https://weitergeben.org/moebel-suchen/.

 

 

Alle Infos zum Thema findet ihr unter weitergeben.org

Besten Dank für den Tipp lieber Harald! ;-)

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https://www.gute-nachrichten.com.de/2020/02/allgemein/gebrauchte-moebel-weitergeben-startup-rettet-moebel-vor-dem-muell/feed/ 0
Kenias Dörfer profitieren durch bedingungsloses Grundeinkommen https://www.gute-nachrichten.com.de/2020/01/wirtschaft/kenias-doerfer-profitieren-durch-bedingungsloses-grundeinkommen/ https://www.gute-nachrichten.com.de/2020/01/wirtschaft/kenias-doerfer-profitieren-durch-bedingungsloses-grundeinkommen/#respond Sun, 12 Jan 2020 16:53:26 +0000 https://www.gute-nachrichten.com.de/?p=11659 Vor elf Jahren gründeten Wirtschaftswissenschaftler die Organisation Give Directly. Diese Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, der Bevölkerung in den armen Regionen Afrikas zu helfen und gleichzeitig zu untersuchen, wie sich die Hilfe wirtschaftlich auswirkt. Dass Prinzip war denkbar einfach. Ein ausgesuchter Personenkreis erhielt ganz ohne Auflagen Geld. Man vertraute den Geldempfängern, dass sie dieses Geld sinnvoll verwenden würden. Die Spender sollten Recht behalten. Die lokale Wirtschaft wuchs und es ging allen im Dorf besser, und zwar auch jenen, die kein Geld erhalten hatten. Diese Studie wurde in Kenia im Siaya County durchgeführt, das in der Nähe des Victoriasees liegt.

Ein Markt in Kenia an dem buntes Treiben herrscht

Markt in Kenia, Photo by Photos By Beks on Unsplash

 

Wie wurde die Verteilung des Geldes durchgeführt?

Man verteilte jeweils 1.000 Dollar an insgesamt 10.500 Haushalte, und zwar in acht Raten. Man hat also insgesamt mehr 10 Millionen Dollar verteilt, ohne Auflagen. Voraussetzung für die Spende war, dass der Empfänger in einem Haus mit Strohdach lebte, denn so konnte man am leichtesten erkennen, wer zu den ärmsten im Dorf gehörte. Ein Metalldach gilt in Kenia als Zeichen eines wenn auch bescheidenen Wohlstandes.

Und tatsächlich war der Umbau der Hütten vom Stroh- zum Metalldach das auffälligste Zeichen. Das waren aber nur die Äußerlichkeiten. Die 10 Millionen Dollar führten zu einem wahren Wirtschaftswunder, denn jeder investierte Dollar ließ das Bruttosozialprodukt im Dorf um 2.6 Dollar wachsen. Aus einem Dollar wurde also die 2,6-fache Wertschöpfung erzielt.

Nur zum besseren Verständnis: Das Programm entsprach 15 Prozent der regionalen Wirtschaftsleistung. Das entspricht dem Dreifachen des Konjunkturpakets, das Obama seinerzeit zur Bekämpfung der Bankenkrise im Jahr 2008 auf die Beine stellte.

Trotz des Geldregens blieb die Inflationsrate mit 0,1 Prozent äußerst niedrig. Das hat damit zu tun, dass die einheimische Wirtschaft noch große ungenützte Kapazitäten hat.

 

Wie ging es den Menschen, die keine 1.000 Dollar erhalten hatten?

Die Befürchtungen, dass es zu Eifersucht und sozialen Druck kommen würde, waren unnötig, denn alle Bewohner der Region profitierten davon. Ach in diesen Haushalten steigen die Einkommen und die Ersparnisse und auch diese konnten, ähnlich wie die Spendenempfänger, im Durchschnitt 334 Dollar mehr ausgeben.

Die Erklärung ist einleuchtend: Die ärmsten erhielten die 1.000 Dollar. Sie ließen sich ein neues Dach aus Metall machen und sie kauften bessere Möbel. Dadurch stieg die Auftragslage der Handwerker vor Ort und diese erhöhten so ihren Umsatz und ihren Gewinn und konnten zum Beispiel in ein Restaurant zum Essen gehen, was wiederum die Gastronomie belebte, usw., usw.

GiveDirectly ist somit das absolute Kontrastprogramm zur klassischen Entwicklungshilfe, wo seit Jahrzehnten Milliarden ausgegeben wurden, die in dunklen Kanälen verschwanden und nur minimale Besserungen in den bedachten Staaten für die Bevölkerung brachten.

Geld den Bedürftigen geben, ja, aber nicht Abermillionen in die falschen Hände geben, ohne zu prüfen, was mit den Geldern passiert.

 

Quelle: kontrast.at
Herzlichen Dank an Marisa und Jutta für den Tipp. :-D

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